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Rundschreiben und Sicherheitshinweise zur DM in München

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Ergebnislisten LM 2026

Ergebnislisten der LM 2026

Hinweis: Wenn Ihr einen Link anklickt und dort eine “Not Found” Meldung bekommt … dann sind da noch keine Ergebnisse hinterlegt.

Berichte der LM 2026

„Hier im Landesleistungszentrum (LLZ) ist ja heute überhaupt nichts los!“, sagte ein Schütze am Wochenende mit einem Augenzwinkern. Die Realität sah aber völlig anders aus: Der Parkplatz des LLZ war gerammelt voll – so voll, dass die Fahrzeuge sogar auf die gegenüberliegende Straßenseite ausweichen mussten.  

​An beiden Wettkampftagen herrschte auf den Anlagen absolute Hochspannung und reger Betrieb. Ob auf dem Kleinkaliberstand, dem Luftdruckwaffenstand oder dem Großkaliberstand – überall wurde verbissen um die Landesmeistertitel, Platzierungen und die Tickets für die Deutschen Meisterschaften gekämpft. Viele Favoriten hielten dem Druck stand und konnten ihre Titel erfolgreich verteidigen. Auf der anderen Seite gab es aber neue Landesmeister, bei denen die Freude riesengroß war, weil sie den einen oder anderen Favoriten erfolgreich vom Thron stoßen konnten. Ein tolles Beispiel dafür ist Tatjana Reckendorf (Erster Eckernförder SchV). Bei ihrem ersten großen Wettkampf im Wettbewerb 25 m Revolver .45 ACP schoss sie ein super Ergebnis und wurde mit dem 3. Platz belohnt.

„Dass Alter im Sport keine Rolle spielt, bewies Claus Closius vom PC Rendsburg eindrucksvoll“. Als ältester Teilnehmer trat er mit sage und schreibe 87 Jahren noch an drei verschiedenen Großkaliberwettkämpfen teil.

​Dass der Sport auch seine ganz eigenen, kuriosen Geschichten schreibt, zeigte sich an diesem Wochenende ganz deutlich. Beim Reinigen seines Revolvers vor den Landesmeisterschaften war Bilal Bakindi (TSV Klausdorf) mit dem Schraubendreher abgerutscht und hatte sich diesen in den Daumen gerammt, wodurch er verletzungsbedingt unter starken Schmerzen antreten musste. Am nächsten Tag kam es noch schlimmer, als die gereinigte Waffe einen Defekt hatte und er auf einen Ersatzrevolver ausweichen musste. Trotz dieses Handicaps kämpfte er sich durch und qualifizierte sich erfolgreich für den Endkampf.  

​Zum Endkampf trat er dann mit einem Revolver von einem Schützenkollegen – Stefan Degler – an. Damit sorgte Bilal Bakindi für ein echtes Unikum, das im Schießsport Seltenheitswert hat: Er benötigte im Laufe eines einzigen Wettkampfes sage und schreibe drei verschiedene Revolver, um diesen überhaupt beenden zu können.  

​Bei den fünf Probeschüssen setzte Bilal Bakindi die Schüsse bei der 8 auf 12 Uhr. Nach Rücksprache mit der Standaufsicht und dem Leihgeber Stefan Degler erhielt er die Freigabe zur Visierkorrektur. Nach einer kurzen fachlichen Diskussion darüber, wie weit nachjustiert werden müsse – im Raum standen drei bis vier Klicks –, entschied er sich, das Visier um vier Klicks („Knacken“) zu verstellen. Nach den ersten fünf Wertungsschüssen korrigierte er das Visier nochmals um weitere zwei bis drei Klicks, was das Trefferbild verbesserte. Am Ende reichte es unter diesen turbulenten Umständen zwar nicht mehr für einen Podestplatz, dennoch zog Bilal Bakindi zum Abschluss des Wettkampfes ein positives Fazit: Der geliehene Revolver habe trotz allem hervorragend in der Hand gelegen.  

​Auch hinter den Kulissen wurde logistische Höchstleistung geboten. Die Sportleitung hatte alle Hände voll zu tun, um die Ummeldungen reibungslos zu koordinieren und bei Fragen Rede und Antwort zu stehen. Auch die Waffenkontrolle hatte alle Hände voll zu tun, um die Sportgeräte zu überprüfen! Nach dem abgeschlossenen Wettkampf wurden zügig die Urkunden gedruckt, damit die Siegerehrung schnell vonstattengehen konnte.  

​Ein ganz besonderes sportliches Highlight lieferten die Kampfrichter und die Standaufsichten rund um Rolf Eckstein! Von wegen, nur die Schützen betreiben hier Sport: „Die Schützen sind die Sportler, weil sie schießen, aber wir sind auch Sportler – und zwar Laufsportler!“, hieß es aus dem Team. Nach jeweils fünf Schuss bedeutete das jedes Mal: ab nach vorne, Scheiben wechseln und wieder zurück. Und das zigmal am Tag, bei vier verschiedenen Wettkämpfen. Ein echtes Mammutprogramm zu Fuß!  

​Was wäre so ein langes Wochenende aber ohne die richtige Stärkung? Ein riesiges Lob geht an das Catering-Team, das von morgens früh bis nachmittags alle Schützen, Betreuer, Fans und Kampfrichter verwöhnt hat. Von frisch belegten Brötchen am Morgen über ein deftiges Mittagessen mit Currywurst, Schnitzeln und leckerer Spargelsuppe bis hin zu einer großen Auswahl an Torten und Kuchen war alles dabei. Hungrig musste hier garantiert niemand nach Hause fahren! 

Alle Ergebnisse: siehe Ergebnislisten!

Wer glaubt, das Leben als Kampfrichter und Standaufsicht sei eintönig, der kennt die Truppe vom Großkaliberstand nicht. Den ganzen Tag Standaufsicht zu machen verlangt nicht nur Konzentration, sondern manchmal auch eine gehörige Portion Einfallsreichtum – besonders, wenn man Kampfrichterin Birgit Bruhn an seiner Seite hat.

Birgit ist eine treue Seele auf dem Stand, bringt jedoch eine anatomische Besonderheit mit: Sie ist recht klein gewachsen. Als es wieder einmal ans Abkleben der Scheiben ging, richtete Birgit einen fast schon flehentlichen Appell an die Schützen:

„Leute, bitte trefft heute doch einfach nur das Schwarze! Ins Weiße braucht ihr gar nicht erst schießen – da komme ich zum Abkleben einfach nicht ran!“

Also musste eine Lösung gefunden werden! Sofort rauchten die Köpfe und die Vorschläge flogen nur so durch den Schießstand. Um Birgit auf die nötige Arbeitshöhe für die Fehlschüsse im Weißen zu bringen, wurden keine Kosten und Mühen gescheut – zumindest theoretisch:

Der erste Vorschlag war Eine fahrbare Hebebühne für den Stand anzuschaffen. Damit könnte Birgit elegant und stufenlos zu jedem Ausreißer hochfahren.

Andere plädierten für einen soliden Laufklotz zum Draufstellen, um die fehlenden Zentimeter auszugleichen.

Ein ganz besonders findiger Kopf wollte das Problem lieber an der Wurzel packen. Wenn ein Schuss schon ins Weiße geht, sollte das zumindest ordentlich quittiert werden. Die Idee: Ein akustisches Signal für Fehlschüsse. Da das aktuelle Geräusch aber noch zu wünschen übrig lässt, forderte die Runde kurzerhand ein völlig neues Glockenspiel für die Trefferrückmeldung. Wenn schon daneben, dann wenigstens mit Melodie!

Ob Birgit nun bald mit der Hebebühne durch den Stand fährt oder die Schützen aus Angst vor dem neuen Glockenspiel plötzlich alle nur noch Zehner schießen, bleibt abzuwarten. Eines ist jedenfalls sicher: Langweilig wird es auf diesem Schießstand so schnell nicht!

Am 13. und 14. Juni 2026 fand auf dem Schießstand in Krummenort die Landesmeisterschaft im Skeet statt. Los ging es an beiden Tagen pünktlich um 08:30 Uhr. Insgesamt traten 13 hochmotivierte Skeetschützen aus den Vereinen Wurftaubenclub Rendsburg, Jagd- und Sportschützenclub Warder und dem Sportverein Fargau gegeneinander an.

Auf dem Programm standen insgesamt 125 Scheiben, aufgeteilt auf drei Runden à 25 Scheiben am Samstag und weitere zwei Runden am Sonntag.

Das Wetter machte es den Schützen an diesem Wochenende allerdings nicht leicht. Von sehr stürmischem Wind und plötzlichen Regengüssen war alles dabei. Durch dieses sehr wechselhafte Wetter war es gar nicht so einfach, die Flugbahn der Wurfscheiben richtig einzuschätzen, sodass der eine oder andere Schuss leider danebenging.

Die Schützen ließen sich die Laune aber nicht verderben: Alle hielten an beiden Tagen tapfer durch und kämpften bis zum Schluss um jede einzelne Scheibe.

Das Skeetschießen ist eine Hochburg des WTC Rendsburg. Lediglich der JSC Warder durchkreuzte mit Anja Reese (69/Damen I) und Frank Sievers (61/Herren III) den totalen Triumpf des WTC Rendsburg

Ergebnisse: siehe Ergebnisliste

Dass beim SSV Kassau hervorragende Jugendarbeit geleistet wird, zeigt sich seit Jahren – so auch in diesem Jahr bei den Landesmeisterschaften im Wettbewerb Luftgewehr-3-Stellung für den Schüler- und Jugendbereich.  

​Im Wettbewerb der weiblichen Schülerklasse triumphierte Gotje Janshen mit herausragenden 589 Ringen vor den beiden Reinfelderinnen Emma Metzing (582) und Jasmin Alter (565).  

​In der männlichen Jugendklasse setzte sich mit Lukas Bünning ebenfalls ein Kassauer an die Spitze. Mit 581 Ringen siegte er souverän vor Luis Rathke (Schwartuer SchG/571) und seinem Vereinskameraden Julius Schumacher (544).  

​Für Gotje Janshen und Lukas Bünning läuft es rund. Bei ihren bisherigen zwei Starts bei den diesjährigen Landesmeisterschaften konnten beide bereits ihre zweite Einzelmedaille in Gold bejubeln!

​In der weiblichen Jugendklasse sicherte sich Mia Riedler (SchV Redderschmiede) mit 571 Ringen den ersten Platz. Damit krönte sie sich nicht nur zur Landesmeisterin, sondern schoss auch ihr bisher bestes Ergebnis auf einer Meisterschaft! Sie setzte sich knapp vor Linnea Bruhn (SchV / 568) und Laura Willmann (SSV Kassau / 562) durch.  

​Die männliche Schülerklasse dominierte der Reinfelder Malte Gesswein mit 543 Ringen. Dahinter folgten Theo Hamer (519) und Oliver Marvin Meisburger (511, beide Lensahner SchG).  

Den Mannschaftssieg bei den Schülern holte sich das Trio Joris Velten Behrens, Sofia Knolinski und Liv Roß vom SchV Elmenhorst. Mit 1595 Ringen siegten sie deutlich vor dem Trio der Lensahner SchG (1534).

Das absolute Spitzenergebnis schoss die Schüler-Mannschaft des SSV Kassau Das Trio Alexander Arlt, Gotje Janshen und Emma Metzing erzielte sehr gute 1726 Ringe. Da das Trio außer Konkurrenz schoss, um ein Qualifizierungsergebnis für Deutschen Meisterschaften zu haben, konnten sie kein Landesmeister werden.

Am vergangenen Wochenende herrschte auf dem Schießstand des Schützenvereins Quickborn-Renzel  wieder absoluter Hochbetrieb. Denn die Landesmeisterschaften der Vorderladerdisziplinen standen auf dem Programm an. Für viele Teilnehmer bedeutete das Event echten sportlichen Marathon, da sie in mehreren Disziplinen gleichzeitig an den Start gingen.  

​Spitzenreiter im Dauerbrenner-Programm war Walter Boysen, der stolze 10 verschiedene Disziplinen absolvierte. Dicht auf den Fersen waren ihm Ralph Nolte mit 8 Starts sowie Peter Kletzin und Frank Zonak mit jeweils 7 Starts. Auch Günther Giesbrecht (6 Starts), Harald Jahn, Uwe Vogt (je 6 Starts) sowie Carsten Cordes, Angelika Nolte, Michael Gust, Thomas Krumm und Peter Menzer (je 5 Starts) zeigten enormen sportlichen Ehrgeiz und traten mehrfach an. Für die Schützen bedeutete dies oft puren Stress: Kaum war ein Wettkampf beendet, hieß es schnell den Vorderlader wechseln, um direkt auf dem 50- oder 100-Meter-Stand die nächste Herausforderung anzunehmen.  

​Obwohl das Vorderladerschießen nach wie vor als Männerdomäne gilt, zeigten die Damen bei diesen Landesmeisterschaften auch ihr Können. Mit Birgit Bruhn, Gabriele Kleuter, Angelika Nolte, Kerstin Petersen, Anita Schröder, und Andrea Zonak kämpfte eine Frauenriege erfolgreich um Titel und Platzierungen.  

​Als absolute Medaillen-Garanten entpuppte sich dabei das Ehepaar Angelika und Ralph Nolte, die zusammen unglaubliche 17 Einzel- und Mannschaftsmedaillen einheimsten.  

​Ralph Nolte sicherte sich im Einzel insgesamt 6 Mal Edelmetall, darunter stolze 5 Mal Gold.  

​Seine Frau Angelika stand ihm nichts nach und gewann im Einzel 5 Medaillen, davon 3 Mal Gold. In ihrer Paradedisziplin, dem Perkussionsfreigewehr 100 m, glänzte Angelika Nolte mit herausragenden 142 Ringen. Damit bewies sie eindrucksvoll, dass sie völlig zu Recht für das Deutsche Nationalteam und die anstehenden Weltmeisterschaften in Österreich nominiert wurde.  

​Die Meisterschaften verlangten den Schützen ein enormes Maß an Flexibilität ab, da der Wechsel zwischen den verschiedenen Kurzwaffen-Disziplinen die ständige Umstellung auf völlig unterschiedliche technische Gegebenheiten erfordert.  

​So ist die Steinschloss-Pistole ein Einzellader, bei dem im Gegensatz zu modernen Waffen erst das Pulver in der Pfanne abbrennen muss, bevor der eigentliche Hauptschuss bricht. Das erfordert ein extrem langes Nachhalten. Bewegt der Schütze die Waffe im Moment des typischen „Zischens“ auch nur einen Millimeter, ist die erhoffte Zehn weg.

Die Perkussionspistole ist zwar ebenfalls ein Einzellader, bricht den Schuss durch das Zündhütchen jedoch wesentlich schneller und direkter. Hier müssen sich die Sportler von der trägen Zündung des Steinschlosses blitzschnell auf eine fast „moderne“, direkte Schussauslösung umstellen.

Beim Perkussionsrevolver wiederum wartet eine ganz andere Herausforderung: Als Mehrlader verlangt er dauerhafte, lückenlose Konzentration, da hier 5 Schuss am Stück abgegeben werden müssen.  

​Auch bei den Gewehren zeigten sich die vielseitigen Anforderungen des Sports: 

Wie auch bei den Kurzwaffen gibt es hier die Steinschlosszündung und die Perkusionszündung.

​Das Klassisches Perkussionsgewehr wird als zivile Sport- und Jagdwaffe auf der 50-Meter-Distanz im Stehen geschossen.  

​Das Perkussionsfreigewehr wird auf 100 Meter liegend geschossen. Hier sind moderne Hilfsmittel wie Diopter-Visierungen und Ringkorn erlaubt.  

​Das Perkussionsdienstgewehr ist ein ehemaliges Militärgewehr, das ebenfalls auf 100-Meter-geschossen wird. Hier müssen die Schützen jedoch ganz ohne moderne Hilfsmittel auskommen – nur mit Kimme, Korn, purer Muskelkraft und maximaler Präzision geht es hier ins Schwarze.  

Nicht nur die Schützen zeigten bei den Landesmeisterschaften im Vorderladerschießen vollen Einsatz und absolvierten oft mehrere Disziplinen hintereinander – auch das Team hinter den Kulissen leistete Enormes. Auf der Anlage in Quickborn-Renzel waren die Kampfrichter und Standaufsichten im pausenlosen Dauereinsatz, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu garantieren.

​Besonders hervorzuheben ist dabei die Leistung von Organisator Ralph Nolte. Während er die gesamte Veranstaltung koordinierte und überall dort einsprang, wo Not am Mann war, ließ er es sich nicht nehmen, am Wochenende selbst in in mehreren Disziplinen an den Start zu gehen. Es ist absolut bewundernswert, wie er trotz der enormen organisatorischen Belastung und der ständigen Verantwortung rundherum den Fokus fand, um sich auf seine eigenen Starts zu konzentrieren.

​Ein ebenso großes Lob gebührt den Standaufsichten. Sie blicken auf extrem lange, anstrengende Tage auf dem Stand zurück. Selbst von starken Erkältungen ließ sich in der Truppe niemand aufhalten: Es wurde eisern durchgehalten, um verlässlich für die Schützinnen und Schützen da zu sein.

​Hand in Hand mit den Standaufsichten arbeitete das Team der Auswertung und der IT. Die Auswerter hatten alle Hände voll zu tun, um die Vielzahl an beschossenen Scheiben präzise und zügig auszuwerten. Kaum waren die Ringe ermittelt, wurden die Ergebnisse gleich in den Laptop gegeben. Parallel wurden direkt die Urkunden gedruckt und alles Weitere für die Siegerehrungen vorbereitet. Dank dieses reibungslosen Ablaufs mussten die Schützen nicht lange auf ihre Urkunden und Medaillen warten.

​Was wäre so ein langes Meisterschaftswochenende ohne die passende Stärkung? Während der gesamten Landesmeisterschaften wurde natürlich auch unermüdlich für das leibliche Wohl aller Beteiligten gesorgt. Die Crew stand den ganzen Tag parat, um Schützen und Helfer mit Essen und Getränken zu versorgen und bei Kräften zu halten.

​Ohne diesen großartigen, ehrenamtlichen Einsatz aller Beteiligten wäre eine solche Landesmeisterschaft schlichtweg nicht durchführbar.

Bei den DSB‑Auflage-Landesmeisterschaften zeigten die Schützinnen und Schützen in den beliebten Auflage-Disziplinen Spitzensport. Sowohl mit dem Luftgewehr als auch in den Kleinkaliber-Wettbewerben (50 m und 100 m) wurde um jeden Zehntelring gekämpft, was zu sehr guten Ergebnissen und hauchdünnen Entscheidungen führte.

Das höchste Einzelergebnis des gesamten LM-Wochenendes wurde in der Disziplin Luftgewehr Auflage erzielt. Mit sehr guten 318,4 Ringen sicherten sich Sven Pardy (SchV Tornesch, Senioren I) und Antje Fiedler (PC Rendsburg, Senioren I weiblich) die Spitzenwerte im Einzelklassement.

Gerhard Ayszoll vom Schützenverein Malente (Senioren IV) krönte sich zum 3-fachen Landesmeister, denn er gewann alle drei Auflage-Wettbewerbe (LG 317,4, KK 50 m 304,2 und KK 100 m 313,6).

Der dominierende Verein dieser Meisterschaften war der SC Kalübbe (Senioren III). Die Schützen aus Kalübbe zeigten eine beeindruckende mannschaftliche Geschlossenheit und enorme Nervenstärke über alle Disziplinen hinweg. Gekrönt wurde diese Leistung durch die Landesmeistertitel in den Mannschaftswertungen Luftgewehr Auflage (947,4) und KK Auflage 50 m (918,4).

Betrachtet man die Verteilung der Einzelmedaillen (Gold, Silber, Bronze) über alle Altersklassen der drei Disziplinen, so teilen sich der SC Kalübbe und der SchV Neumünster den Status als erfolgreichste Medaillensammler: SC Kalübbe kann insgesamt 10 und SchV Neumünster 6  Einzelmedaillen verbuchen.

​Besonders spannend machten es die Schützinnen und Schützen in den Mannschaftswertungen, wo die Entscheidung über den Landessieg teilweise erst mit dem allerletzten Schuss fiel. Ein absoluter Nervenkrimi spielte sich im Wettbewerb KK-Gewehr 100 m Auflage (Senioren III) ab: Hier siegte der SchV Neumünster mit einem Gesamtergebnis von 934,8 Ringen – mit einem minimalen Vorsprung von gerade einmal 0,4 Ringen vor dem SC Kalübbe I (934,4 Ringe) und dem ringgleichen SSC Fockbek (ebenfalls 934,4 Ringe).

​Nicht weniger dramatisch verlief die Einzelentscheidung bei den Senioren III im Luftgewehr. Dieter Pirsig (Scharbeutzer SchV) sicherte sich mit 315,8 Ringen mit dem Luftgewehr den Titel – dicht gefolgt von Wilfried Krause (SchV Stockelsdorf) mit 315,4 Ringen und Thomas Rönfeldt (SC Kalübbe) mit 315,0 Ringen. 

Mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,5 Ringen sicherte sich Angelika Spieck (Senioren I) von der Elmshorner SchG bei KK 50 m-Auflage den Landestitel (307,9), vor Stephanie Baasch (SchV Rendsburg/307,4).

Auch bei den Seniorinnen IV war es mit dem Luftgewehr bis zum letzten Schuss spannend. Mit 311,8 Ringen siegte Karin Hirsch (SFC Ottendorf ) ganz knapp vor Brigitte Friedrichs (SSC Fockbek/311,6).

Ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die beiden Mannschaftskameraden des SC Kalübbe im Wettbewerb KK 50 m Auflage (Senioren V), das Peter Weinreich mit 307,9 Ringen und einem hauchdünnen Vorsprung von 0,1 Ringen vor Werner Petersen (307,8) für sich entschied.

Bei den Landesmeisterschaften stellten die Schützen des PC Rendsburg erneut ihre Extraklasse unter Beweis. Sowohl in den Mannschafts- als auch in den Einzelwettbewerben der Disziplinen Zentralfeuerpistole .30/.38 und 25 m Standardpistole war das Team kaum zu schlagen. Zahlreiche Titel konnten souverän verteidigt oder sogar mit deutlichen Steigerungen neu errungen werden.

In der Mannschaftswertung Herren I der Zentralfeuerpistole .30/.38 ließ der PC Rendsburg der Konkurrenz keine Chance. Mit tollen 1669 Ringen holte sich das Trio den 1. Platz und übertraf das Vorjahresergebnis (1635 Ringe) um starke 34 Ringe. Der zweitplatzierte PolSV Eutin folgte mit deutlichem Abstand (1453 Ringe).  

​Frank Zitzke (PC Rendsburg) sicherte sich mit 559 Ringen bei den Herren II den Landesmeistertitel. Damit verbesserte er sich im Vergleich zu seinem Vorjahressieg noch einmal um 4 Ringe. Andreas Hüfner (Itzehoer SchV, 537 Ringe) und Ronny Kühn (PC Rendsburg, 527 Ringe) komplettierten das Podium.  

​Bei den Herren III setzte sich der Fahrdorfer Stefan Vollertsen mit 549 Ringen vor Titelverteidiger Viktor Deleske (PC Rendsburg/546) an die Spitze. André Wittke (SSG Schenefeld) belegte mit 521 Ringen Platz 3. 

Mit überragenden 564 Ringen dominierte Uwe Hofmann (PC Rendsburg) die Herrenklasse IV, und gewann unangefochten Gold. Holger Nesemann (PC Rendsburg) sicherte sich mit 539 Ringen Silber, vor Bernd Görges (Böklunder Sportschützen, 533 Ringe).  

Standardpistole: ​Ein sehr seltenes Bild bot sich in der Mannschaftswertung der 25 m Standardpistole (Herren I). Die Schützen des PC Rendsburg holten nicht nur mit 1581 Ringen überlegen den Landesmeistertitel (und steigerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 10 Ringe), sondern schossen auch im Einzel ein absolut kurioses Ergebnis: Viktor Deleske, Uwe Hofmann und Frank Zitzke erreichten alle drei exakt 527 Ringe! Der Schützenverein Reinfeld  landete mit 1271 Ringen auf Rang 2.  

​Tom Jasper Kurz (SpFrSch Neumünster/Herren I) siegte mit 504 Ringen knapp vor Thore Moldenhauer (SSG BooKuRiTra, 502 Ringe) und Tatjana Reckendorf (Erster Eckernförder SchV, 466 Ringe).  

​Frank Zitzke (PC Rendsburg/Herren II) feierte mit seinen 527 Ringen den nächsten Einzeltitel. Zwar blieb er knapp hinter seinem Vorjahresergebnis (531 Ringe), verteidigte den 1. Platz jedoch erfolgreich vor Andreas Hüfner (Itzehoer SchV, 504 Ringe) und Tim Schröder (Ahrensburger SchG, 499 Ringe).  

​Viktor Deleske (PC Rendsburg/Herren III) holte sich mit 527 Ringen die Goldmedaille. Silber ging an Stefan Vollertsen (SpSch Fahrdorf, 525 Ringe), Bronze an Matthias Knuth (VfB Schuby, 511 Ringe).  

​Uwe Hofmann sicherte sich bei den Herren IV mit 527 Ringen den Titel vor seinem Vereinskollegen Holger Nesemann (512 Ringe). Gagik Sahakian (Sportschützen Fahrdorf) belegte mit 502 Ringen den dritten Platz.  

 

Mit einem Gesamtergebnis von 1202,2 Ringen sicherte sich das Trio des Scharbeutzer SchV den ersten Platz. Den Grundstein dafür legten Ole Seide mit guten 403,3 Ringen und Niklas Woisin mit 402,1 Ringen, die damit auch die Plätze 1 und 2 in der Einzelwertung belegten. Matti Persson komplettierte das Siegerteam mit 396,8 Ringen.

​Die erste Mannschaft des SSV Kassau landete mit 1187,5 Ringen auf dem Silberrang. Bester Einzelschütze der Kassauer war Florian Jeger, der mit 400,5 Ringen den 3. Platz in der Einzelwertung erkämpfte. Die zweite Mannschaft des SSV Kassau belegte mit 1168,0 Ringen den dritten Platz im Gesamtklassement.

​Bei den Damen I feierte der SSV Kassau einen Doppelsieg. Die erste Mannschaft mit Lina Meier, Hannah Ehlers und Natalie Seveke holte sich mit starken 1215,8 Ringen den Meistertitel. Die zweite Mannschaft erzielte 1203,1 Ringe. Maßgeblichen Anteil daran hatte Eyleen Heuwinkel, die mit sehr guten 412,8 Ringen das absolute Top-Ergebnis des gesamten Tages schoss und sich damit souverän den Einzelsieg in der Damenklasse sicherte. Auf dem dritten Podestplatz folgte die Mannschaft des SchV Elmenhorst mit 1186,4 Ringen.

​In der Altersklasse Herren II siegte Mirco Viebrantz (SSV Kassau I) mit 396,4 Ringen. Knapp dahinter folgte Frank Reintjes (SchBrSch Kl Nordende-Lieth) mit 395,8 Ringen. Rang drei errang Andre Knaack (Olympia Börm/Dörpstedt), er erzielte 392,9 Ringe.

​Bei den Damen II setzte sich Marina Knaack vom SchV Hattstedt mit 396,6 Ringen an die Spitze. Der 2. Platz ging mit 391,7 Ringen an die Elmenhorsterin Anja Burmeister. Knapp dahinter folgte auf Platz 3 Judith Viebrantz (390,9).

​In der Klasse Herren III zeigte Sören Hochwald (Lübecker SpSch) mit 396,8 Ringen eine klasse Leistung und gewann damit den Landestitel. Sein Mannschaftskamerad Karl-Heinz Blumtritt folgte mit 393,2 Ringen auf dem 2. Platz. Jens Tröller (Ahrensburger SchG, 390,7) errang den dritten Podestplatz.

​Bei den Damen III gingen die ersten beiden Plätze an den SchV Norderbrarup. Tanja Bruhn sicherte sich mit 392,9 Ringen vor ihrer Vereinskameradin Dorit Klees (390,7) den Titel. Kirsten Moldenhauer (SSG BooKuRiTra, 380,7) komplettierte das Siegertrio auf Platz drei.

​In der Klasse Herren IV holte sich Klaus Müller (SchB Glasau-Sarau) mit 381,8 Ringen souverän den Einzelsieg. Dahinter folgten Elmar Diemer (Bredstedter SchV, 363,3) und Jörg Wolff (SchV Hattstedt, 360,5).

​Bei den ältesten Teilnehmern, den Herren V, triumphierte Klaus Staack (SchG Burg) mit 365,4 Ringen. Uwe Bahnsen (Handewitter SchG, 347,5) und Wolfgang Mahnke (Friedrichsorter SchV, 341,0) errangen den 2. und 3. Platz.

​Karin Schröder (SSV Kassau) setzte sich bei den Damen V mit 349,6 Ringen an die Spitze. Mit 339,1 Ringen ging der 2. Platz an Lore Bausch (SchV Großenbrode).

​Bei den Parasportlern erreichte Kristan Nickels (SSC Fockbek) starke 398,7 Ringe, und Klaus Richard Welz (Boostedter SchG) kam auf 360,0 Ringe.

Auflage-Sportpistole (25m)

​In der Mannschaftswertung der Senioren I setzten sich die Rendsburger (Viktor Deleske, Sven Jürgensen, Uwe Hofmann) mit starken 858 Ringen deutlich gegen den TSV Ostenfeld-Wittbek-Winnert (800 Ringe) durch.  

​Bei den Senioren II siegte Dirk Heim (TSV Ostenfeld-Wittbek-Winnert) mit 287 Ringen denkbar knapp vor Uwe Hofmann (PC Rendsburg, 286 Ringe) und Manfred Lind (Sportschützen Flensburg, 285 Ringe).  

​Die Mannschaftswertung der Senioren III ging an den SchV Quickborn-Renzel mit 840 Ringen, gefolgt vom SchV Rellingen (813 Ringe) und SchV Kappeln (804 Ringe).  

​In der Einzelklasse Senioren IV feierte Stjepan Kvestak (SchV Rellingen) mit 282 Ringen den Landestitel. Dahinter folgen Isabelle Knaipp (Schwartauer SchG / 268) und Bernd Görges (SchV Kappeln / 267).  

​Bei den Senioren V siegte Kai-Roland Suck (SpSch Flensburg) mit 269 Ringen. Knapp dahinter auf den 2. Platz setzte sich Manfred Dreyer (SchV Rellingen / 265). Den dritten Podestplatz errang Ulrich Dreyer (SchGem. Rathjesdorf / 254). Bei den ältesten Startern, den Senioren VI, siegte Karl-Heinz Jöhnck (SpSch Flensburg / 271).  

​Freie Pistole (50m)

​Auch mit der Freien Pistole untermauerte der PC Rendsburg seine Vormachtstellung. Die Mannschaftswertung der Herren III ging mit 1503 Ringen souverän an das Rendsburger Trio (Viktor Deleske, Holger Nesemann, Uwe Hofmann). Die Einzelwertung ging klar mit 524 Ringen an den Rendsburger Viktor Deleske. Stefan Vollertsen von den Fahrdorfer SpSch errang mit 501 Ringen den zweiten Platz und Eckhard Nielson (SchV Reinfeld) mit 451 Ringen den dritten Platz.  

​In der Einzelwertung Herren IV feierte Gagik Sahakian (SpSch Fahrdorf) mit 497 Ringen den Titel, hauchdünn vor Uwe Hofmann (PC Rendsburg / 495). Platz 3 holte sich sein Mannschaftskamerad Holger Nesemann (484).  

​Bei den Herren II überzeugte Jonas Kofoed Hansen (SpSch Fahrdorf) mit starken 523 Ringen auf dem Goldrang. Dahinter folgen Ronny Kühn (PC Rendsburg / 475) und Daniel Greutner (SpFrSch Neumünster / 453).  

​Sven Samelin (Scharbeutzer SchV) setzte sich mit großem Vorsprung bei den Herren I mit 478 Ringen an die Spitze. Platz 2 und 3 errangen Dominik Ohl (SSV Kassau / 450) und Phillip Spethmann (SchV Quickborn-Renzel / 421).  

​DSB-Nachwuchsschütze Tjark Wolfgang Buchwald (SchV Neumünster) holte sich bei den Junioren I mit sehr guten 526 Ringen den Landestitel. Platz 2 errang der Fahrdorfer Maximilian Schaarschmidt (483).  

​In den Auflage-Wettbewerben der 50m-Distanz sicherte sich der PC Rendsburg bei den Senioren I den Mannschaftstitel (819 Ringe), während Holger Nesemann die Einzelwertung der Senioren II mit 271 Ringen gewann und auch Viktor Deleske (Senioren I) mit 284 Ringen eine weitere Goldmedaille holte.  

​Der SchV Quickborn-Renzel holte den Mannschaftssieg bei den Senioren III (811 Ringe), angeführt von Klaus-Jürgen Bruhn, der die Einzelwertung der Senioren IV mit 278 Ringen dominierte. Bei den Senioren V stand Karl-Heinz Jöhnck (SchV Tarp) mit 261 Ringen – wie auch schon bei der Sportpistole Auflage – ganz oben auf dem Podest. Die Silber- und Bronzemedaille errangen Manfred Dreysel (SchV Rellingen / 243) und Kai-Roland Suck (SchV Tarp / 232).  

​Die Einzelwertung bei den Senioren III gewann Uwe Fuhlendorf (SchV Quickborn-Renzel) mit 273 Ringen vor seiner Mannschaftskameradin Birgit Bruhn (260) und Dieter August (SchV Kappeln / 243).  

 

​Schnellfeuerpistole (25m)

​Zum Abschluss des Meisterschaftswochenendes stand die dynamische Disziplin Schnellfeuerpistole an. Auch hier war der PC Rendsburg in der Klasse Herren I nicht zu schlagen und holte mit der Mannschaft (Frank Zitzke, Viktor Deleske, Holger Nesemann) und insgesamt 1565 Ringen den Titel. Auch der Einzeltitel ging an Rendsburg: Frank Zitzke siegte mit 540 Ringen deutlich vor Hendrik Gerken (SchG Beckersberg / 498) und Tim Schröder (Ahrensburger SchG / 480).  

​In der spannenden Einzelentscheidung der Herren III bezwang Viktor Deleske (PC Rendsburg) mit 514 Ringen Stefan Vollertsen von den SpSch Fahrdorf (512 Ringe) knapp. Nur einen Ring (511) dahinter folgt Holger Nesemann (PC Rendsburg) auf dem 3. Platz.  

​Bei den Junioren II ging der Einzelsieg an Maximilian Schaarschmidt (Sportschützen Fahrdorf) mit 428 Ringen.  

 

Auch am zweiten Tag der Landesmeisterschaft in Quickborn hieß es für die Schützen noch einmal: vollste Konzentration! Nach den dynamischen und präzisen Entscheidungen mit dem Unterhebelrepetierer am Vortag standen nun die Wettbewerbe mit dem Ordonnanzgewehr auf dem Programm.  

​In der Klasse Herren III holte sich der Lokalmatador Arne Beyer mit 250 Ringen den ersten Platz mit geschlossener Visierung.  

​Bei den Herren III mit offener Visierung triumphierte Rolf-Martin Borchard von der SSG Schenefeld, der mit 303 Ringen die Goldmedaille holte. Den Doppelsieg für die SSG Schenefeld perfekt machte André Wittke, der sich mit 243 Ringen den zweiten Platz sicherte. Die Bronzemedaille ging an den bereits in der geschlossenen Variante erfolgreichen Arne Beyer (SchV Quickborn-Renzel), der mit 230 Ringen seine zweite Einzelmedaille des Tages einfuhr.  

​In der Klasse Herren IV mit geschlossener Visierung sicherte sich Bernd Mahler (SSG Schenefeld) mit 277 Ringen den Landestitel. Silber ging an Eberhard Rühl vom SchV Klein Wesenberg (255 Ringe), während Heiko Braunschweig vom SchV Elmenhorst mit 219 Ringen das Podium als Dritter komplettierte.  

​In der Mannschaftswertung der offenen Visierung führte kein Weg an die Vertretung der SSG Schenefeld vorbei. Das Trio, bestehend aus Rolf-Martin Borchard, Udo Flöter und dem frischgebackenen Herren-IV-Landesmeister Bernd Mahler, holte mit insgesamt 840 Ringen souverän den Sieg. Die Mannschaften des SchV Quickborn-Renzel (526 Ringen) sowie des SchV Elmenhorst I (483 Ringen) folgten auf den Plätzen 2 und 3.  

 

Die Nachwuchsschützinnen des SchV Reinfeld machten die Medaillenränge unter sich aus. In einem hauchdünnen Wimpernschlagwettkampf setzte sich Pia Marie Lewenhagen mit nur einem einzigen Ring Vorsprung (1108) gegen ihre Vereinskolleginnen Lisa Helene Busack (1107) und Vivien Tragemann (1068) durch.

​In der Herrenklasse setzte Tanja Zupke (SSV Kassau) das absolute Ausrufezeichen des Tages. Mit sehr guten 1111 Ringen dominierte sie das Feld und holte sich verdient die Goldmedaille vor Pascal Hemmje (SSC Fockbek /1102) und Annabell Bruhn (SV Norderbrarup /1071).

​Mit guten 3153 Ringen holte sich das Trio vom SV Norderbrarup den Mannschaftstitel. Den Silberrang holte sich die Vertretung des SSV Kassau mit insgesamt 1111 Ringen.

In der Altersklasse Herren II setzte sich Jens Albertsen (SSG BooKuRiTra) mit 1059 Ringen

vor Heiko Bausch (SchV Großenbrode /1041) an die Spitze.

Thomas Probst vom SV Norderbrarup holte sich mit 1062 Ringen bei den HerrenIII den Einzeltitel, dicht gefolgt von Karsten Kudlik aus Ahrensburg (1056) und Gerhard Gerke (SV Norderbrarup / 1020).

Es ist bereits gute Tradition, dass die Landestitelkämpfe Unterhebelrepetierer (25, 50 und 100 m) beim Schützenverein Quickborn ausgetragen wird.

Während auf dem 25-Meter-Stand Dynamik, Rhythmus und die perfekte Beherrschung der Kurzwaffenkaliber im Vordergrund stehen, verlangen die 50- und 100-Meter-Distanzen mit den klassischen Büchsenpatronen absolute Ruhe, Präzision und ein perfektes Auge für den Haltepunkt.

Am ersten Tag der Landesmeisterschaft (LM) stand der Wettbewerb Unterhebelrepetierer über 25 m, 50 m und 100 m an. Einige Schützen hatten an diesem Tag bis zu drei Wettkämpfe und waren somit im Dauereinsatz. Am Ende des Tages gab es daher nicht nur rauchende Läufe, sondern auch erschöpfte Schützen.  

​Auf die 25 m mussten die Schützen je 20 Schuss Freihand und im Kniend-Anschlag schießen. Bei Freihand hatten die Schützen für 5 Schuss jeweils 10 Sekunden Zeit, im Kniend-Anschlag für 5 Schuss 20 Sekunden – also pure Dynamik! Auf die 50 und 100 Meter müssen die Schützen ebenfalls je 20 Schuss absolvieren. Dort wird aber nicht nach 5 Schuss die Scheibe gewechselt, sondern alle 20 Schuss auf eine Scheibe abgegeben. Dafür haben sie jeweils 20 Minuten Zeit. Hier ist höchste Konzentration gefragt!  

Besonders die Schützen der TSV Klausdorf drückten den Landestitelkämpfen ihren Stempel auf und sicherten sich in mehreren Disziplinen die begehrten Titel.

​In der dynamischen 25 m-Disziplin setzte sich im Einzel der DSB-Vizemeister vom letzten Jahr Carsten Körner (TSV Klausdorf) mit starken 127 Ringen (101/Finale 26) durch und feierte erneut den Landestitel. Dahinter folgt Michele-Gero Müller von der SpSch Oldenburg, der mit 118 Ringen (94/Finale 24)  den 2. Platz belegte. Das Podium komplettierte Mike Klode (SchV Rellingen) mit 112 Ringen (98/Finale 14) auf Platz 3.

​Der TSV Klausdorf (mit Andreas Glander, Carsten Körner und Daniela Licher) holte sich mit 256 Ringen souverän den Sieg. Den silbernen Rang sicherte sich der SchV Bargteheide (247 Ringe), gefolgt von der SpSch Oldenburg mit 241 Ringen auf dem 3. Platz.

​Auf der 50 m Distanz sicherte sich Fritz Ditschler (TSV Klausdorf) mit sehr guten 454 Ringen (364/Finale 90)  Ringen den 1. Platz knapp vor seinem Vereinskollegen Thomas Conradt, der 441 Ringe (358/Finale 83) erzielte. Bronze ging an Arne Sievertsen vom TSV Ostenfeld-Wittbek-Winnert mit 438 Ringen (352/Finale 86).

​In der Mannschaftswertung dominierte der TSV Klausdorf (Thomas Conradt, Fritz Ditschler, Jörg Peter Köhn) gewann mit 1049 Ringen souverän und holte Gold. Platz 2 ging an den TSV Ostenfeld-Wittbek-Winnert (998 Ringe), während die SchGem Norderstedt I mit 976 Ringen den 3. Platz auf dem Treppchen bestieg.

​Auf der Königsdisziplin über 100 Meter bewies Thomas Conradt (TSV Klausdorf) erneut seine Klasse. Mit 305 Ringen schoss er sich unangefochten zum Einzel-Landesmeister. Platz 2 ging an seinen Teamkollegen Fritz Ditschler (284 Ringe). Den 3. Platz sicherte sich Michele-Gero Müller (SpSch Oldenburg) mit 280 Ringen, der damit seine zweite Einzel-Medaille des Tages einfuhr.

​Gold ging ein weiteres Mal in der Mannschaftswertung an die TSV Klausdorf (Thomas Conradt, Andreas Glander, Jörg Peter Köhn) mit insgesamt 773 Ringen. Silber holte sich die Mannschaft der SchGem Norderstedt mit 660 Ringen.

LM-Lichtschiessen

Der Nachwuchs glänzt bei der Landesmeisterschaft Lichtschießen 

 

Voller Vorfreude und mit etwas Nervosität traten unsere jüngsten Talente zur Landesmeisterschaft Lichtschießen an. Die Begeisterung in der Luftdruckhalle im LLZ war deutlich zu spüren und zu hören:

Vom erfahrenen „Youngster“, der bereits im letzten Jahr erste Wettkampferfahrungen sammeln konnte, bis hin zum Neuling, der zum ersten Mal in so einer großen Schießsportanlage antrat, gaben alle ihr Bestes.

Geschossen wurde in den Wettbewerben Lichtgewehr und Lichtpistole, jeweils in den Disziplinen Auflage und Freihand. Insgesamt nahmen 16 Vereine aus sieben Kreisverbänden an den Landestitelkämpfen teil. Sehr erfreulich ist, dass sich die Anzahl der Starts im Vergleich zu den letzten Titelkämpfen fast verdreifacht hat.

Freihand-Disziplinen (wettkampforientiertes Lichtschießen)

Mit dem Lichtgewehr sicherte sich Titelverteidigerin Ida Roß (SchV Elmenhorst) in der Schülerklasse III mit guten 162 Ringen erneut den Titel. Liah Danielczik (Lensahner SchG/Schülerklasse II) freute sich über ihren ersten Landestitel (70).

Jannis Lange (Tolker SpSch) holte sich in der Schülerklasse II mit 157 Ringen den Landestitel. Dahinter folgen Joris Behrens (SchV Elmenhorst/130) und Matteo Stark (Lensahner SchG/117)

Mit der Lichtpistole bewies Aidan Jones (Scharbeutzer SchV) in der Schülerklasse III einmal mehr seine Klasse und schoss sich mit 152 Ringen souverän auf Platz eins.

Vincent Jahn (SSV Groß Kummerfeld) war der einzige Schüler, der die anspruchsvolle Disziplin Lichtgewehr 3-Stellung (3x10 Schuss) schoss. Er meisterte dies jedoch bravourös und hatte am Ende 248 Ringe zu Buche stehen. 

Aufgelegte Wettbewerbe (Faszination Lichtschießen)

Auch in den stehend aufgelegten Wettbewerben wurde hervorragend geschossen. Die jüngste Starterin, Veronica Santangelo (SchV Tarp), glänzte in der Schülerklasse IV mit sehr guten 183 Ringen auf dem ersten Platz.

In der Schülerklasse III weiblich stand Ida Roß (SchV Elmenhorst) erneut ganz oben auf dem Treppchen (189), gefolgt von Laura Manke (SSV Groß Kummerfeld/153). Bei den gleichaltrigen Jungen erkämpfte sich Stian Funke (Lensahner SchG) mit starken 182 Ringen den Sieg. Die weiteren Plätze gingen an Lukas Schäfer (SSV Groß Kummerfeld/162) und  Elias Pries (Sülfelder SchG/148).

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich die Mädchen der Schülerklasse II: Amelie Gatzke (Sülfelder SchG) holte sich mit überragenden 192 Ringen den ersten Platz, nur hauchdünn vor Liah Danielczik (Lensahner SchG) mit 191 Ringen auf Platz zwei und Frederike Gatzke (Sülfelder SchG) mit 187 Ringen auf Platz drei.

Bei den Jungen dieser Klasse feierte Jakob-Johann Brinkmann (SchB Glasau-Sarau) mit 186 Ringen den ersten Platz. Die Ränge zwei und drei gingen an Benno Seidemann (SchV Neumünster/177) und Matteo Stark (Lensahner SchG/173).

Ebenso treffsicher zeigten sich die Nachwuchsschützen mit der aufgelegten Lichtpistole. Bei den Mädchen der Schülerklasse III siegte Jolene Schade (Böklunder SpSch/131) knapp vor ihrer Vereinskameradin Lina Dietrichsen (127).

In der männlichen Konkurrenz holte Aidan Jones (Scharbeutzer SchG/181) seinen nächsten ersten Platz vor Jakob Dietrich (Böklunder SpSch/117).

Die Schülerklasse II weiblich dominierten die Böklunder SpSch. Johanna Hoffmann Timm holte sich mit 173 Ringen Platz eins, gefolgt von Reka Gawlik (166) und Fine Sarnowski (119).

Bei den Jungen der Schülerklasse II gingen die ersten drei Podestplätze ebenfalls an die Böklunder SpSch. Asmus Wiehardt setzte sich mit 156 Ringen an die Spitze. Dahinter folgen Maximilian Peetz (142) auf den zweiten und Milan-Kajus Dekrys (135) auf den dritten Platz.

Aufgrund ihrer starken Leistungen können sich einige Schüler und Schülerinnen berechtigte Hoffnungen machen, sich für die Deutschen Meisterschaften im wettkampforientiertes Lichtschießen zu qualifizieren. Diese finden vom 1. bis 2. August 2026 im Landesleistungszentrum (LLZ) in Frankfurt am Main statt.

Der sportliche Ehrgeiz, den unsere Nachwuchsschützen an den Tag legten, zeigte eindrucksvoll, dass das Lichtschießen ein wichtiger Baustein für die sportliche Zukunft der jungen Sportler ist.

 

 

Aktuelles vom Bogen

Starker Auftritt des NDSB

beim Vorkampf zur Jugendverbandsrunde in Norderstedt.

Der Norddeutsche Schützenbund (NDSB) lud am 7. Juni 2026 zum Vorkampf der DSB-Jugendverbandsrunde auf die Anlage der Schützengemeinschaft Norderstedt ein. Der Einladung folgten die Landesverbände SVBB (Berlin Brandenburg) und SVHH (Hamburg) der Gruppe 1 der Jugendverbandsrunde, sodass sich die besten Nachwuchsschützen Norddeutschlands in einem hochklassigen Wettkampf messen konnten.

Das Wetter präsentierte sich dabei von seiner typisch norddeutschen Seite. Regen, wechselnde Windverhältnisse und Sonnenschein forderten die jungen Athletinnen und Athleten gleichermaßen heraus. Umso bemerkenswerter sind die Leistungen, die unter diesen anspruchsvollen Bedingungen erzielt wurden.

In der Schülerklasse Recurve männlich setzte Jamy Marc Dögow ein echtes Ausrufezeichen. Mit hervorragenden 646 Ringen sicherte er sich souverän den ersten Platz. Noah Strohof erreichte einen starken vierten Rang, während der frisch berufene NDSB Kaderschütze Tom Westphal mit Platz sechs ebenfalls überzeugte. Gemeinsam belohnten sich die drei Nachwuchsschützen mit dem zweiten Platz in der Mannschaftswertung und unterstrichen damit eindrucksvoll die Stärke des NDSB-Nachwuchses.

Besonders dominant präsentierten sich die NDSB-Schützen in der Jugendklasse Recurve männlich. Gleich sechs Kaderschützen gingen an den Start und sorgten für ein herausragendes Mannschaftsergebnis. Jos Ove Gröger gewann die Konkurrenz vor Emil Sperber und machte damit den Doppelsieg für den NDSB perfekt. Luca Marc Dögow verpasste das Podium als Vierter nur knapp, gefolgt von Jan-Henrik Bruhn auf Rang fünf. Jan Philip Schuwald und Matthes Pochadt komplettierten mit den Plätzen sieben und acht das starke Mannschaftsergebnis.

Auch in der Jugendklasse Recurve weiblich zeigte sich die Leistungsdichte des NDSB. Ciara Göttsche sicherte sich einen hervorragenden dritten Platz und stand damit erneut auf dem Podest. Larissa Thiel belegte Rang vier und verpasste die Medaillenränge nur knapp. Luise Rackwitz komplettierte das starke Ergebnis der NDSB-Athletinnen mit Platz fünf.

In der Mannschaftswertung der Jugendklasse ließ das Team des NDSB der Konkurrenz keine Chance. Jos Ove Gröger, Emil Sperber und Ciara Göttsche sicherten sich souverän den ersten Platz und bestätigten damit eindrucksvoll die hervorragende Nachwuchsarbeit im Verband.

Die Ergebnisse des Vorkampfes zeigen, dass der NDSB für den Endkampf der DSB-Jugendverbandsrunde am 22. und 23. August 2026 auf der Bogensportanlage in Suhl bestens aufgestellt ist. Der Endkampf ist gleichzeitig auch die Deutsche Meisterschaft der Schülerklassen Recurve. Die zahlreichen Spitzenplatzierungen und der Gewinn der Mannschaftswertung machen deutlich, dass die Schützinnen und Schützen des NDSB mit berechtigten Ambitionen nach Suhl reisen könnten.

Denn nach dem Gespräch mit dem NDSB Landestrainer Bogen Markus Wolf ist dies noch nicht sicher. Trotz sehr guter Ergebnisse seiner Schützen ist die Qualifikation zum Endkampf nicht sicher. Denn dazu müsse man erst die Ergebnisse der anderen Gruppen abgewartet werden, die bis zum Ende der Veranstaltung noch nicht da waren. Jetzt heißt es Daumen drücken und hoffen dass sich die Schüler- und Jugendklasse Recurve Bogen für den Endkampf qualifiziert haben.

Der NDSB kann stolz auf seine Nachwuchsathletinnen und -athleten sein. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren starken Leistungen.

Ein ganz besonderer Dank geht raus an das Orgateam von Norderstedt die für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampftages gesorgt haben. Stellvertretend hier zu erwähnen Andrea Wolf + Team. Aber auch an die beiden Kadertrainer Marcus Jacubczik und Niels Gäde die mit einem Nicken ihren Schützen die nötige Sicherheit vermitteln konnten. Aus dem NDSB Präsidium durften wir den Jugendleiter NDSB Andreas Seibt und den Kaderbeauftragten Markus Lais in Norderstedt begrüßen. Danke, dass ihr da wart. Nur als Team sind wir stark.

Bericht: Dominic Göttsche

NDSB-Talente beim European Youth Cup in Bulgarien

Ein weiterer Meilenstein für den Nachwuchs des Norddeutschen Schützenbundes: Mit Ronja Tabea Ulka (Compound Juniorinnen, NK2) und Jos Ove Gröger (Recurve Jugend) wurden gleich zwei vielversprechende NDSB-Athleten für den European Youth Cup 1st Leg 2026 nominiert.

Das internationale Top-Event des europäischen Bogensport-Nachwuchses findet vom 1. bis 6. Juni 2026 im bulgarischen Ruse statt. Im städtischen Stadion Yalta treffen die besten U18- und U21-Schützinnen und Schützen Europas aufeinander, um sich auf höchstem Niveau zu messen und wichtige internationale Erfahrungen zu sammeln.

Die Nominierung von Ronja und Jos kommt nicht von ungefähr. Beide überzeugten zuletzt bei der Rangliste in München mit starken Leistungen und empfahlen sich eindrucksvoll für höhere Aufgaben. Mit großem Trainingsfleiß, sportlichem Ehrgeiz und konstanten Ergebnissen haben sie sich diese Chance verdient.

Für die beiden Nachwuchstalente ist die Teilnahme am European Youth Cup ein weiterer wichtiger Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. Gleichzeitig ist ihre Berufung eine besondere Auszeichnung für den NDSB und ein Beleg für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Verband.

Wir sind stolz darauf, gleich zwei Athleten aus unseren Reihen auf dieser internationalen Bühne vertreten zu sehen und wünschen Ronja und Jos für ihren ersten Youth Cup viel Erfolg, starke Nerven und vor allem jede Menge Treffer ins Gold.

Der gesamte NDSB drückt euch die Daumen – viel Erfolg in Bulgarien

 

Bericht: Dominik Göttsche

Vom 14.06.2026 bis 16.06.2026 trafen sich auf der Olympiaanlage in Garching die Elite der deutschen Bogenschützinnen und Bogenschützen, um wichtige Punkte für die Rangliste und gleichzeitig für die Qualifikation zur Jugend-Europameisterschaft in Rom zu sammeln. Es standen Olympiakaderschützen, Weltrekordhalter und  Nationalkaderschützen an der Schießlinie um dieses Ausrufezeichen einmal einordnen zu können. 

Mit dabei für den NDSB: Ronja Tabea Ulka (NK II Compound), Jos Ove Gröger (Recurve Jugend), Ciara Göttsche (Recurve Jugend) sowie Emil Sperber (Recurve Jugend).

Schon am ersten Wettkampftag zeigte das Quartett eindrucksvoll, dass es zur absoluten Spitze Deutschlands gehört. Alle vier Athletinnen und Athleten erreichten die Matchrunden wobei man hier noch einmal verdeutlichen muss, nur die  8 Besten ziehen automatisch in die Matchrunde bzw. Finalrunde ein. Sie  lieferten sich dort Wettkämpfe voller Spannung, Emotionen und Nervenstärke.

Jos zog als Vierter, Ciara als Zweite, Emil als Fünfter und Ronja sogar als Erstplatzierte in die Finalmatches ein. Dort ging es Schlag auf Schlag weiter. Klare Siege wechselten sich mit dramatischen 5:5-Duellen ab, bei denen der Stechpfeil über Sieg oder Niederlage entschied. Teilweise lagen zwischen Triumph und Ausscheiden nur wenige Millimeter.

Die Leistungen der vier NDSB-Schützen waren an diesem Wochenende schlicht herausragend.

Jos Ove Gröger und Ciara Göttsche sicherten sich jeweils den Tagessieg. Ronja Tabea Ulka belegte Rang zwei und Emil Sperber Rang drei. Doch besonders beeindruckend ist der Blick auf die Gesamtpunktzahlen – denn enger kann eine Rangliste kaum sein.

Jos Ove Gröger erkämpfte sich starke 31 Punkte. Der Führende liegt lediglich bei 37 Punkten – ein Abstand, der bei der zweiten Rangliste in Hamm jederzeit aufgeholt werden kann.

Emil Sperber folgt direkt dahinter mit 30 Punkten und liegt damit ebenfalls voll im Rennen um die Spitzenplätze.

Auch bei den Mädchen ist die Leistungsdichte enorm hoch: Ciara Göttsche sammelte mit dem gesamt vierten Platz 27 Punkte. Platz drei liegt bei 28 Punkten, Platz zwei bei 29 Punkten und die Führende bei 33 Punkten. Nur wenige Punkte trennen hier die gesamte Spitze.

Ronja Tabea Ulka sicherte sich mit starken 35 Punkten Gesamtplatz drei. Vor ihr liegen lediglich 38 und 44 Punkte. Auch hier ist im Kampf um die Top-Platzierungen noch alles offen.

Diese extrem enge Punkteverteilung zeigt, auf welch unglaublich hohem Niveau sich die NDSB-Schützen bewegen. Jeder Satz, jeder Pfeil und jeder einzelne Ring kann am Ende entscheidend sein. Genau das macht diese Leistungen so außergewöhnlich.

Auch am zweiten Wettkampftag bewiesen alle vier erneut enorme Konstanz und mentale Stärke. Wieder erreichten alle die Finalmatches – allein das ist bei einer Rangliste mit den besten deutschen Nachwuchsschützen eine absolute Spitzenleistung.

Die Finalduelle entwickelten sich erneut zu echten Nervenschlachten. Mehrfach mussten die Kampfrichter sogar mit dem Zirkel messen, um Sieger und Platzierungen festzustellen.

Mitten in diesem Wettkampf-Marathon stand auch Kadertrainer Marcus Jacubczik permanent unter Strom. Zwischen den weit auseinanderliegenden Scheiben legte er unzählige Kilometer zurück, um für seine Schützen jederzeit da zu sein. Doch egal auf welcher Scheibe geschossen wurde – seine Athletinnen und Athleten konnten sich jederzeit auf ihn verlassen. Oft reichten ein kurzes Nicken, ein ruhiger Blick oder wenige Worte, um Sicherheit, Ruhe und neues Vertrauen zu geben. Genau diese Ruhe half den Schützen, ihre außergewöhnlichen Leistungen auf den Punkt abzurufen. Dafür gilt ihm großer Dank von Schützen und Betreuern.

Am Ende standen überragende Gesamtergebnisse für den NDSB:

Jos Ove Gröger belegte Gesamtplatz zwei.

Ronja Tabea Ulka und Emil Sperber sicherten sich jeweils Rang drei.

Ciara Göttsche erreichte einen starken vierten Platz.

Damit schaffen sich alle vier eine hervorragende Ausgangslage für die 2. Rangliste vom 26.06.2026 bis 28.06.2026 in Hamm (NRW) – und gleichzeitig für die Qualifikation zur Jugend-Europameisterschaft in Rom.

Der NDSB kann stolz auf diese Athletinnen und Athleten sein. Leidenschaft, Teamgeist, Kampfwillen und Nervenstärke – genau das war in München auf jedem Meter der Olympiaanlage zu spüren.

Für Hamm wünschen wir euch weiterhin starke Nerven, Selbstvertrauen und viele Pfeile ins Gold

Wettkampflisten Landesmeisterschaft 2026

Wettkampflisten Landesmeisterschaft 2026

Gesamtstarterliste LM 2026

Landesmeisterschaft Mix-Team

Im Jugendbereich trat mit dem Luftgewehr zwar nur eine Mannschaft an, doch die toppte alles. Sijon Jebe und Kira Kurock von der SSG BooKuRiTra I hatten bereits im Vorkampf mit 806,7 Ringen das Toppergebnis des Tages geschossen. Auch im Finale waren sie nicht zu schlagen: Mit herausragenden 481 Ringen hatte das Jugendteam über 27 Ringe mehr als die Sieger im Erwachsenenbereich. Die erwachsenen Schützen zollten den Jugendlichen neidlos Anerkennung und bejubelten diesen tollen Erfolg.

Bei den Erwachsenen wechselte während des spannenden Finales öfters die Führung. Am Ende sicherte sich der SchV Elmenhorst (Anja Burmeister / Björn Witt) mit 453,4 Ringen den Meistertitel. Platz zwei ging an die SSG BooKuRiTra II (Andy Scheff / Anja Bidinger/393,6), gefolgt vom Scharbeutzer SV (Claudia Seide / Ole Seide), der mit 352,4 Ringen den dritten Platz belegte. Zuvor hatten sich diese drei Mannschaften im Luftgewehrbereich für das Finale qualifiziert: der SSC BooKuRiTra II als Vorkampferster (762,1 Ringe), der SchV Elmenhorst (761,8 Ringe) und der Scharbeutzer SV (756,0 Ringe).

​Im Pistolenfinale lief es für den Vorkampfbesten (726), den PC Rendsburg (Svenja Rohwer / Viktor Deleske), hingegen nicht rund; das Duo landete mit 443,6 Ringen auf dem zweiten Platz und ging als Vizemeister vom Stand. Der zweitplatzierte SchV Rellingen (Sandra Klode / Timo Zimmermann/721) zeigte Nervenstärke: Er holte nicht nur den Vorsprung von 5 Ringen des PC Rendsburg auf, sondern zog mit insgesamt 447,7 Ringen vorbei und feierte den Meistertitel. Das Duo Christine und Ingmar Stempell (SchV Elmenhorst) kämpfte sich von Platz 4 im Vorkampf (693) im Finale auf den dritten Platz (382,2). Neben diesen drei Teams hatten sich im Vorkampf der Luftpistole auch der SSC Hemme (702) und die SpSch Fahrdorf (688) die begehrten Finaltickets gesichert.

​Dass bei der Mix-Team-Meisterschaft nach den Qualifikationsrunden auch ein Finale geschossen wird, macht den Wettbewerb besonders interessant. Man merkte deutlich, wie sehr sich die Teilnehmer reinknieten. Das große Ziel war es natürlich, sich für das Finale zu qualifizieren – denn dort kann man sich selbst als Drittplatzierter des Vorkampfs noch ganz nach vorne kämpfen und den Landestitel gewinnen.

​Die Besonderheit des Mix-Team-Wettbewerbs, der nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes (DSB) ausgetragen wird, besteht darin, dass jeweils ein männlicher und ein weiblicher Schütze gemeinsam an die Startlinie treten. Um sich überhaupt für die Landesmeisterschaft zu qualifizieren, mussten die Vereinsteams im Vorfeld einen Vorkampf auf Kreisschützenverbandsebene absolvieren, bei dem jeder Starter 40 Schuss abzugeben hatte.

​Bei der Landesmeisterschaft qualifizieren sich dann die fünf besten Mannschaften für das Finale. Ein besonderes Augenmerk lag diesmal auf der Jugend: Die Nachwuchsschützen schossen gemeinsam mit den Erwachsenen, um wichtige Erfahrungen zu sammeln. Sie lernten dabei vor allem, die nötige Geduld in den Pausen aufzubringen und diszipliniert auf Ansage zu schießen.

​In den ersten drei Finalrunden werden jeweils 5 Schuss in einer Zeit von 300 Sekunden absolviert. Danach folgt jeweils zweimal ein Einzelschuss in je 60 Sekunden auf Ansage, um Platz 5 und die nachfolgenden Ränge zu ermitteln. Erst mit dem 22., 23. und 24. Schuss entscheidet sich schließlich, wer sich den Meistertitel sichert und wer als Vizemeister vom Stand geht.

Während im Luftgewehr-Vorkampf bereits in Zehntelwertung geschossen wird, wird im Luftpistolen-Vorkampf auf Ringwertung geschossen. Im Finale wird in beiden Wettbewerben auf Zehntelwertung geschossen.

​Die Landessportleitung würde sich freuen, wenn sich bei den nächsten Landestitelkämpfen noch mehr Vereine an diesem hochinteressanten Wettbewerb beteiligen würden.

Landesmeisterschaft Zimmerstutzen in Elmenhorst

Bei der diesjährigen Landesmeisterschaft Zimmerstutzen Freihand und Auflage in Elmenhorst kamen 19 Teilnehmer aus zehn Vereinen zusammen, um ihre Treffsicherheit unter Beweis zu stellen.

​In der Klasse Herren I entwickelte sich der Wettkampf zu einer reinen Vereinsangelegenheit des SchV Elmenhorst. Den Titel sicherte sich Vanessa Pauli mit 267 Ringen, gefolgt von ihren Mannschaftskameradinnen Ronja Diedrich (256 Ringe) und Lisa Schippmann (247 Ringe). In der Klasse Herren III dominierte – wie bereits in den vergangenen Jahren – Frank Reintjes (Ahrensburg) mit 267 Ringen das Feld. Den zweiten Platz belegte der Elmenhorster Björn Witt mit 245 Ringen.

Weitere Landesmeister: Sören Hochwald (Lübecker SpSch/272). Klaus Staack (SchG Burg/253), Anja Bidinger (SSG BooKuRiTra/246) und Klaus Richard Welz (Boostedter SchG/261).

Bei der Auflage setzte sich bei den Senioren I Nicole Ohms (Boostedter SchG/281,5) an die Spitze, dahinter folgt Thorsten Jung (VfB Schuby/275,5).

Bei den Senioren III setzte sich der Schwartauer Werner Petersen mit starken 286,9 Ringen, vor Gerd Brokmann (Lübecker SpSch/283,8) und Klaus Staack (SchG Burg/279,6).

​Die Mannschaftswertung bei den Herren Alt entschied die SchGr im SV Hollingstedt für sich. Das Team, bestehend aus Heinz Buchholz, Reinhard Hoffmann und Bruno Krüger, erreichte insgesamt 786,1 Ringe. Der zweite Platz ging mit 546,6 Ringen an die Boostedter SchG.1 Mail App

 

Ergebnisse Zimmerstutzen

Top-Leistungen beim 12. Mix-Turnier

Die zwölfte Auflage des beliebten Mix-Turniers war ein voller Erfolg: Insgesamt 101 Auflagespezialisten aus elf Kreisschützenverbänden traten an, um ihre Präzision unter Beweis zu stellen. 

Eine Mannschaft konnte entweder als reines Damenteam (vier Schützinnen) oder gemischt mit jeweils zwei Damen und Herren an den Start gehen.. Sie mussten 60 Schuss, inklusive Probe, in 60 Minuten schießen.

​In der Teamwertung konnte der KSchV Pinneberg seinen Vorjahreserfolg eindrucksvoll verteidigen. Dank einer Steigerung um 9,3 Ringe sicherte sich das Quartett – bestehend aus Serina und Sven Pardy, Sandra Kauntz und Cornel Dimitras – mit insgesamt 2529,4 Ringen den ersten Platz.

​Diese Leistungssteigerung war auch nötig, das Team aus dem KSchV Dithmarschen (Tanja Jurman, Kirsten Wetzel, Daniel Baggendorf und Michael Tönnsen) steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr auch  (16,5 Ringe) und errang mit 2521,9 Ringen auf dem Silberrang.

Die Mannschaft aus dem KSchV Plön (Carsten Kaiser, Ilse Philippsen, Nicole Termünde und Dirk Scharmkschnis) komplettierte mit 2506,5 Ringen das Podium.

​Besonders bei den Senioren I entwickelte sich ein packendes Duell zwischen Sven Pardy (Pinneberg) und Holger Schröter (Stormarn). Nach 50 Schuss lag Schröter noch hauchdünn mit 0,5 Zehnteln in Führung. Doch in der finalen letzten Serie bewies Pardy Nervenstärke: Mit starken 106,4 Ringen zog er an seinem Kontrahenten vorbei und sicherte sich mit insgesamt 634,6 Ringen erneut den Sieg. Holger Schröter belegte wie im Vorjahr den zweiten Platz (633,7 Ringe).

​Auch in den weiteren Altersklassen wurde auf höchstem Niveau geschossen: Kolja Zalewski (Schleswig-Flensburg) setzte sich trotz persönlicher Unzufriedenheit mit 620,9 Ringen knapp gegen Martin Brauer (Nordfriesland) durch. Bei den Damen siegte Martina Spaude (Dithmarschen) souverän mit 626,4 Ringen.

​ Bernhard Ruppert (Dithmarschen(Senioren III) erklomm mit 624,9 Ringen das oberste Treppchen. Bei den Damen in dieser Klasse ging der Sieg deutlich an Ilse Philippsen (Plön) mit 630,3 Ringen.

​Bei den Senioren IV glänzte Brigitte Friedrich (Rendsburg-Eckernförde) mit einem starken Ergebnis von 632,6 Ringen.

​Heinrich Brodersen (Steinburg) lieferte einen beeindruckenden Wettkampf  bei den Senioren V ab, er erzielte hervorragende 632,8 Ringe. 

Zwischen Friedel Rößmann (Stormarn) und Dörte Göttsch (Segeberg) wechselte die Führung nach jeder 10er Serie, am Ende hatte Friedel Rößmann (625,4) ganz knapp die Nase vor Dörte Göttsch (624,7) bei den Senioren.

​Harald Kistenmacher (Rendsburg-Eckernförde (Senioren VI) rundete das Feld der Top-Ergebnisse mit erstklassigen 632,4 Ringen ab.

Erfolgreiche Qualifikation zur WM Vorderlader

Vom 30.4.2026 bis 4.5.2026 hat der DSB wieder die Rangliste Vorderlader in Darmstadt ausgetragen.

Bei dieser Rangliste werden die Teilnehmer für die Nationalmannschaft im Vorderladerschießen ermittelt. Diese Schützen fahren dann vom 15. bis 23. August nach Eisenstadt/Österreich zur Weltmeisterschaft.

Üblicherweise besteht die Nationalmannschaft aus Schützen der südlichen Landesverbände.

In diesem Jahr hat sich aber eine Teilnehmerin aus einem Landesverband nahe Dänemark (ND) qualifiziert.

An der Rangliste haben zwei Schützen des NDSB teilgenommen. Ralph und Angelika Nolte sind nach Darmstadt gefahren und haben dort in verschiedenen Disziplinen geschossen.

Der erste Wettkampftag ist etwas holprig gestartet. Am zweiten Wettkampftag hatte Angelika sich aber gefangen und legte in der Disziplin 100m liegend Damenklasse, mit einem Ergebnis 95 von 100 Ringen einen soliden Grundstock.

Am dritten Tag steigerte sie dieses Ergebnis nochmal um 2 Ringe, allerdings in der offenen Klasse.

Am letzten Wettkampftag ging es dann um alles, da der zweite Durchgang 100m liegend Damenklasse anstand. Hier stellte sie ihr können nochmal unter Beweis und schoss nochmal 97 von 100 Ringen. Somit hatte sie ein Gesamtergebnis von 192 Ringen. Dieses langte für den dritten Platz.

Die Plätze 1-3 der Damenwertung sind automatisch für die WM qualifiziert, somit ist Angelika bei der WM in Österreich dabei.

Da sie bereits 2016 in Ungarn dabei war ist dies kein Neuland für sie.

Wir wünschen ihr bei der WM im August eine ruhige Hand und immer trocknes Pulver 

Starterlisten 1.30 und 9.30

Startliste 1.30

Startliste 9.30

Landesschützentag 2026

Nach der Feierstunde mit Grußworten und Ehrungen erfolgte der satzungsgemäße Teil mit Wahlen, Berichten und der Satzungsänderung.

„Die Delegierten wählen Lars Rothfuß mit überwältigter Mehrheit erneut zu ihrem Präsidenten“. Auch der bisherige kommissarische Landessportleiter Bernd Sinner hat das volle Vertrauen von den Delegierten bekommen.

Zur neuen stellvertretenden Landesschatzmeisterin wurde Britta Petersen (Tornesch) einstimmig gewählt. Die leidenschaftliche Freizeitreiterin, die 2022 vom Leistungsrudern zum Sportschießen wechselte, blickt ihrer neuen Aufgabe im Verband mit großer Freude entgegen. Ihr Ziel ist es, die Verbindung zwischen modernem Sport und gelebtem Brauchtum aktiv mitzugestalten.“

In den Ehrenrat wurden Heiko Rehwoldt, Dirk Möller, Norbert Claußen, Uwe Gluschitz und Ute Barths gewählt.

Bei der geheimen Wahl zum neuen Revisor setzte sich die Diplom Fachwirtin Lisa Schippmann gegen Brigitte Preuß durch. Als Ersatz Revisor wählten die Delegierten Brigitta Grube.

Vor den Wahlen standen die Berichte des Gesamtpräsidium sowie der Referenten auf der Tagesordnung. Zu den Berichten gab es seitens der Delegierten keine Fragen. Ausbildungsleiter Hans-Peter Lange ergänzte seinen Bericht noch, das die Ausbilder den

Vereinstrainern im NDSB noch mehr Fortbildungsmöglichkeiten anbieten wollen. 

„In Zukunft werden in den Bereichen Bogen und Kugel verstärkt Tagesseminare mit jeweils acht Lehreinheiten angeboten. Bitte nennt Hans-Peter Lange per E-Mail Themen und Wünsche für Fortbildungen, die von den Trainern-Ausbildern gehalten werden sollen. Gerne könnt ihr ihm auch Personen benennen, die solche Fortbildungslehrgänge referieren oder  zumindest fachlich unterstützten können. 

Der 2. stellvertretende Landesjugendleiter Matti Persson berichtete von zahlreichen Wettkämpfen und Aktivitäten der Landesjugendleitung. Dieses wurde den Delegierten nicht nur berichtet sondern in einer Powerpointpräsentation eindrucksvoll gezeigt. „Der langersehnte Wunsch das die Jugend im Verband ein eigenes Maskottchen bekommt geht in Erfüllung“, so Matti Person. Leider ist er bis heute noch nicht fertig genäht, aber auf der Deutschen Meisterschaft in München werden wir Geburtstag feiern, da werden wir unser Maskottchen vorstellen. Ein großer Dank galt den Sponsoren unter anderem auch der Förderverein für Schützen in Schleswig-Holstein.

Dem Präsidium  ist einstimmig Entlastung für das Geschäftsjahr 2025 erteilt worden, auch der Jahreshaushalt 2026 ist einstimmig angenommen worden.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt der Versammlung war die Satzungsänderung. Da die 2018 beschlossene Satzung vom Registergericht nicht eingetragen wurde, lag sie jahrelang brach. Um rechtliche Klarheit zu schaffen, hoben die Delegierten die alte Fassung von 2018 einstimmig auf.

​Im vergangenen Jahr erarbeitete das Gesamtpräsidium einen neuen Entwurf, der im Oktober 2025 vom Verbandsrat befürwortet wurde. Das Finanzamt bestätigte bei einer Vorprüfung bereits, dass die Änderungen die Gemeinnützigkeit des Verbandes nicht gefährden. Das Registergericht hatte nur zwei kleine Anmerkungen, die bereits in den aktuellen Entwurf eingearbeitet wurden. Die neue Satzungsänderung wurde von den Delegierten mit nur einer Gegenstimme angenommen. Das Präsidium soll die neue Satzungsänderung dem Vereinsregister zur Eintragung vorlegen. Die Neufassung der Satzung tritt mit ihrer Eintragung in das Vereins Register in Kraft.

​„Da die Homepage des Verbandes mittlerweile in die Jahre gekommen ist und aufgrund ihrer technischen Beschaffenheit nicht mehr lange betrieben werden kann, haben wir mit der Heise Group einen professionellen Partner gesucht. Dieser wird unsere Website fit für die Zukunft machen, damit wir unsere Mitglieder auch künftig optimal auf dem Laufenden halten können“, so Präsident Lars Rothfuß.

​Ein besonderer Dank gilt Dieter Tucholke, der die Homepage über Jahre hinweg geführt hat. Ebenso dankte Lars Rothfuß dem Kreisschützenverband Rendsburg-Eckernförde – hier insbesondere Kai Ralfs –, der unsere Beiträge bis zur Fertigstellung der neuen eigenen Homepage stets aktuell veröffentlicht.

Es sind zwei Anträge eingegangen, der erste Antrag sah vor, das Stimmrecht für Präsidiumsmitglieder bei Abstimmungen während des Landesschützentages abzuschaffen; dieser wurde jedoch von der Versammlung abgelehnt. Auch der zweite Antrag, der die Berechnung der Versicherungsbeiträge für Zweitmitgliedschaften betraf, fand keine Mehrheit und wurde ebenfalls abgelehnt.

Präsident Lars Rothfuß stellte die neuen Kreisvorsitzenden vor: Marc Miltzow (Ostholstein), Sven Osterhof (Herzogtum-Lauenburg) und Thomas Koll (Dithmarschen)

In seinem Schlusswort gab Präsident Lars Rothfuß noch einige wichtige Termine bekannt. Der diesjährige Landeskönigsball findet wie gewohnt in Travemünde im Maritim am 14. November 2026 statt. 

„Entgegen der Bekanntgabe auf dem Landesschützentag 2025 muss der nächste Landesschützentag am 25. April 2027 leider verlegt werden. Die Veranstaltung findet nun nicht in Brunsbüttel, sondern im Bildungszentrum DEULA in Rendsburg statt. Wir bitten um Beachtung der geänderten Ortsangabe.“

Mit dem Schleswig-Holstein Lied und dem traditionellen Fahnenausmarsch endete der 73. Ordentliche Landesschützentag.

​„Nach dem Fahneneinmarsch und der Totenehrung begrüßte Präsident Lars Rothfuß anlässlich des 73. Ordentlichen Landesschützentages die Gäste sowie die Jungschützen, Schützinnen und Schützen zur Feierstunde im Hotel Maritim in Travemünde.

​Der Einladung waren unter anderem Kirsten Bruhn (Vorstandsmitglied Inklusion des LSV), Dieter Vielbeck (DSB-Vizepräsident Bildung), der DSB-Vizepräsident Finanzen und Präsident des Landesschützenverbandes Mecklenburg-Vorpommern Gerd Hamm, der Präsident des Nordwestdeutschen Schützenbundes Alfred Siemer, der Ehrenpräsident des NDSB Günther Kaste  sowie die Ehrenmitglieder Lore Bausch, Uwe Gluschitz, Niko Schwiemann und Markus Lais gefolgt.“

​Kirsten Bruhn, Vorstandsmitglied für Inklusion beim Landessportverband Schleswig-Holstein (LSV) und eine der erfolgreichsten Para-Schwimmerinnen der Welt, sprach ihre volle Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Sie bedankte sich bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz, durch den unter anderem die Ausrichtung der Deutschen Meisterschaften im Feldbogen in Kellinghusen ermöglicht wurde. „Das ist keine Selbstverständlichkeit, aber es ist das Fundament unserer erfolgreichen Arbeit“, betonte sie.  

Neben den sportlichen Herausforderungen gibt es viele weitere Aufgaben, wie etwa Satzungsänderungen, der Aufbau einer neuen Homepage sowie die laufende Instandhaltung des Landesleistungszentrums in Kellinghusen. Die Anforderungen wachsen zwar stetig, doch der Einsatz lohnt sich, damit der Schießsport in unserem Land auch in Zukunft in seiner ganzen Vielfalt sichtbar und lebendig bleibt.

​Sie freue sich sehr, dass mit Tajrk Wolfgang Buchwald ein dritter Schütze des Landesverbandes den Sprung in den Bundeskader und damit in das Team Schleswig-Holstein geschafft hat. Seine Qualifikation zeige, dass er auf einem guten Weg sei – vielleicht sogar mit Blick auf die Olympischen Spiele. Der Landessportverband unterstütze aktiv die Bemühungen, dieses bedeutendste Multisportevent nach Deutschland zu holen. Eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele biete die große Chance, Schleswig-Holstein als Sportstandort weiter zu stärken. Dies gelte nicht nur für den olympischen und paralympischen Spitzensport, sondern auch für alle anderen Sportarten und die breite Vereinsarbeit.

Der LSV setzt sich weiterhin entschlossen für den Schützenbund ein, insbesondere bei der Umsetzung der Sportentwicklungsplanung und der Verbesserung der Situation von Sportstätten, insbesondere barrierefreien Sportstätten für Paraschützen, um das Sportland Schleswig-Holstein zukunftsfähig zu halten.

​DSB-Vizepräsident Bildung Dieter Vielbeck betonte: „Das Jahr 2026 markiert einen bedeutenden Meilenstein für den Deutschen Schützenbund“. Der Verband feiere das 75-jährige Bestehen seit der Wiedergründung im Jahr 1951, begleitet von zahlreichen Veranstaltungen und einem digitalen Rückblick auf der DSB-Webseite.  

Der DSB verzeichnet das vierte Wachstumsjahr in Folge. Die Mitgliederzahl stieg um 7.482 auf insgesamt 1.357.240 Schützinnen und Schützen. Besonders erfreulich ist die Dynamik bei den unter 21-Jährigen, deren Zahl um 2,78 % gestiegen ist.  Die Anzahl der Vereine ist leicht um 99 auf 13.502 gesunken. Dieser Trend spiegelt den anhaltenden Strukturwandel wider, bei dem sich die Schützen zunehmend in größeren und fusionierten Einheiten organisieren.

„Der Deutsche Schützenbund und seine Landesverbände nehmen die zunehmende Radikalisierung mit großer Sorge wahr. „Um unsere Vereine vor Ort bei der Prävention und im Umgang mit extremistischen Tendenzen bestmöglich zu unterstützen, haben wir eine Kontaktliste für den Ernstfall erarbeitet“, so Dieter Vielbeck. Ergänzend dazu bietet der DSB ein eigens entwickeltes Kartenspiel an, das spielerisch zum Austausch über demokratische Werte anregt und direkt beim DSB bezogen werden kann. 

Das diesjährige Treffen der Öffentlichkeitsarbeiter widmete sich den Schwerpunkten „Künstliche Intelligenz“ (Chancen/Risiken) und einer möglichen Olympia-Bewerbung Deutschlands.

​Die Berichterstattung des DSB konzentriert sich auf internationale Ereignisse wie die Junioren-WM in Suhl. Die Präsenz auf Social Media (Facebook, Instagram, TikTok) wächst kontinuierlich. Der beliebte monatliche Podcast „Volltreffer“ wird fortgesetzt.

Wir suchen weiterhin Ehrenamtliche für die Auszeichnung „Stiller Star“. Es gibt bestimmt noch viele Schützinnen und Schützen, die eine solche Auszeichnung verdient hätten, so Dieter Vielbeck.

​Die Evaluation des Waffenrechts durch das Bundesinnenministerium (BMI) verzögert sich aufgrund der Fülle an Stellungnahmen bis in den Sommer 2026. Der DSB setzt sich hierbei weiterhin vehement für die Interessen seiner Mitglieder ein.  

​Es ist äußerst positiv, dass die Kugelmunition aus dem aktuellen Entwurf der EU-Kommission zur Bleibeschränkung vollständig entfernt wurde. Bei der Schrotmunition für Flintenstände bestehen jedoch weiterhin restriktive Herausforderungen, bei denen wir als Verband auf Nachbesserungen drängen.

Die Junioren-WM in Suhl (16. bis 26. Juni) und der Weltcup in München (24. bis 31. Mai) stellen im sportlichen Bereich in diesem Jahr die Höhepunkte dar. In Doha bei der Weltmeisterschaft werden die ersten Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles vergeben.

​„Wir arbeiten gemeinsam mit den Landesverbänden an einer neuen, vereinheitlichten Sport-Software, deren Ergebnisse ab April 2026 präsentiert werden sollen“, so der Vizepräsident.  

Die Bildung ist für unseren Verband und seine Landesverbänden von zentraler Bedeutung, denn sie eröffnet wichtige Chancen – nicht  nur im Sport, sondern auch im Berufsleben. Für 2026 sind 16 Maßnahmen für lizenzierte Trainer sowie 55 Breitensportlehrgänge am Bundesstützpunkt Wiesbaden geplant. 

Für die Landesverbände sprach Gerd Hamm, DSB-Vizepräsident und Präsident des Landesschützenverbandes Mecklenburg-Vorpommern, sein Grußwort. ​Wir leben davon, dass wir Informationen austauschen und gemeinsam schauen, wie wir die Herausforderungen der Gegenwart meistern. Wir sind nicht nur eine enge Gemeinschaft – wichtig ist vor allem, dass wir diese Gemeinschaft auch nach außen darstellen. Das gilt beispielsweise gegenüber der Politik beim Thema Waffenrecht, das uns seit Jahren begleitet. Wir wären heute nicht so weit, wenn wir nicht so geschlossen auftreten würden. „Dafür brauchen wir starke Landesverbände und einen starken DSB, der diese Interessen nach außen vertritt‘, betonte Gerd Hamm.

​Anschließend lud er zum 65. Deutschen Schützentag nach Schwerin ein. Er würde sich freuen, wenn zahlreiche Vereine kämen und am großen Schützenausmarsch durch die Schweriner Innenstadt teilnähmen. Schwerin ist eine wunderschöne Stadt; das Schloss als Weltkulturerbe sowie die Altstadt muss man einfach gesehen haben. Lasst uns gemeinsam das Schützenwesen feiern und nach außen tragen!“

Nach den Grußworten erfolgten Ehrungen für Sportler und Funktionäre.

Bei den Sportlern wurden für ihre Erfolge bei den verschiedenen Deutschen Meisterschaften folgende Schützen geehrt: Maximilian Bülow, Markus Möhring, Jessica Drews, Fabian Niklas Horn, Stefan Dost, Daniel Baggendorf, Ute Krause und Manfred Treller geehrt. Sie alle erhielten eine silberne bzw. goldene Sportlernadel und einen Gutschein überreicht.

Folgende ehrenamtliche Funktionäre wurden geehrt:

Norddeutscher Schützenbund: Bernd Rose und Matthias Traibtzsch (Verdientskreuz Bronze), Jörg Becker, Thomas Koll, Stephan Vogt und Andreas Kuhlemann (Verdientskreuz Silber).

Deutscher Schützenbund: Telse Kühl, Ralf Riebes, Marlies Knauer, Karl-Heinz Teetzen, Wolfgang Göbel (Ehrenkreuz Bronze).

Markus Möhring, Bogenreferent im Kreisschützenverband Stormarn und selbst erfolgreicher Schütze, setzt sich nachdrücklich für die Anerkennung der Blankbogen-Disziplin „Target“ ein.

​Anlass dafür war das Grußwort des DSB-Vizepräsidenten, in dem dieser den Armbrustsport thematisierte und betonte, dass der DSB die Etablierung einer Europameisterschaft in dieser Sparte sehr begrüßen würde. Möhring nahm dies zum Anlass, nachzuhaken: „Und was ist mit Blankbogen Target?“ Während internationale Titelkämpfe – also Europa- und Weltmeisterschaften – in den Disziplinen „3D“ und „Feld“ längst etabliert seien, fehle ein solches Angebot für die Disziplin „Target“ komplett. „Mein Wunsch ist es, dass auch die Blankbogen-Disziplin ‚Target‘ endlich die internationale Anerkennung erhält, die sie verdient“, so Möhring.

Präsident Lars Rothfuß sagte in seiner Laudatio: „Heute möchten wir einen Mann ehren, der unseren Verband in stürmischen Zeiten nicht nur stabilisiert, sondern durch seinen unermüdlichen Einsatz maßgeblich geprägt hat.“ Jens Denecke

Seine Verbundenheit zu unserem Verband zeigte sich bereits früh. Von 2008 bis 2009 bekleidete er das Amt des Vizepräsidenten, bevor er im Jahr 2009 in Brunsbüttel zum Landesschatzmeister gewählt wurde. In einer Phase großer Unruhe übernahm er Verantwortung und lotste unseren Verband sicher durch schwierige Gewässer. Dass wir heute als Verband schuldenfrei und liquide dastehen, ist zu einem großen Teil seiner konsequenten und umsichtigen Arbeit zu verdanken.

​Dabei zeichnete sich Jens Denecke stets durch seine Bodenständigkeit aus; er war sich nie für eine Aufgabe zu schade. Ob es um die praktische Unterstützung vor Ort oder um Projekte wie die Renovierung der Geschäftsstelle im Jahr 2010 ging – auf ihn war immer Verlass.

​Auch nach einer gesundheitsbedingten Pause bewies Jens Denecke 2021 seine tiefe Loyalität zu unserem Verband. Nach dem plötzlichen Tod seines geschätzten Vorgängers Thomas Hartmann sprang er sofort in die Bresche und übernahm kommissarisch das Amt des Landesschatzmeisters. Dieser Einsatz und seine Kompetenz überzeugten die Mitglieder, sodass er 2022 mit überwältigender Mehrheit erneut in dieses Amt gewählt wurde.

Jens Denecke hat im Jahr 2025 die Entscheidung getroffen, nicht erneut zu kandidieren und die Amtsgeschäfte vertrauensvoll in die Hände seines Stellvertreters zu legen.

Als Zeichen der großen Wertschätzung für sein langjähriges Wirken und in Anerkennung seiner herausragenden Verdienste ernannte Präsident Lars Rothfuß Jens Denecke zum Ehrenmitglied.

 

Pressebericht zur LM Blasrohr 2026

In der Grundschule Sude-West in Itzehoe traten insgesamt 47 Jugendliche, Schützinnen und Schützen in 13 Altersklassen an der Schießlinie zusammen, um die neuen Landesmeister im Blasrohrsport zu ermitteln.

 Das sportliche Highlight des Tages lieferte der amtierende Deutsche Meister Manfred Treller (SchGr. im SV Ellingstedt) bei den Herren IV. Mit 599 Ringen erzielte er ein fast perfektes Ergebnis; lediglich eine einzige „saubere“ Neun in der dritten Passe verhinderte das Maximum.   Bernd Hammer vom SchV Kappeln (588 Punkte/2. Platz) und Torsten Boldt (583 Punkte/3. Platz/Itzehoer Hockey-Club) tauschten gegenüber den letztjährigen Landestitelkämpfen die Podestplätze.

Christine Kahllund vom SSV Fockbek sicherte sich mit 574 Ringen bei den Damen IV bereits zum dritten Mal hintereinander den Landestitel. Heidi Gottburg-Emcke (SchGr. im SV Ellingstedt) folgt mit 572 Ringen auf den zweiten Platz. Wie im letzten Jahr holte sich Elke Frahm-Koch, ebenfalls SchGr. im SV Ellingstedt, mit 546 Ringen den dritten Platz.

Hans-Peter Kahllund (SSC Fockbek) konnte sich dank einer enormen Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit 589 Ringen bei den Herren V überlegen den Titel sichern. Sein Vereinskamerad Gerhard Kröger errang wie im letzten Jahr den Silberplatz (569), gefolgt vom DM-Vizemeister Dr. Ernst Kasten, der mit 564 Ringen auf den Bronzeplatz kam.

Bei den Herren I gab es einen Wechsel an der Spitze. Mit 557 Ringen sichert sich Finn Bechtel (SchV Wilster) den Titel vor dem Titelverteidiger Rafael Tappe Maestro (Itzehoer Hockey-Club/549).

Ina Scheunemann (Elmshorner SchG) siegte deutlich mit großem Vorsprung (585) bei den Damen I vor der Titelverteidigerin Rike Schulczewski (SchV Wilster/569) und Angie Lehmann (Haltenbeker SchV/561).

Bei den Herren II gingen die Medaillen genau wie im letzten Jahr an Reimer Hermann Lohse (Itzehoer Hockey-Club/576), Thomas Kühl (Elmshorner SchG/572) und Ron Nanko (SchV Kappeln/568).

Anja Kühl (Elmshorner SchG) gewann bei den Damen II souverän mit 586 Ringen bereits ihren vierten Landestitel vor Annika Buse (SchV Wilster/550).

Ein starkes Ergebnis schoss auch der Bundessieger von 2023, Stefan Bergfeld (Itzehoer Hockey-Club). Mit 595 siegte er bei den Herren III souverän vor Jens Hoffmann (SchGr im Ellingstedt/567) und Cornel Dumitras (Elmshorner SchG/565).

Bei den Damen ging es besonders eng zu. Am Ende hatte die Vorjahresdritte Birgt Speid (SSC Fockbek) mit 580 Ringen die Nase vorn, gefolgt von Cathrin Hinrichsen (Itzehoer Hockey-Club/577) und Verena Schreiber (Itzehoer Hockey-Club/571).

Weitere Landesmeister gingen zudem an: Gisela Kröger (SSC Fockbek), Jonte Rave (SchV Wilster), Jarik Woicke (SchV Wilster) und Tino Scheunemann (Elmshorner SchG).

Das Organisationsteam rund um den Blasrohr-Referenten Stefan Bergfeld sorgte mit zehn aufgebauten Schießständen für einen reibungslosen Ablauf. Geschossen wurde in zwei Runden auf eine Distanz von sieben Metern (beziehungsweise fünf Metern für die Schüler II), unterbrochen von einer kurzen Pause nach den ersten 30 Schüssen.  

„Bei der Begrüßung konnte Blasrohrreferent Stefan Bergfeld auch den Bürgermeister der Stadt Itzehoe, Ralf Hoppe, willkommen heißen. Dieser zeigte sich erfreut, das Event live miterleben zu dürfen, da er zwar bereits von der aufstrebenden Sportart gehört hatte, sie jedoch noch nicht in Aktion gesehen hatte. Der Bürgermeister war sichtlich angetan: Er informierte sich in Gesprächen ausführlich über den Blasrohrsport und hielt das Geschehen auch fotografisch fest. Stefan Bergfeld bedankte sich bei ihm ausdrücklich dafür, dass die Stadt die Halle für die Landesmeisterschaft zur Verfügung gestellt hatte.

​Zum Abschluss des Wettkampftages konnte Stefan Bergfeld ein erfreuliches Fazit ziehen, denn die Ergebnisse waren im Vergleich zu den Landesmeisterschaften 2025 zum Teil deutlich besser. Dies weckt die Hoffnung, dass der Norden – sobald der Deutsche Schützenbund (DSB) die Limitzahlen veröffentlicht – wieder einige Schützen zu den nationalen Wettkämpfen entsenden kann, die vom 30. Oktober bis zum 1. November 2026 in Osterode stattfinden.“