Landesschützentag 2026 in Travemünde
Der diesjährige Landesschützentag im Maritim Hotel Travemünde stand im Zeichen der Kontinuität und neuer Impulse für das Präsidium:
Lars Rothfuß wurde mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Der bisherige kommissarische Landessportleiter Bernd Sinner wurde offiziell zum Landessportleiter gewählt. Britta Petersen wurde in das Gesamtpräsidium gewählt und übernimmt das Amt der 1. stellvertretenden Landesschatzmeisterin.
Ein besonderer Höhepunkt war der feierliche Rahmen, in dem zahlreiche Sportlerehrungen sowie Funktionärsehrungen durch den Deutschen Schützenbund (DSB) und den Norddeutschen Schützenbund (NDSB) ausgesprochen wurden.
In Anerkennung seines langjährigen, herausragenden Engagements wurde der ehemaligen Landesschatzmeister und Vizepräsident Jens Denecke zum Ehrenmitglied des Norddeutschen Schützenbundes ernannt.
Die Delegierten stimmten zudem mit großer Mehrheit einer Satzungsänderung zu. Nach der Einarbeitung von noch ausstehenden kleineren Anpassungen wird die überarbeitete Satzung dem zuständigen Registergericht zur endgültigen Eintragung vorgelegt.
Ein umfassender Bericht über den Landesschützentag wird in Kürze veröffentlicht.
Pressebericht zur LM Blasrohr 2026
In der Grundschule Sude-West in Itzehoe traten insgesamt 47 Jugendliche, Schützinnen und Schützen in 13 Altersklassen an der Schießlinie zusammen, um die neuen Landesmeister im Blasrohrsport zu ermitteln.
Das sportliche Highlight des Tages lieferte der amtierende Deutsche Meister Manfred Treller (SchGr. im SV Ellingstedt) bei den Herren IV. Mit 599 Ringen erzielte er ein fast perfektes Ergebnis; lediglich eine einzige „saubere“ Neun in der dritten Passe verhinderte das Maximum. Bernd Hammer vom SchV Kappeln (588 Punkte/2. Platz) und Torsten Boldt (583 Punkte/3. Platz/Itzehoer Hockey-Club) tauschten gegenüber den letztjährigen Landestitelkämpfen die Podestplätze.
Christine Kahllund vom SSV Fockbek sicherte sich mit 574 Ringen bei den Damen IV bereits zum dritten Mal hintereinander den Landestitel. Heidi Gottburg-Emcke (SchGr. im SV Ellingstedt) folgt mit 572 Ringen auf den zweiten Platz. Wie im letzten Jahr holte sich Elke Frahm-Koch, ebenfalls SchGr. im SV Ellingstedt, mit 546 Ringen den dritten Platz.
Hans-Peter Kahllund (SSC Fockbek) konnte sich dank einer enormen Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit 589 Ringen bei den Herren V überlegen den Titel sichern. Sein Vereinskamerad Gerhard Kröger errang wie im letzten Jahr den Silberplatz (569), gefolgt vom DM-Vizemeister Dr. Ernst Kasten, der mit 564 Ringen auf den Bronzeplatz kam.
Bei den Herren I gab es einen Wechsel an der Spitze. Mit 557 Ringen sichert sich Finn Bechtel (SchV Wilster) den Titel vor dem Titelverteidiger Rafael Tappe Maestro (Itzehoer Hockey-Club/549).
Ina Scheunemann (Elmshorner SchG) siegte deutlich mit großem Vorsprung (585) bei den Damen I vor der Titelverteidigerin Rike Schulczewski (SchV Wilster/569) und Angie Lehmann (Haltenbeker SchV/561).
Bei den Herren II gingen die Medaillen genau wie im letzten Jahr an Reimer Hermann Lohse (Itzehoer Hockey-Club/576), Thomas Kühl (Elmshorner SchG/572) und Ron Nanko (SchV Kappeln/568).
Anja Kühl (Elmshorner SchG) gewann bei den Damen II souverän mit 586 Ringen bereits ihren vierten Landestitel vor Annika Buse (SchV Wilster/550).
Ein starkes Ergebnis schoss auch der Bundessieger von 2023, Stefan Bergfeld (Itzehoer Hockey-Club). Mit 595 siegte er bei den Herren III souverän vor Jens Hoffmann (SchGr im Ellingstedt/567) und Cornel Dumitras (Elmshorner SchG/565).
Bei den Damen ging es besonders eng zu. Am Ende hatte die Vorjahresdritte Birgt Speid (SSC Fockbek) mit 580 Ringen die Nase vorn, gefolgt von Cathrin Hinrichsen (Itzehoer Hockey-Club/577) und Verena Schreiber (Itzehoer Hockey-Club/571).
Weitere Landesmeister gingen zudem an: Gisela Kröger (SSC Fockbek), Jonte Rave (SchV Wilster), Jarik Woicke (SchV Wilster) und Tino Scheunemann (Elmshorner SchG).
Das Organisationsteam rund um den Blasrohr-Referenten Stefan Bergfeld sorgte mit zehn aufgebauten Schießständen für einen reibungslosen Ablauf. Geschossen wurde in zwei Runden auf eine Distanz von sieben Metern (beziehungsweise fünf Metern für die Schüler II), unterbrochen von einer kurzen Pause nach den ersten 30 Schüssen.
„Bei der Begrüßung konnte Blasrohrreferent Stefan Bergfeld auch den Bürgermeister der Stadt Itzehoe, Ralf Hoppe, willkommen heißen. Dieser zeigte sich erfreut, das Event live miterleben zu dürfen, da er zwar bereits von der aufstrebenden Sportart gehört hatte, sie jedoch noch nicht in Aktion gesehen hatte. Der Bürgermeister war sichtlich angetan: Er informierte sich in Gesprächen ausführlich über den Blasrohrsport und hielt das Geschehen auch fotografisch fest. Stefan Bergfeld bedankte sich bei ihm ausdrücklich dafür, dass die Stadt die Halle für die Landesmeisterschaft zur Verfügung gestellt hatte.
Zum Abschluss des Wettkampftages konnte Stefan Bergfeld ein erfreuliches Fazit ziehen, denn die Ergebnisse waren im Vergleich zu den Landesmeisterschaften 2025 zum Teil deutlich besser. Dies weckt die Hoffnung, dass der Norden – sobald der Deutsche Schützenbund (DSB) die Limitzahlen veröffentlicht – wieder einige Schützen zu den nationalen Wettkämpfen entsenden kann, die vom 30. Oktober bis zum 1. November 2026 in Osterode stattfinden.“
54. Kreisschützentag Nordfriesland
Beim 54. Kreisschützentag in Bohmstedt beschloss der KSchV Nordfriesland einstimmig eine neue, genderneutrale Satzung. Der Vorstand wurde weitgehend bestätigt, neue Fachreferate eingeführt und alle Ehrenamtsposten erfolgreich besetzt.
Am 19. April 2026 fand im Schützenheim in Bohmstedt der 54. Kreisschützentag des Kreisschützenverbandes Nordfriesland statt. Zahlreiche Delegierte aus den Vereinen sowie Gäste aus Politik und Schützenwesen nahmen an der Versammlung teil.
Nach der Eröffnung und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder wurde die ordnungsgemäße Einberufung sowie die Beschlussfähigkeit festgestellt. In ihren Grußworten hoben Jens Peter Jensen, 1. stellvertretender Kreispräsident und Kreistagsabgeordneter, sowie Lars Rotfuß, Präsident des Norddeutschen Schützenbundes, die Bedeutung des Schützenwesens für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor. Weitere Beiträge kamen von Christiane Ehlers (Ehrenvorsitzende, Kreis Dithmarschen), Thomas Koll (KSchV Dithmarschen) und Horst Kratzl (KSchV Schleswig-Flensburg).
Vor der Pause sprach der Vorsitzende den Helferinnen und Helfern aus Bohmstedt seinen ausdrücklichen Dank für die hervorragende Organisation und Durchführung der Veranstaltung aus.
Im weiteren Verlauf berichteten die Funktionsträger über die Entwicklungen im Verband. Der Schatzmeister stellte eine geordnete Finanzlage dar, die von den Kassenprüfern bestätigt wurde.
Ein zentraler Punkt der Versammlung war die Beratung und Verabschiedung einer neuen Satzung. Diese wurde einstimmig beschlossen und ist künftig genderneutral formuliert. Zudem wurden neue Fachreferate für Blasrohr, Ausbildung, Inklusion sowie Medien geschaffen, die im kommenden Jahr erstmals besetzt werden sollen.
Bei den anschließenden Wahlen wurde der Vorsitzende Thilo Berg einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurden Schatzmeister Alfred Mordhorst, Rundenwettkampfleiterin Verena Reimers, Vorderladerreferent Dirk Heim sowie Bogenreferent Erhard Gründer. Darüber hinaus konnten die Positionen des stellvertretenden Sportleiters sowie der stellvertretenden Damenleiterin neu besetzt werden. Damit sind alle Ehrenamtsposten im Verband vollständig besetzt.
Da keine Anträge vorlagen, verlief die Versammlung zügig. Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ wurden aktuelle Themen aus den Vereinen diskutiert.
Zum Abschluss dankte der Vorsitzende allen Teilnehmenden für die konstruktive Mitarbeit und schloss den Kreisschützentag mit einem dreifachen „Gut Schuss“.
Ergebnisliste LM Blasrohr
Starterliste LM Vorderlader u. Unterheb.
Starterliste Vorderlader und Unterhebelrep. in Quickborn
LLZ fest in Jugendlicher Hand
Das Landesleistungszentrum (LLZ) in Kellinghusen stand mal wieder ganz im Zeichen des sportlichen Nachwuchses. Beim zehnten Endkampf der NDSB-Jugend-Rangliste herrschte von morgens bis in den späten Nachmittag ein reges Treiben, als die jungen Sportler um die besten Platzierungen kämpften.
Während der Vormittag noch relativ ruhig war, wurde es am Nachmittag bei den Wettkämpfen der Lichtpunktschützen deutlich lebhafter. Die große Anlage, das Umfeld mit Trainern, Betreuern und Eltern sowie den vielen Schülern waren für viele Teilnehmer ein aufregendes Neuland. Vor allem bei den Jungschützen, die sich zum ersten Mal für den Endkampf qualifizieren konnten, war die Begeisterung enorm. Einige von ihnen erteilten ihren Betreuern sogar bereits fachkundige Ratschläge zur Anpassung ihrer Sportgeräte.
Der Wettbewerb Lichtgewehr-Auflage Schüler II weiblich war richtig hart umkämpft und spannend. Platz eins ging mit 190 Ringen klar an Liah Danielczik (Lensahner SchG). Aber die nächsten Ränge, von zwei bis fünf, lagen allesamt gleichauf mit jeweils 180 Ringen.
Wenn das auftritt, entscheidet die letzte Serie. Und da setzte sich Clara Poelzig vom SSV Kummerfeld auf den zweiten Platz (88/92 Ringe). Da Laura Hermann (SchV Tarp) und Mia-Sophie Ihde (SSV Kassau) sowohl bei der letzten als auch bei der vorletzten Serie gleichauf lagen, ehrte Landesjugendleiter Andreas Seibt beide gemeinsam mit dem dritten Rang. Veronica Santangelo (SchV Tarp) wurde mit ebenfalls 180 Ringen Fünfte.
In den Lichtpistolen Wettkämpfen Auflage und Freihand waren die Schüler der Böklunder SpSch nicht zu schlagen, denn sie gewannen insgesamt neun Podestplätze.
Wie im Vorjahr setzte sich Gotje Janshen (SSV Kassau) mit sehr guten 202,6 Ringen im Wettbewerb Luftgewehr Freihand und Luftgewehr 3-Stellung (581) an die Spitze in der Schülerklasse.
Ein starkes Ergebnis schoss auch ihr Vereinskamerad Lukas Bünning. Mit 402,2 Ringen gewann er souverän die Jugendklasse mit dem Luftgewehr. Auch setzte er sich im Wettbewerb KK-Sportgewehr 3 × 20 (541) an die Spitze.
Zwei Titel heimste auch Alexander Arlt von der Schwarzenbeker SchG ein. In der Schülerklasse gewann er die Wettbewerbe Luftgewehr (189,4) und Luftgewehr 3-Stellung (568).
Laura Willmann errang für den SSV Kassau einen weiteren Titel, indem sie sich im Wettbewerb Luftgewehr der Jugendklasse deutlich durchsetzte (405,1).
In der Juniorenklasse verteidigte Lea Sophie Beneke von den Lübecker Sportschützen ihren Titel mit einer hervorragenden Leistung von 409,7 Ringen.
Nach den Wettkämpfen sorgten die Siegerehrungen für viele strahlende Gesichter, als die Jugendlichen ihre wohlverdienten Urkunden und Medaillen entgegennahmen. Landesjugendleiter Andreas Seibt bedankte sich bei allen Beteiligten für die fairen Wettkämpfe und verabschiedete den Nachwuchs mit den besten Wünschen für die kommenden sportlichen Herausforderungen.
Alle guten Dinge sind drei ...
ALLER GUTEN DINGE SIND DREI
In diesem Jahr fand die dritte Trainer-C Basis Ausbildung des NDSB im Bogensport in Folge statt. Seit 2024 haben Michael Lehmann, der auch der Ansprechpartner für die Ausbildung im Bogenbereich ist, sowie Stefan Graap, jährlich einen Basislehrgang Trainer-C durchgeführt.
Michael und Stefan, beide langjährige B-Trainer und anerkannte Ausbilder, führten 15 werdende Trainer und Trainerinnen durch ihre 90 Pflichtstunden im Lehrgang.Die Sportwissenschaftlerin Monique Seegardel, mittlerweile C-Trainerin Leistung und auf dem Weg zur B-Trainerin, unterstützte die Ausbildung in ihrer ganz eigenen Art. Es lohnt sich sie kennenzulernen.
Begonnen hat die Schulung schon am 11. Januar 2026 mit einer kompletten Woche in der Landesturnschule Trappenkamp. Der NDSB ist dort gern gesehen und erfährt eine super Behandlung. Bei der Unterbringung und der Verpflegung werden Wünsche berücksichtigt. Die Seminarräume sind gut ausgestattet und auch die Hallen- und Außenanlagen bieten optimale Bedingungen.
Nach einem weiteren Ausbildungswochenende im Februar, erfolgte dann am 14. März die praktische Prüfung. Es ist schon Tradition diese Abschlussprüfung in einem Sport-, bzw. Bogenverein unter „echten“ Bedingungen durchzuführen.
Die Prüfer und die Absolventen trafen sich dieses Mal bei der Schützenkameradschaft Schmalfeld in der Nähe von Kaltenkirchen. Hier meinen rechtherzlichen Dank für die tatkräftige Unterstützung von Erik Boschan, stellvertretend für die Schützenkameradschaft Schmalfeld. Er organisierte die Halle für die praktischen Übungen, Räumlichkeiten für die Prüfungsgespräche und nicht zuletzt die vielen Vereinsmitglieder, die als „Opfer“ mitwirkten.
Als Prüfer waren anwesend die A-Kampfrichterin Katja Bartel, sowie Michael und Stefan.
Alle Probanden mussten zeigen, was sie im Lehrgang gelernt haben und in der Prüfung umsetzen konnten. Es machte Spaß zu sehen, wie vorbereitet alle waren und wie sie die einzelnen, geforderten Aufgaben gelöst haben.
Deshalb gehören jetzt 5 weitere Schützinnen und 10 Schützen zum elitären Kreis der Trainer*in-C Bogen Basis. Herzlichen Glückwunsch.
Besonders erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang, dass parallel auch eine Trainerausbildung im Kugelbereich des NDSB stattfand.
In der Landesturnschule Trappenkamp liefen die beiden Trainerlehrgänge zeitlich fast gleich nebeneinander und erfreulicherweise referierten Michael und Stefan auch bei den Kugelschützen*innen.
Geleitet wurde die Kugelausbildung von dem Landesreferenten Gewehr Andreas Berthold und der Landesreferentin Sommerbiathlon Christiane Gierke.
So eine enge Zusammenarbeit in der Trainerausbildung zwischen Bogen und Kugel hat es beim NDSB noch nie gegeben und war beispielhaft.
Als Höhepunkt wurden die zukünftigen Gewehr- und Pistolentrainer*innen von den werdenden Bogentrainer*innen im praktischen Umgang mit Pfeil und Bogen angeleitet.
Die Erfahrung, dass das Schießen mit dem Bogen gar nicht so einfach ist, haben wohl die meisten Kugelschützen machen müssen. Dennoch war es für alle eine Win-Win-Situation, die zudem auch noch für viel Spaß und einen guten Teamgeist gesorgt hat. Andreas schwebte auch am nächsten Tag immer noch einen Meter über dem Boden.
Es bleibt zu wünschen, dass diese Art der Ausbildung Schule macht und auch von anderen Landesverbänden übernommen wird.
Wir wollen es jedenfalls wiederholen und noch weiter ausbauen. In vorbereitender Planung ist eine gemeinsame Fortbildung im Kugel- und Bogenbereich.
Jetzt noch einmal zurück, zu den neuen Bogentrainer*innen. Sie haben eine Ausbildung hinter sich, die wirklich nicht einfach so nebenbei zu erledigen ist. Man muss schon bereit sein, etwas zu tun und sich einzubringen. Die Themen der Ausbildung betreffen im überfachlichen Teil die Pädagogik, Kommunikation, allgemeine Trainingslehre, Anatomie, Ethik, Recht und noch weitere.
Im sportspezifischen Teil werden neben anderen auch die Themen Positions-Phasen-Modell, Schießtechnik, Material und Ausrüstung eingehend besprochen.
Spaß und Freude sind leider kein eigenständiges Unterrichtsfach, aber alle haben dafür gesorgt, dass diese beiden Themen nicht zu kurz gekommen sind.
Die Ausbilder versuchen eine Grundlage zu schaffen, mit der im Verein dann auch wirklich praktisch gearbeitet werden kann. Ein Trainerschein ist wie ein Führerschein. Man darf ein Auto fahren, aber nur in der Praxis kann man Erfahrungen sammeln und sicherer werden.
Wir wünschen den neuen Trainer*innen viel Spaß, Freude und Erfolg für ihre beginnende Trainerzeit.
„Alle ins Gold“
Stefan Graap im März 2026
Anbei die Ausschreibungen für die beiden Lehrgänge:
Fortbildung Trainer C Bogen und Kugel– „Kinder trainieren anders“ (KITRA) Anmeldung hier
und
Fortbildung Trainer C Bogen – „Schussanalyse, sowie Wettkampftraining und -vorbereitung“ Anmeldung hier
Beide sind natürlich auch in der Lehrgangsübersicht zu finden.
Einladung zum 15. Rethwischer Lustbargturnier
Der SV Rethwisch lädt alle Bogensportbegeisterten herzlich ein! Am 04. Oktober 2026 findet das traditionelle Lustbargturnier bereits zum 15. Mal statt. Auf dem Sportplatz in Lehmkuhlen erwartet den Teilnehmern ein spannender Wettkampftag unter dem Motto
„Nordische Jägerrunde“.
Der Wettkampf ist in zwei abwechslungsreiche Runden unterteilt:
Vormittags: Schießen auf Ringscheiben mit jeweils 4 Pfeilen.
Nachmittags: Jagdliches Schießen auf Tierbildscheiben (maximal 3 Pfeile).
Je nach Altersklasse wird auf Entfernungen zwischen 5 und 50 Metern geschossen.
Es kann mit dem Blankbogen, Recurve, Compound, Langbogen und Jagdbogen (bitte keine Holzpfeile oder Jagdspitzen verwenden) geachossen werden.
Die Begrüßung erfolgt um 09:00 Uhr direkt auf dem Sportplatz. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Zum gemütlichen Abschluss des Tages wird nach dem Schießen am Sportheim gemeinsam gegrillt.
Die Anmeldungen müssen bis spätestens 20.09.2026 bei Erika Mök eingegangen sein. Bei der Meldung bitte den Namen, Verein, die Bogen- und Altersklasse sowie die Essenswünsche (Fleisch/Wurst) für das Grillen angeben.
Startgeld: Erwachsene 15 €, Jugend 10 €, Schüler 8 €.
Da es ins Gelände geht, wird regenfestes Schuhwerk mit Profilsohle empfohlen. Im Gelände herrscht Rauchverbot; zudem sind Mobiltelefone und internetfähige Geräte nicht gestattet.
Für die Tierbildrunde müssen die Pfeile beringt oder nummeriert sein.
Der SV Rethwisch freut sich auf einen fairen Wettkampf und eine rege Teilnahme!.
Tjark Wolfgang Buchwald fährt zum Junioren-Weltcup nach Kairo
Tjark (DSB-NK-1-Kader) hat sich bereits für den Saisonhöhepunkt der Junioren-Weltmeisterschaften in Suhl (16. bis 26. Juni) qualifiziert und wird nächste Woche auch am Weltcup der Pistolenschützen in Kairo teilnehmen (21. bis 24. April).
Diese Teilnahme ist mehr als nur ein weiterer Wettkampf, sie ist ein entscheidender Baustein in Tjarks sportlicher Laufbahn.
In Kairo trifft Tjark auf ein hochkarätiges Teilnehmerfeld und eine neue, internationale Konkurrenz.
Für Tjark bietet dieser Wettkampf die einmalige Gelegenheit, wichtige Erfahrungen zu sammeln und unter internationalem Druck die eigene Leistung abzurufen. Eine weitere wichtige Erkenntnis wird auch sein, wie die anderen Athleten ihre Vorbereitung bzw. Wettkampf angehen, um das vielleicht auch in sein eigenes Training zu integrieren.
Die gesammelten Eindrücke und Erkenntnisse aus Kairo werden für seine zukünftige sportliche Entwicklung von unschätzbarem Wert sein.
Wir wünschen Tjark für den Wettkampf in Kairo „Gut Schuss“ und viel Erfolg.
Ausschreibung Landeskönigsschießen
Teilnahmeberechtigt
Alle Mitglieder des Norddeutschen Schützenbundes müssen im Sportjahr den Wettkampfklassen Herren oder Damen nach der Regelnummer 0.7.1 der Sportordnung des DSB angehören. Jeder Teilnehmer ist nur für einen Verein startberechtigt.
Streifen, Elektronische Ausdrucke und Durchführung
Eigene Streifen und Spiegel können genutzt werden, wenn sie eine aufgeprägte Nummernfolge haben.
Der Vorkampf zur Qualifikation zur Teilnahme am Landeskönigsschuss findet auf den heimischen Ständen statt.
Der/Die Verantwortliche im Verein trägt die Scheibennummern (wenn Streifen verwendet werden) oder den Vermerk „ Elektronisch“ in die Teilnehmerliste ein. Bitte unbedingt den Namen und die EDV-Vereinsnummer auf die Streifen bzw. elektronischen Ausdruck schreiben.
Parasportlern ist die Verwendung von Rollstuhl/Hocker und/oder Federbock bzw. andere zugelassene Hilfsmittel, welche auf dem Hilfsmittelausweis vermerkt sind, gemäß gültiger Sportordnung ihrer Klassifizierung erlaubt.
Wettbewerb: Luftgewehr (gemäß Sportordnung DSB) Freihand oder stehend Auflage (wahlweise). Bei Streifen bitte nur einen Schuss pro Spiegel.
Luftpistole (gemäß Sportordnung DSB) Freihand oder stehend Auflage (wahlweise). Pro Lupi-Spiegel bitte nur einen Schuss pro Spiegel.
Mindesteinsatz: 1 x 10er Streifen oder 2 x 5er Streifen oder 10 Schuss auf elektronische Scheiben (Einstellung in Zehntel- und Teilerwertung)
Kosten: Pro Schuss: 0,50 € - Nachsätze beliebig nachlösbar.
Die beschossenen Scheiben müssen mit den Teilnehmerlisten bis zum 24. Juli 2026 beim Landessportleiter (Poststempel zählt) Bernd Sinner, Dockenhudener Ch. 18a, 25469 Halstenbek zwecks Auswertung, und Rechnungsstellung vorliegen. Oder aber bei elektronischer Auswertung per Mail an: landessportleiter.sportsch@ndsb-sh.de. Bitte kein Bargeld senden!!!
Die Auswertung erfolgt unter der Leitung des Landessportleiters des NDSB. Nach der Auswertung der Vorkampfscheiben (Teilerwertung, bei Luftpistole wird der Teiler durch 2,5 geteilt, um einen mit dem Gewehr vergleichbaren Wert zu erhalten) werden die besten 250 Schützen/Schützinnen zum Endkampf eingeladen.
Der Endkampf findet am 19. September 2026 im Landesleistungszentrum des NDSB in Kellinghusen statt.
Schusszahl: 20 Schuss
Schießzeit: 20 Minuten
Sportgerät: Luftgewehr und Luftpistole (gemäß SpO des DSB) Freihand oder Stehend Auflage (wahlweise)
Startgeld: 6,-- € (beinhaltet die Endkampfnadel)
Bei der Anmeldung ist der NDSB-Mitgliedsausweis unaufgefordert vorzulegen.
Die Proklamation des/der Landeskönig/in und der Landesritter wird auf dem jährlich stattfindenden Landeskönigsball in Travemünde durchgeführt.
Die zehn (10) besten Teilnehmer werden zum Landeskönigsball eingeladen. Jeweils 2 Eintrittskarten werden den Anwärtern nach ihrer Anmeldung kostenlos übersandt.
Der/die Schütze/Schützin mit dem niedrigsten Teilerwert im Endkampf wird zum/zur Landesschützenkönig/in des Norddeutschen Schützenbundes proklamiert.
Platzierung: Landesschützenkönig/-königin erhält 250,-- € und die Insignien der Königswürde
Erster Landesritter / Erste Landeshofdame erhält 125,-- € und den entsprechenden Orden
Zweiter Landesritter / Zweite Landeshofdame erhält 125,-- €und den entsprechenden Orden
Der/die Landesschützenkönig/-königin vertritt den Norddeutschen Schützenbund beim Bundeskönigsschießen des Deutschen Schützenbundes.
Hinweis zum Bundeskönigsschießen:
Der Wettbewerb wird als reine Freihanddisziplin ausgetragen.
Gut Schuss!!!!
Änderungen vorbehalten!!!
Meldeformular Landeskönigsschießen
Limitlisten für die Landesmeisterschaft 2026
Limitliste für Gewehr, Pistole ... auch Auflage
Trainingsangebot im LLZ in Kellinghusen
Liebe Schützenschwestern und –brüder,
hier wird es wieder ein offenes Training bzw. ein Vorschießen im Landesleistungszentrum Kellinghusen geben.
Es soll am 10.05.2026 ab 10.00 Uhr stattfinden. Letzter Start 16:00 Uhr. Wir bieten an KK 50 m, KK 100 m, Luftpistole und Luftgewehr.
Die Kosten betragen pro Stunde und Person für das Training
bei Luftgewehr 3,-- € und
bei Kleinkaliber 5,-- €.
Um vorherige Anmeldung für das Training wird gebeten.
Bitte bei Kolja Zalewski schriftlich per Mail, 1.stv.sportleiter@ndsb-sh.de anmelden, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Darüber hinaus haben sowohl die Mitarbeiter des NDSB als auch die an den Wettkampftagen verhinderten Wettkampfteilnehmer die Möglichkeit, vorzuschießen.
Bitte bei Bernd Sinner schriftlich per Mail landessportleiter.sportsch@ndsb-sh.de anmelden.
Landessportleitung
Tjark Wolfgang Buchwald löst Ticket für WM
Tjark Wolfgang Buchwald (DSB-NK-1-Kader) kehrt mit sehr guten Ergebnissen von der 38. Auflage des ISAS (International Saison Start for Shooters) aus Dortmund zurück. Dort meisterte er die interne Qualifikation für die kommende Weltmeisterschaft.
Tjark Wolfgang Buchwald (SchV Neumünster) bewies bereits am ersten Wettkampftag im Wettbewerb Luftpistole seine Klasse.
Mit starken 560 Ringen sicherte er sich beim ersten Start den fünften Platz und den Einzug ins Finale. Einen Tag später konnte er sich noch steigern. Nach 60 Schuss beendete er den Wettkampf mit 565 Ringen und zog als Dritter erneut in das Finale.
Auch wenn es in den Finalrunden nicht für das Treppchen reichte, war die Freude riesig. Denn das eigentliche Ziel war die Qualifikation für den internationalen Höhepunkt des Jahres.
Als Bundestrainerin Jördis Grabe ihre Nominierungsvorschläge bekanntgegeben hat, wurde der Traum, sich für die Weltmeisterschaften in Suhl zu qualifizieren, wahr.
Auch wenn die offizielle Zustimmung des Bundesausschusses Spitzensport noch fehlt, die als reine Formsache gilt, ist die Freude bei Tjark Wolfgang Buchwald bereits riesig.
Wir gratulieren Tjark Wolfgang Buchwald herzlich zu dieser herausragenden Leistung und wünschen viel Erfolg bei den kommenden Wettbewerben!
Endkämpfe der NDSB-Jugendrangliste stehen bevor
Demnächst finden wieder die Endkämpfe der NDSB-Jugendrangliste statt. Die Qualifikation erfolgt über einen Fernwettkampf, der sich von Oktober bis März über die Wintermonate erstreckt.
Im April werden anschließend die Finalwettkämpfe ausgetragen:
- Bogen: 12.04. in der Sporthalle Itzehoe
- Kugel + Licht: 18.04. im LLZ
Die entsprechenden Unterlagen stehen hier zur Verfügung:
- Bogen (Ergebnisse der Qualifikation und Startliste)
- Kugel + Licht (Startliste)
Kreisschützentag in Pinneberg
Grußworte und Ehrungen
im Vorfeld des Kreisschützentages
Zu der Feierstunde begrüßte Kreisvorsitzender Jens Büchner die erste stellvertretende Kreispräsidentin Elke Schreiber, den stellvertretenden Vorsitzenden des Kreissportverbandes Uwe Altemeier, das Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes und Vorsitzenden des Fördervereins für Schützen in Schleswig-Holstein Gerhard Quast sowie Lars Rothfuß, den Präsidenten des Norddeutschen Schützenbundes.
„Das Schützenwesen bewahrt stolz Werte wie Gemeinschaft, Fairness und Disziplin“, so die erste stellvertretende Kreispräsidentin Elke Schreiber. Gleichzeitig präsentiert sich der Schützensport im Kreis Pinneberg mit über 2200 Mitgliedern modern, lebendig und zukunftsorientiert. Besonders erfreulich ist das Engagement für den Nachwuchs sowie die zahlreichen Erfolge,
Besonders hervorzuheben ist Ihre zukunftsgewandte Arbeit, etwa durch die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen wie „Kinderschutz und Para-Sportschießen“.
In der heutigen Zeit ist es wichtiger denn je, unsere demokratischen Werte aktiv zu betonen. Ihre Vereine leisten hierzu einen unverzichtbaren Beitrag: Sie sind weit mehr als Stätten sportlicher Leistung – sie sind essenzielle Orte der Begegnung, der Integration und des Miteinanders, an denen ein starkes Gemeinschaftsgefühl Tag für Tag gelebt wird. Unsere Demokratie ist unser höchstes Gut, das wir gemeinsam schützen müssen.
Ihr Dank galt allen ehrenamtlich Engagierten, die mit ihrer Leidenschaft dieses Vereinsleben erst möglich machen.
Uwe Altemeier, der stellvertretende Vorsitzende des Kreissportverbandes und Schützenbruder, überbrachte herzliche Grüße und betonte die enge Verbundenheit zum Schießsport. Er zog eine positive Bilanz, mahnte aber auch zur Zukunftsgestaltung.
Der organisierte Sport wächst, besonders der Norddeutsche Schützenbund verzeichnet einen Zuwachs von 4,92 %. Mit nur 8 % Mitgliedern unter 18 Jahren liegen wir aber deutlich unter den vom DOSB empfohlenen Werten für eine zukunftsfähige Vereinsstruktur. Daher bleibt die Nachwuchsförderung eine zentrale Aufgabe.
Die Schützen sind ein selbstbewusster Teil der großen Sportfamilie und sollten auf sportpolitischen Plattformen noch sichtbarer werden.
Potenzial liegt in den Altersgruppen der über 60-Jährigen und der 27- bis 40-Jährigen, die starke Zuwächse zeigen.
Beim letzten Sportdialog des LSV waren leider nur drei Schützen vertreten. Das müssen wir ändern. Wir sind nicht nur Traditionspflege, sondern moderner Sport. „Wir gehören dazu und sollten bei Themen wie Ehrenamt und Vereinszukunft selbstbewusst Flagge zeigen“, so Uwe Altemeier.
Seit Anfang des Jahres ist das neue Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexuelle Gewalt in Kraft. Vereine sind nun verpflichtet, Konzepte für den Kinder- und Jugendschutz zu entwickeln. Der Kreissportverband hat hierfür bereits eine Blaupause erstellt, die auf der Homepage steht.
Der Kreissportverband positioniert sich klar gegen Rassismus und Ausgrenzung und wird diese Werte auch fest in seiner Satzung verankern.
Auf dem diesjährigen Landesschützentag steht ein wegweisendes Thema, die Satzungsänderung, auf der Agenda, so NDSB-Präsident Lars Rothfuß. Wir freuen uns sehr, dass das Vorhaben bereits eine erste wichtige Hürde genommen hat. Der Verbandsrat hat die Satzungsänderung positiv aufgenommen. Auch bei der steuerrechtlichen Vorprüfung durch das Finanzamt sowie bei der juristischen Vorprüfung durch das Registergericht stießen die Entwürfe bereits auf wohlwollende Resonanz. Aus diesem Grund sind wir optimistisch, dass im Rahmen des Landesschützentages eine erfolgreiche Beschlussfassung zur Satzungsänderung erfolgen kann.
Da unsere bisherige Website in die Jahre gekommen ist, arbeiten wir derzeit gemeinsam mit einer externen Firma an einem neuen Internetauftritt.
Ein Dank gilt dem Landessportverband Schleswig-Holstein für die hervorragende Unterstützung für unser Landesleistungszentrum (LLZ) in Kellinghusen.
„Die Förderung des Nachwuchses liegt uns besonders am Herzen“, so Lars Rothfuß. Wir haben in fünf neue Lichtpunktgewehre investiert, um junge Talente noch besser an den Sport heranzuführen. So schaffen wir ideale Bedingungen für den Einstieg in das Sportschießen.
Lars Rothfuß überbrachte zum Abschluss seines Grußwortes noch eine besondere, erfreuliche Nachricht. Die Finanzierung für unser Maskottchen des NDSB steht fest! Bereits jetzt freuen wir uns darauf, unseren neuen Begleiter erstmals auf der Deutschen Meisterschaft in München offiziell präsentieren zu können.
Im Anschluss an die Grußworte nahmen Kreisvorsitzender Jens Büchner und Präsident Lars Rothfuß die Ehrungen für verdiente Funktionäre und langjährige Treue vor: Die Nadel in Bronze vom Kreisschützenverband erhielten Thorben Andreas Hübsch und Jan Kasten. Die silberne Nadel wurde den Brüdern Jan und Torben Sbresny verliehen.
Vom NDSB wurden Thorben Andreas Hübsch, Sabine Nickel und die Brüder Jan und Torben Sbresny mit der silbernen Ehrennadel des NDSB geehrt. Frank Nickel wurde mit der goldenen Verdienstnadel des Deutschen Schützenbundes geehrt.
Danach nahm die noch amtierende Kreissportleiterin Ute Larsen und die stellvertretende Kreissportleiterin Birgt Bruhn die zahlreichen Sportlerehrungen vor.
Generationswechsel beim Kreisschützentag Pinneberg
Nach über zwei Jahrzehnten engagierter Arbeit gab es an der Spitze der sportlichen Leitung eine bedeutende Veränderung. Ute Larsen stellte sich nach mehr als 20 Jahren im Amt nicht erneut zur Wahl. Zu ihrem Nachfolger wählten die Delegierten den 29-jährigen Florian Kaminski mit überwältigter Mehrheit.
Der Tornescher fand im Jahr 2009 durch einen Kumpel zum Schützenwesen. Seine Eltern waren bereits in ihrer Jugend im Verein aktiv und traten gemeinsam mit ihrem Sohn wieder ein, nachdem sie zwischenzeitlich pausiert hatten. Trotz seines jungen Alters bringt Florian Kaminski bereits einige Erfahrung mit, da er seit sechs Jahren als Sportleiter in seinem Heimatverein tätig ist. Aktiv widmet sich der neue Kreissportleiter sportlich vor allem dem Luftgewehr sowie den Disziplinen Kleinkaliber Liegend und 100 m.
Neben der Neubesetzung der Sportleitung wurden weitere wichtige Ämter durch die Delegierten bestätigt oder neu gewählt. Bernd Sinner wurde mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt als stellvertretender Kreisvorsitzender wiedergewählt. In den Kreisehrenrat wurden Bernd Möller, Agnes Möller, Yvonne Melcher, Helmut Schliemann und Andreas Begehoff „en Block“ gewählt.
Als Stellvertreter für den Ehrenrat fungieren Gerhardus Elsen, Pascal Hammer und Sylvia Willms.
Das Amt des zweiten Kreiskassenprüfers übernimmt weiterhin Thorsten Glismann.
„Das vergangene Jahr war für den Kreisschützenverband von weitreichenden personellen und strukturellen Neuerungen geprägt“, so Kreisvorsitzender Jens Büchner.
Ein kompletter Generationenwechsel vollzog sich im Jugendvorstand: Cassandra Saager übernimmt die Leitung, unterstützt von Erik Avermiddig sowie den neuen Jugendsprechern Melissa Plewe und Julian Schwerin. Auch im Sportbereich gab es ein Wechsel. Helmut Schliemann trat die Nachfolge von Bernd Sinner als Rundenwettkampfleiter an.
„Ein wichtiger Meilenstein ist die erfolgte Eintragung die Satzungsänderung im Vereinsregister“, so der Kreisvorsitzende.
Positiv hervorzuheben ist auch die Vorstandsschulung in Heede, die den Vereinen wertvolle Impulse für die Jugendarbeit (Jugendschutz) und den Para-Sport lieferte.
Weiter berichtete Jens Büchner dass die Kreiskönigsproklamation 2025 erstmals in Klein Nordende bei der Schützenbrüderschaft Weidmannsheil erfolgreich durchgeführt wurde.
Ute Larsen berichtete in ihrem letzten Bericht als Kreissportleiterin von zahlreichen Erfolgen. Trotz sportlicher Höhepunkte sinkt die Teilnehmerzahl im Bereich KK-Pistole, während im Großkaliber-Bereich aufgrund der hohen Meldezahlen Limits gesetzt werden mussten.
In den überregionalen Wettbewerben, wie dem Wanderpreis des NDSB und dem 60-Schuss-Pokal, konnten sowohl Mannschafts- als auch Einzelerfolge erzielt werden.
Insgesamt hatte der Kreisschützenverband 325 Starts bei den Landesmeisterschaftten. Es wurden 28 Einzel- und 12 Mannschaftstitel und diverse zweite und dritte Plätze errungen. Die Jugend errang zwei Einzel- und zwei Mannschaftstitel. Der Kreisschützenverband hatte sich 2025 mit 50 Starts in den verschiedenen Disziplinen zu den Deutschen Meisterschaften qualifiziert.
Auch Felix de Candido, der Kreisbogenreferent, konnte von vielen Erfolgen berichten. Den Auftakt bildete die Hallen Kreismeisterschaft mit 70 Teilnehmern. Dabei qualifizierten sich 18 Schützen für die Landesmeisterschaften, zwei davon schafften es bis zur Deutschen Meisterschaft in Biberach.
Die im Freien ausgetragenen Kreismeisterschaften verzeichneten mit 51 Teilnehmern einen Anstieg der Starter im Vergleich zum Vorjahr. Besonders hervorzuheben ist, dass die Jugendklassen sehr stark vertreten waren.
Neben den offiziellen Titeln prägten freie Turniere und Traditionsveranstaltungen wie die „Holmer Amerika-Runde“ oder das „Nachtschießen der Uetersener SG“ das Jahr. Diese Events fördern den Austausch und die Gemeinschaft zwischen den Vereinen.
Zum Schluss dankte Kreisvorsitzender Jens Büchner seinem Team für die gute Zusammenarbeit und für die sachliche Mitarbeit der Delegierten. Jens Büchner beendete nach dem Schleswig-Holstein Lied und dem Fahnenausmarsch den Kreisschützentag.
Ute Larsen zur Ehrenkreissportleiterin ernannt
Ute Larsen beendete auf dem Kreisschützentag ihre jahrzehntelange Tätigkeit im Kreisvorstand, nachdem sie über zwei Jahrzehnte die sportlichen Geschicke des Kreisschützenverbandes Pinneberg geleitet hatte.
Ute Larsen hat in ihrer 21-jährigen Tätigkeit als Kreissportleiterin einen enormen Epochenwechsel miterlebt und mitgestaltet. Am Anfang ihrer Amtszeit wurden viele Dinge noch handschriftlich festgehalten, Listen wurden mit Mühe manuell geführt und Ergebnisse wurden schriftlich übermittelt, heute hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten. Auch kamen im Laufe der Zeit neue Wettkämpfe wie Lichtschießen und Blasrohrsport hinzu.
Ute Larsens Weg im Schützenwesen begann bereits im Jahre 1972 mit ihrem Eintritt in den Schützenverein Rellingen. Seitdem hat sie die Sportentwicklung im Verein und Kreis maßgeblich mitgestaltet. In ihrem Verein war sie von 1977 bis 2004 als Schriftführerin tätig. Seit 2003 ist sie stellvertretende Vorsitzende in ihrem Heimatverein.
Neben der Organisation des Sports war sie auch für die Waffen- und Schachkundeausbildung im Kreis verantwortlich.
Für Ute war das Amt nie nur eine Aufgabe auf dem Papier. Ihr Motto lautete stets:
„Das Wichtigste ist, dass einem das Ehrenamt und das Sportschießen Freude bereiten.“
Der Kreisschützenverband Pinneberg dankt Ute Larsen für 21 Jahre voller Herzblut, Fachverstand und die Gabe, mit der Zeit zu gehen, ganz herzlich. Unter stehenden Ovationen wurde sie zur Ehrenkreissportleiterin vom Kreisvorsitzenden Jens Büchner ernannt.
Wachwechsel beim Kreisschützenverband Herzogtum Lauenburg
Wachwechsel beim Kreisschützenverband Herzogtum Lauenburg
Sven Osterhof übernimmt das Ruder
Lars Rothfuß zum Ehrenkreisvorsitzenden ernannt
Der Kreisschützenverband Herzogtum Lauenburg steht unter neuer Führung. Mit überwältigender Mehrheit wurde der 34-jährige Sven Osterhof zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt.
Der erfahrene Altenpfleger ist seit 2002 Mitglied im Schützenverein Theodor Körner Lehmrade, engagierte sich dort jahrelang als Jugendsprecher und bekleidete seit 2018 das Amt des stellvertretenden Kreisvorsitzenden.
Eine der ersten Amtshandlungen des neuen Vorsitzenden war die Würdigung seines Vorgängers Lars Rothfuß, dessen 14-jährige Amtszeit im Kreisvorstand – davon zehn Jahre an der Spitze – nun endet.
Lars startete im Jahr 2000 seine Laufbahn im Kreisschützenverband in der Ratzeburger Schützengilde, wo er zwei Königswürden errang und als 2. Vorsitzender die Fusion von Bürger- und Schützenfest erfolgreich mitgestaltete
Unter der Führung seiner Führung wurden bedeutende Meilensteine wie die Verabschiedung einer zeitgemäßen Satzung, die Aufwertung des Bogensports und die Sanierung des Kreisbanners erreicht. Trotz vieler Neuerungen verlor er die Tradition und die Förderung der Jugend nie aus den Augen
Besonders während der Herausforderungen der Corona-Pandemie bewies Lars Rothfuß Standhaftigkeit. Lars zeichnete sich stets durch ein offenes Ohr und seine Fähigkeit aus, in schwierigen Situationen zu schlichten.
Sein Weg führt nun konsequent weiter nach oben, so Sven Osterhof: Nachdem er bereits 2024 kommissarisch einsprang, wurde er 2025 offiziell zum Präsidenten des Norddeutschen Schützenbundes (NDSB) gewählt. Wir danken dir aufrichtig für deinen unermüdlichen Einsatz, so Sven Osterhof, und ernannte ihn unter Standing Ovationen zum Ehrenkreisvorsitzenden.
Lars Rothfuß, der scheidende Kreisvorsitzende, sagte bei seinem letzten Kreisschützentag als Vorsitzender: „Nach 20 Jahren Vorstandsarbeit, darunter zwölf Jahre als Vorsitzender, verabschiede ich mich heute mit Dankbarkeit und ein wenig Wehmut.“
„Wir haben gemeinsam viel erreicht: von der Sanierung unseres Kreisbanners über die Reform des Kreiskönigsschießens bis hin zu einer modernen Satzung – wir haben unseren Verband zukunftssicher gemacht.“ Er dankte allen Vorstands-Kollegen für die loyale Zusammenarbeit, den Vereinen/Gilden und Funktionsträgern für ihr Engagement. Und natürlich seiner Familie, die ihm immer den Rücken gestärkt hat.
Durch das Aufrücken von Sven Osterhof wurde der Posten des Stellvertreters vakant. Hier sprachen die Delegierten Hans-Georg Meyer (Lauenburger SchG) mit großer Mehrheit ihr Vertrauen aus. In weiteren Wahlgängen wurden Andreas Wutke (TSV Schwarzenbek) als Kreissportleiter Bogen bestätigt und Monique Meyer (Möllner SchG) zur neuen 2. Kreisdamenleiterin gewählt.
Neben den Wahlen standen verdiente Mitglieder im Rampenlicht: Sven Dreyer, Anja Eschke und Sven Osterhof wurde die bronzene Ehrennadel des Kreisschützenverbandes verliehen. Marco Werth erhielt die silberne Ehrennadel des Kreisschützenverbandes. Der scheidende Kreisvorsitzende: Lars Rothfuß erhielt für seine Verdienste die silberne Ehrennadel sowohl vom Kreisschützenverband als auch vom NDSB.
In sportlicher Hinsicht blickt der Kreisschützenverband auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Besonders glänzte Bogenschütze Maximilian Bülow (Seedorf), der bei der Deutschen Meisterschaft im Freien die Silbermedaille errang. Zudem feierte der Kreis fünf Landesmeister-Titel im sowie einen Titel in der Halle.
Björn Brettschneider (SchV Linau) gelang bei der Landesmeisterschaft ein beeindruckendes Triple (1. Platz in LG-Auflage, KK-Auflage 50 m und 100 m). Drei Schützinnen qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften in der Disziplin LG-Auflage. Das Nachwuchstalent Alexander Arlt (Schwarzenbek) sicherte sich alle Landesmeistertitel, in denen er antrat.
Trotz sinkender Beteiligung bei einigen Terminen konnten wichtige Traditionen gepflegt werden: Sowie der Kreisdamenpokal in Lütau und der Herbstpokal in Müssen waren gut besucht. Das Seniorenschießen leidet hingegen unter geringen Teilnehmerzahlen,
Während die Beteiligung an Rundenwettkämpfen mäßig war, erfreut sich das Lichtpunktschießen wachsender Beliebtheit, so Kreisjugendleiterin Karin Barz . Die Anschaffung einer verbandseigenen Lichtpunktanlage erwies sich als erfolgreiche Unterstützungsmaßnahme für die Vereine.
Heiko Bausch, 1. Vizepräsident des NDSB, berichtete über Modernisierungen am Landesleistungszentrum in Kellinghusen sowie die Anschaffung von fünf neuen Lichtpunktanlagen zur Jugendförderung.
Weniger erfreulich sind die Nachrichten vom Kreissportverband: Carsten Engelbrecht informierte über eine aktuelle Haushaltssperre, die anstehende Projekte gefährden könnte. „Wir müssen daher leider in Zukunft kleinere Brötchen backen“, so der 1. Vorsitzende Carsten Engelbrecht.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die traditionelle Kreissiegerehrung, die bereits im Vorfeld des Kreisschützentages stattfand.
Tjark Wolfgang Buchwald verstärkt das Team Schleswig-Holstein
Die Freude ist nicht nur bei Tjark Wolfgang Buchwald (SchV Neumünster) groß, sondern auch unser Verband freut sich, dass der sympathische junge Mann das Schleswig-Holstein-Team verstärkt.
Auf Vorschlag des Ausschusses Leistungssport bestätigte der Vorstand des Landessportverbandes (LSV) die Aufnahme von Tjark Wolfgang Buchwald. Damit stehen nun drei absolute Topathleten im schleswig-holsteinischen Kader, da neben Tjark Wolfgang Buchwald auch die beiden Bogenschützen Florian Unruh und Knut-Mathes Jacubczik zur Elite gehören.
Tjark Wolfgang Buchwald hat in kürzester Zeit bewiesen, dass er zu den großen Hoffnungsträgern seines Sports gehört: Ein erstes deutliches Ausrufezeichen setzte er im Jahr 2024 mit einem dritten Platz bei der Deutschen Meisterschaft in München im Wettbewerb Luftpistole.
Bei seinem ersten internationalen Auftritt, der 37. ISAS (International Season Start for Shooters) 2025 in Dortmund, sicherte er sich prompt die Goldmedaille.
Auch bei den nationalen Ranglistenwettbewerben in Suhl sowie den dortigen Athletentests überzeugte er durchweg und belegte unter anderem einen starken sechsten Rang.
Beim Deutsch-Französischen Jugendaustausch in Suhl glänzte er doppelt: Er siegte nicht nur im Einzelwettbewerb mit der Luftpistole, sondern gewann auch den Mix-Wettbewerb zusammen mit seiner französischen Partnerin Eloïse Lian.
Diese Erfolgsserie blieb auch auf Bundesebene nicht unbemerkt. Der Deutsche Schützenbund (DSB) hat den 19-Jährigen 2025 in den DSB-NK-1-Kader berufen.
Seit 2011 verfolgt der LSV das Ziel, Spitzen- und Nachwuchssportler langfristig zu fördern und sie auf ihrem Weg zu Olympischen oder Paralympischen Spielen zu begleiten.
Die Aufnahme in das Team Schleswig-Holstein und den Bundeskader markieren für Tjark Wolfgang Buchwald wichtige Meilensteine auf seiner sportlichen Reise.
Wir gratulieren Tjark Wolfgang Buchwald und hoffen, dass diese Förderung ihn weiter motiviert, seinen Erfolgsweg fortzusetzen.
Kreisschützentag in Dithmarschen
Auf dem 54. Schützentag des Kreisschützenverbandes Dithmarschen in Epenwöhrden wurde Thomas Koll (SchGr im SC Bargenstedt) einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Thomas Koll ist im Schützenwesen tief verwurzelt. Sein Weg zum Sport begann bereits im Jahr 1975, inspiriert durch seine Schwester Christiane Ehlers.
Für sein neues Amt bringt Thomas Koll viel Führungserfahrung mit: denn 26 Jahre lang leitete er als Vorsitzender die Geschicke in St. Michaelisdonn. Vorher war er schon 14 Jahre Jugendleiter. Somit kennt er die Herausforderungen der Vereinsarbeit aus erster Hand.
Auch sportlich ist der neue Vorsitzende nach wie vor am Stand anzutreffen. Als aktiver Schütze in den Disziplinen Luftgewehr- und Luftpistole-Auflage bewahrt er sich den direkten Bezug zum aktiven Wettkampfgeschehen.
Da Lena Scheib sich nicht wieder zur Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden stellte, musste auch ein neuer Stellvertreter gewählt. Nach einer kurzen Vorstellung wurde Sven Greuling (Vogel- u. SchG Epenwöhrden) einstimmig gewählt.
Wiedergewählt wurden die Kreissportleiterin Martina Spaude, der Kreissportleiter Bogen Norbert Heisterkamp, die Kreisnadelsachbearbeiterin und Kreisschriftführerin (Telse Kühl).
Neu in den Kreisvorstand wurden: der stellvertretende Kassenwart Dennis Regert, die Kreisdamenleiterin Kirsten Wetzel, die stellvertretenden Kreisdamenleiterinnen Andrea Stelt, die Kreisrundenwettkampfleiterin Christiane Huppert (die zudem zur Kreispressewartin gewählt wurde). In den Ehrenrat wählten die Delegierten Sintja Thiel und als Kassenprüferin Angelika Rudolf.
Kreisvorsitzende Christiane Ehlers konnte zur ihrer letzten Sitzung als Kreisvorsitzende zahlreiche Ehrengäste begrüßen: darunter die stellvertretende Kreispräsidentin Veronika Kolb, den Bürgermeister von Epenwöhrden Henning Staack, vom Präsidium des NDSB den komm. Landessportleiter Bernd Sinner, Vertreter der Kreisschützenverbände Schleswig-Flensburg und Nordfriesland, vom Kreissportverband Dithmarschen Michael Stumm, vom Kreisjugendring Klaus Gromoll, den Ehrenkreisvorsitzenden Eckart Dittmann, die Ehrenkreisvorsitzende Ingrid Thiemann, den Ehrenkreissportleiter Harm Schippmann sowie die Kreis-Würdenträger.
In ihren Grußworten lobten die Ehrengäste das engagierte Ehrenamt im Kreisschützenverband. Bürgermeister Henning Staack berichtete stolz, dass auch er schon einmal Bürger- und Gildekönig beim Vogelschießen gewesen sei. Allgemein wurde kritisiert, dass Fördergelder aufgrund knapper Kassen reduziert werden. Dadurch könne das sportliche Leben erheblich leiden, weshalb wir dagegen steuern müssen – denn Sport ist wichtig für unsere Gesellschaft und fördert zudem die Gesundheit.
Der kommissarische Landessportleiter Bernd Sinner berichtete von den Renovierungsarbeiten im LLZ und davon, dass die Satzung auf den Weg gebracht wurde. Erfreulicherweise hat der NDSB einen Mitgliederzuwachs zu verzeichnen.
Bevor die scheidende Kreisvorsitzende Christiane Ehlers ihren letzten Bericht abgab, bedankte sie sich bei allen Mitgliedern des Vorstandes und Beirates für den Zusammenhalt. Die faire Zusammenarbeit mit euch habe ihr große Freude bereitet; sie sei das Fundament unseres gemeinsamen Wirkens zum Wohle der Schützen.
„Für die Zukunft wünschte sie weiterhin Optimismus: Behaltet die Freude am Sport und den fairen Wettkampfsport“ so Christiane Ehlers.
Trotz des Rückgangs der Mitgliederzahlen durch Vereinsauflösungen, Austritte und Todesfälle ist es wichtig, die 45 Neuzugänge hervorzuheben. „Es zeigt, dass unser Kreisverband weiterhin attraktiv und aktiv ist“, so Christiane Ehlers.
Danach erfolgten die Jahresberichte vom Sport Kugel, Sport Bogen und dem Kreiskassenwart.
Anschließend erfolgten die Ehrungen. Den Karsten Peters-Pokal und den Pokal der Vorstände konnte der SSC Hemme gewinnen,
Mit der silbernen Ehrenadel des Norddeutschen Schützenbundes wurden Martina Spaude und Jens Helbing. Manfred Jurman wurde mit der silbernen Ehrenadel des Kreisschützenverbandes geehrt.
Christiane Ehlers, die neue Kreisehrenkreisvorsitzende, hielt als erste Amtshandlung eine Laudatio auf Ina Sierks. „Am 9. März 2002 begann für den Kreisschützenverband Dithmarschen eine Ära, als unsere Ina Sierks zur Kreisdamenleiterin gewählt wurde, so Christiane Ehlers.
Über einen beeindruckenden Zeitraum von mehr als 24 Jahren prägte sie dieses Amt mit außergewöhnlichem Engagement, tiefem Verantwortungsbewusstsein und einer besonderen persönlichen Verbundenheit zum Schützenwesen.
Während ihrer langjährigen Amtszeit setzte sie maßgebliche Akzente für das Damenwesen im Kreis. Mit großem persönlichem Einsatz organisierte sie zahlreiche Damenleiterinnentreffen, Wettbewerbe und Seminare. Über den rein sportlichen Aspekt hinaus förderte sie durch die Planung gemeinsamer Ausflüge in besonderer Weise die Gemeinschaft, den regen Austausch und die Freundschaft zwischen den einzelnen Vereinen. Durch ihre Verlässlichkeit und ihre eigene Begeisterung für den Schießsport ist es Ina Sierks gelungen, das Miteinander im Kreis nachhaltig zu stärken.
Für ihr vorbildlichen Wirkens und ihrer hervorragenden Verdienste, und als Ausdruck höchster Wertschätzung verlieh ihr der Kreisschützenverband den Titel der Ehrenkreisdamenleiterin.
Christiane Ehlers zur Ehrenkreisvorsitzenden ernannt.
Eine Ära des Engagements wurde gewürdigt
Auf dem 54. Kreisschützentag gab es einen besonderen Moment der Wertschätzung: Christiane Ehlers wurde für ihr jahrzehntelanges, leidenschaftliches Wirken zur Ehrenkreisvorsitzenden des Kreisschützenverbandes Dithmarschen e.V. ernannt.
In einer bewegenden Laudatio würdigte die Ehrenkreisvorsitzende Ingrid Thiemann eine Persönlichkeit, die den Verband über Jahrzehnte hinweg nicht nur begleitet, sondern maßgeblich geprägt hat. Christiane Ehlers’ Weg im Schützenwesen begann dabei lange vor ihrem ersten offiziellem Amt. Bereits 1989, als sie zur 1. Hofdame beim Kreiskönigsschießen proklamiert wurde, war ihre tiefe Verbundenheit zum Brauchtum und der Gemeinschaft spürbar.
Ihr Weg führte sie schnell in die Verantwortung. Über einen beeindruckenden Zeitraum von zwanzig Jahren, von 1997 bis 2017, füllte sie das Amt der stellvertretenden Kreissportleiterin mit außergewöhnlicher Sorgfalt und Fachkompetenz aus. In dieser Zeit hat sie den Sportbetrieb nicht nur organisiert, sondern stetig weiterentwickelt. Dabei hatte sie stets ein offenes Ohr für die Vereine, die Sportlerinnen und Sportler sowie für ihre Mitstreiter.
Nachdem sie bereits ab 2016 als stellvertretende Kreisvorsitzende gewirkt hatte, übernahm Christiane Ehlers am 11. März 2017 schließlich die Gesamtverantwortung für den Kreisschützenverband. Als Kreisvorsitzende führte sie den Verband mit viel Umsicht, Klarheit und einer beeindruckenden inneren Ruhe durch alle Herausforderungen. „Du hast Bewährtes bewahrt und zugleich mutig neue Impulse gesetzt“, betonte Ingrid Thiemann in ihrer Rede.
Doch ihr Wirken endete nie an den Grenzen des Kreisschützenverbandes. Auch auf Landesebene setzte sie sich als Damenleiterin mit großem Einsatz für die Förderung der Frauen im Schützenwesen stark. Zudem brachte sie ihr Fachwissen als Kampfrichterin ein – von den Kreismeisterschaften bis hin zur Deutschen Meisterschaft sorgte sie stets für faire Wettbewerbe und einen reibungslosen Ablauf. Christiane packte immer dort an, wo Hilfe gebraucht wurde.
Christiane Ehlers hat ihre Aufgaben nicht bloß verwaltet, sondern sie mit Leben gefüllt. Ihr Wirken steht für Verlässlichkeit, Kompetenz und die tiefe Überzeugung, dass der Schützensport weit mehr ist als nur ein Wettkampf – er ist Gemeinschaft, Tradition und Zusammenhalt.
Für die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit, für ihre Geduld und ihre Standhaftigkeit ernannte der Kreisschützenverband sie zur Ehrenkreisvorsitzenden.
Einladung zum Landesschützentag 2026
Anbei die Einladung zum Landesschützentag 2026 im Maritim Hotel in Travemünde.
Pressebeitrag Kreisschützentag Kreisschützenverband Rendsburg-Eckernförde 2026
Viele Erfolge, Ehrungen und ein Generationenwechsel
Kreisschützenverband Rendsburg-Eckernförde e.V.: Kreisschützentag 2026
Der diesjährige Kreisschützentag fand diesmal im Schützenheim des Pistolensport-Club Rendsburg von 1966 e.V. statt. Vielen Dank an die Helfer des PCR, die hierfür die angenehmen Rahmenbedingungen geschaffen haben. Dank Stephan Spethmann und Team wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt.
Auch in diesem Jahr lud der Verbandsvorstand des Kreisschützenverbands Rendsburg-Eckernförde e.V. zeitgerecht die Delegierten der 49 Schützenvereine des Kreises zu dem traditionsgemäß am ersten Sonntag im März stattfindenden Kreisschützentag ein. Pünktlich um 10:00 Uhr eröffnete der 1. Vorsitzende, Rolf Eckstein, die Sitzung. Als Ehrengäste wurden begrüßt Ralf Tams, 2. stv. Bürgermeister der Stadt Rendsburg und Lars Rothfuß, Präsident des NDSB. Besonders hervorgehoben wurde seitens der Gäste das ehrenamtliche Engagement aller Schützenschwestern und -brüder, die dazu beitragen, dass auch in heutiger Zeit das Kulturgut des Schießsports weiterhin aufrecht gehalten und gepflegt wird. Lars Rothfuß berichtete über die aktuell zu bewältigenden Herausforderungen auf Landesebene und informierte darüber, dass die seit langem erwartete überarbeitete Satzung des Landesverbands während des Landesschützentags den Delegierten vorgestellt wird.
In seinem Bericht hob der 1. Vorsitzende hervor, dass, Dank Kai Uwe Rahlfs (Referent IT), der Verband mit seiner Website zukunftsweisende Schritte in die digitale Welt umgesetzt hat, welche, neben dem öffentlichkeitswirksamen Auftritt, erheblich zur Verbesserung der Verbandsarbeit, und im Besonderen zur Erleichterung der Planung und Durchführung der Wettbewerbe beiträgt. Andrea Ströterau berichtet als Sportleiterin unter anderem von den überregionalen Erfolgen der Vereine des Kreisverbandes. Dazu zählen bei der LM 2025 im Einzel- und Mannschaftswettkampf errungene Medaillen: 66 x Gold / 57 x Silber / 40 x Bronce; sowie bei der DM 2026 insgesamt 61 Starts in Kugel, Bogen und Blasrohr. International: wurden die Erfolge von Florian Unruh erwähnt.
Aufgrund des immer weiter zurückgehenden Interesses für die Teilnahme am Kreiskönigsschießen wurde nach einer anregenden Diskussion beschlossen, eine Arbeitsgruppe für die Entwicklung eines neuen Konzepts einzusetzen, um diese Tradition weiterhin bestehen zu lassen. Als Mitglieder meldeten sich Marlies Knauer, Sandra Jahn, Hans-Werner Schröder, Elke Radmacher und Sonja Pahl.
Nach einer kurzen Pause wurde der Tagesordnungspunkt Wahlen aufgerufen, zu wählen waren 50 Prozent der Vorstandsmitglieder. Fast alle Wahlen erfolgten einstimmig, so wurde unter anderem Nikolaus Träuptmann als 2. Vorsitzender wiedergewählt. Die Suche nach einer Nachfolge für unsere Sportleiterin konnte erfolgreich abgeschlossen werden, so dass nach langjähriger hervorragend geleisteter Arbeit und hochmotiviertem Einsatz für den Schießsport Andrea Stöterau, wie angekündigt, ihren Posten zur Verfügung stellen konnte. Als Nachfolger wurde Kai Uwe Ralfs gewählt, welcher sich für die bereits vorab erhaltene großartige Einweisung bedankte. Die von Emotionen geprägte Danksagung an Andrea Ströterau seitens des gesamten Vorstands spiegelten die Anerkennung der für den Schießsport erbrachten Leistungen wider. Andrea Stöterau unterstützt uns vorerst noch als Referentin Sport bei diesem Generationenwechsel. (Schatzmeister Christoph Greve, 1. Stv. Sportleiter Volker Kuhr) Als 2. stv. Sportleiterin wurde Stefanie Baasch gewählt, als neue Damenleiterin Sandra Jahn.
Nach einem kurzen Schlusswort an die Versammlung und Dank an alle unterstützenden Hände wurde auf zwei wichtige Termine hingewiesen:
- Landesschützentag am 26. April 2026 in Travemünde, im Hotel Maritim
- Kreisschützentag am 07. März 2027 beim Schützenverein Rickert.
- Interessierte für eine mitgestaltende Vorstandsarbeit finden die Kontaktdaten und weitere Informationen über den Schießsport im Kreis RD-ECK auf unserer Website unter: URL: https://www.kschv-rdeck.de/ .
4 × Edelmetall bei der DM Bogen für unsere Schützen
Mit je zwei Silber- und Bronzemedaillen kehrten unsere Bogenschützen von den Deutschen Bogenmeisterschaften in Berlin zurück.
Silber-Coup nach 34 Jahren Pause: Wie sagt man: Manche Leidenschaften rosten nie – sie warten nur auf den richtigen Moment. Das bewies Kirsten Holste (Seniorenklasse) von der SchGem Norderstedt bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft. Mit dem Gewinn der Silbermedaille (514) krönte sie ein Comeback, das sie selbst nicht für möglich hielt.
Bereits in den 90er-Jahren nahm sie fünfmal an der „Deutschen“ teil und holte zweimal Bronze mit der Mannschaft. Doch die berufliche Selbstständigkeit ließ ihr keine Zeit mehr für den Sport.
Der Funke sprang erst im Sommer 2024 wieder über: Inspiriert durch die Übertragungen der Olympischen Spiele in Paris 2024 packte sie der Ehrgeiz. „Ich habe gesagt, ich habe auch wieder Lust, anzufangen“, erinnert sie sich. Ihr alter Recurvebogen vom Dachboden diente dabei aber nur noch als Ausstellungsstück; für den Neustart bekam sie einen Leihbogen. Mittlerweile ist sie Rentnerin und hat im Bogenschießen die perfekte Beschäftigung gefunden. Auch ihr Ehemann hat Feuer gefangen, sodass beide das Hobby nun gemeinsam ausüben. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Schmalfeld kehrte sie wieder zu der SchGem Norderstedt, wo sie sogar noch alte Weggefährten von früher traf.
Dass sie es nach nur einem Jahr Training direkt wieder zur Deutschen Meisterschaft schaffte, kam für sie selbst überraschend. „Das Bogenschießen verlernt man wie das Fahrradfahren nicht, aber die Kondition und Kraft fehlen natürlich noch“, erklärt sie.
Obwohl sie gerade noch so in das Teilnehmerfeld „reingerutscht“ war, kämpfte sie sich fast bis in die Spitze vor. In einem spannenden Wettkampf sicherte sie sich schließlich den zweiten Platz. Während die Schützinnen die relative Ruhe bewahrten, war die Anspannung am Rand greifbar: „Unsere Männer als Zuschauer hatten wohl mehr Stress als wir“, schmunzelt die frischgebackene Vizemeisterin.
Markus Möhring vom SchV Bargteheide wurde seiner Favoritenrolle gerecht, denn auch er kehrte mit einer Medaille von Berlin zurück. Wie im letzten Jahr errang der Bargteheider mit dem Blankbogen mit 536 Ringen die Silbermedaille. Damit baut er seine Medaillensammlung bei Deutschen Meisterschaften auf sechs aus.
Nach zehn Jahren konnte Kay Rath (Senioren) vom 1. Kieler Bogenclub wieder eine DM-Medaille feiern, da er mit 499 Ringen die Bronzemedaille im Blankbogenwettbewerb gewann. Obwohl er etwas mit der Zugluft in der Halle haderte, und dadurch die Muskulatur auskühlte, reichte sein Ergebnis für das Podium.
Seit 25 Jahren schießt der Kieler Bogen und nimmt an Wettkämpfen in ganz Deutschland teil. Er gewann neben der DM-Medaille auch einen kompletten Medaillensatz beim AAC Archery in Halle an der Saale. Trotz eines persönlichen Haderns mit seinem Ergebnis (Ziel: über 510 Ringe) überwogen die Freude über die Qualifikation und den Medaillengewinn.
NDSB-Kaderschütze Emil Sperber (SV Mönkeberg) schaffte es auch wieder aufs Treppchen. Mit dem Recurvebogen schoss er exakt die gleiche Ringzahl von 568 Ringen wie bei den Landesmeisterschaften und sicherte sich damit die Bronzemedaille in der Jugendklasse. Trotz seiner noch recht kurzen sportlichen Laufbahn hat Emil damit schon seine vierte Medaille bei einer nationalen Meisterschaft errungen.
Weitere Top-ten-Platzierungen: Ganz knapp an einer Medaille schrammte Niklas Fabian Horn (Herren/Blankbogen) vom Schützenverein Bargteheide vorbei. Er erzielte mit 526 Ringen exakt das gleiche Ergebnis wie der Bronzemedaillengewinner Manuel Balzer (RH). kam jedoch aufgrund der geringeren Anzahl an geschossenen Zehnern auf den undankbaren vierten Platz.
Alina Knoch (Brunswiker SchG/Damen/Compoundbpgen) und DSB-Nachwuchsschützin NK 2 Tabea Ulka (VfL Tremsbüttel), die altermäßig noch in der Juniorenklasse ist, die aber in der Damenklasse starten muss, beendeten die Qualifikation als fünfte bzw. dreizehnte und qualifizierten sich damit für das Finale. Das Finalschießen beendete beide auf Platz neun.
Auch die NDSB-Jugendkaderschützen Jos Ove Gröger (1. Kellinghusener Bogenclub) und Jan-Henrik Bruhn (ATSV Stockelsdorf) überzeugten bei der Deutschen in der Jugendklasse. Jos Ove kam mit 556 Ringen auf den sechsten Platz und Jan-Henrik Bruhn traf 548 Ringe und kam damit auf den zehnten Platz.
Bei den Recurve-Bogenschützen konnten sich Marcel Jürgens (Hohner SV/559/5. Platz) und Stefan Bergfeld (Itzehoer Hockey-Club/555/8. Platz) unter die Top Ten platzieren.
Jonah Letmathe vom SV Rethwisch wurde in der Schülerklasse mit dem Blankbogen mit 464 Ringen Sechster.
Florian Unruh (SSC Fockbek) beendete die Qualifikation als Vierter in der Herrenklasse. Im Finale schied er im ¼-Finale gegen den späteren Deutschen Meister Felix Wiesner (FSG Tacherding) aus und belegte am Ende den fünften Platz.
Gesamtsportausschuss-Sitzung
Zur Frühjahrs-Gesamtsportausschuss-Sitzung hatte die Landessportleitung alle Kreissportleiter, Referenten und Trainer in das Landesleistungszentrum (LLZ) in Kellinghusen eingeladen. Im Vordergrund standen unter anderem Berichte der Landessportleitung, der Jugend und der Referenten sowie Neuerungen aus der Bundessportausschuss-Sitzung (BA).
Der kommissarische Landessportleiter Bernd Sinner begrüßte neben den Funktionären auch den Präsidenten Lars Rothfuß sowie das Ehrenmitglied Lore Bausch als Gäste.
Bernd Sinner berichtete über aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene. So arbeitet der Deutsche Schützenbund (DSB) derzeit an einem neuen Sportprogramm sowie an einer Satzungsänderung, die unter anderem die Aufnahme von E-Sport vorsieht.
Zudem werden die Limitzahlen für Leistungsnadeln überarbeitet, wobei künftig auch der Blasrohrsport berücksichtigt wird. Auch unser Verband ist dabei, die Limitzahlen zu überarbeiten.
Eine technologische Neuerung betrifft den 10-m-Luftgewehrbereich: Hier ist ein „Live Aiming“ (Live-Analyse des Zielvorgangs) geplant, um Zielvorgänge in Echtzeit verfolgen zu können.
Des Weiteren wies die BA erneut darauf hin, dass die Sportgeräte nur in einem Transportbehälter transportiert werden dürfen und erst auf Aufforderung am Schießstand ausgepackt werden sollen.
Bitte beim Servicepoint der Deutschen Meisterschaften die Starkarten nicht im Waffenkoffer lagern. Der Servicepoint befindet sich in einem beengten Flurbereich. Dadurch kam es wiederholt zu sicherheitsrelevanten Situationen. Ab dem 31.12.2028 sind Sicherheits-Mündungsschoner der Marke Holme offiziell verboten.
Dann gab er noch die zahlreichen Neuerungen der Technischen Kommission des DSB bekannt, die allen Kreissportleitern zugestellt wurden.
Für die kommenden Landesmeisterschaften im LLZ kündigte die Sportleitung an, dass ausschließlich freiwillige Waffenkontrollen durchgeführt werden, wobei jedoch 10 % der Teilnehmer für Nachkontrollen ausgelost werden. Darüber hinaus werden bei Auffälligkeiten die Schützen zur Nachkontrolle aufgefordert.
Dann weist er darauf hin, dass alle Wettkampfteilnehmer ab dem 16. Lebensjahr verpflichtet sind, bei der Kontrolle auf dem Stand einen gültigen Lichtbildausweis vorzulegen. Dieses gilt ebenso für ausländische Staatsbürger, die ihre gültigen Dokumente unaufgefordert vorlegen müssen.
Die Überarbeitung der NDSB-Sportordnung wurde vorgestellt: Einige Ergänzungen sollen noch eingearbeitet werden und dann auf der Herbstsitzung verabschiedet werden.
Ein wichtiger Appell richtete sich an die Teilnehmer der Landesmeisterschaften (LM): Wer nicht an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen möchte, muss dies bis zum letzten LM-Wettkampftag melden, da andernfalls das Startgeld selbst getragen werden muss. Zudem sucht die Landessportleitung weiterhin freiwillige Helfer zur Unterstützung der Wettkämpfe.
Landesjugendleiter Andreas Seibt gab einen kurzen Abriss über die zahlreichen Veranstaltungen, die im Jugendbereich durchgeführt wurden. Ganz aktuell fanden kürzlich der Landesjugendtag und das Landesjugendkönigsschießen statt.
Auch die Referenten gaben ihre Berichte ab und konnten von Erfolgen auf nationaler und
internationaler Ebene berichten.
Zu Beginn der Sitzung berichtete Präsident Lars Rothfuß, was im letzten Jahr im Gesamtpräsidium alles bewegt wurde. Wie die Überarbeitung der Satzung, er blickt zuversichtlich auf den Landesschützentag 2026, an dem dieses Regelwerk endlich offiziell verabschiedet werden soll.
Auch wird es eine neue NDSB-Homepage geben, damit alle Mitglieder weiterhin bestens informiert bleiben. Auch im vergangenen Jahr wurde viel im und rundherum im LLZ gearbeitet.
Bodenbeläge am LG-Stand, Reparaturen am KK-Stand sowie umfangreiche Maler- und Abdichtungsarbeiten. Ein Baumkataster wurde erstellt und nötige Schnittarbeiten wurden durchgeführt.
Am Ende der Sitzung überreichte Bernd Sinner der Sportleiterin des Kreisschützenverbandes Pinneberg, Ute Larsen, für ihre 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in ihrem Kreis einen Blumenstrauß.
Ausschreibung Mixed 60 Schuß
Wettbewerb/Klassen: LG – Auflage ab Damen/Herren I offene Klasse
Teilnehmerberechtigung: 3 Mannschaften je Kreisverband des NDSB
Mannschaftsstärke: 2 Damen und 2 Herren oder 4 Damen
Schusszahl: 60 Schuss in 60 min. einschl. Probe
Startgeld: pro Mannschaft 10,00 Euro
Scheiben: elektronische Scheiben
Meldung: Die KschV. melden zum vorgegebenen Meldetermin
schriftlich oder per Mail an die Landesdamenleiterin
des NDSB namentlich die Mannschaften mit Mitgl.Nr.
Meldetermin: 10. April 2026
Austragungsort: Schützenstr. 66, im LLZ Kellinghusen am 09. Mai 2026
Für die 3 besten Mannschaften gibt es einen Pokal, der nach
5 aufeinanderfolgenden, oder 8 mal aus der Reihe in Besitz übergeht.
Für den besten Einzelschützen/in gibt es je Klasse ein Einzelstück
Siegerehrung: nach Beendigung des Wettkampfes.
gez. Christiane Ehlers LDL
Mitteilungen der Technischen Kommission und Klarstellungen (03.03.2026)
Unter diesem Link findet ihr die neuesten Mitteilungen der Technischen Kommission des DSB.
- Klarstellung der TK-Mitteilung Schaftkappe
DM der Bogenschützen
Vom 6. bis 8. März 2026 wird das Horst-Korber-Sportzentrum in Berlin zum Zentrum des deutschen Bogensports. Unter den 584 qualifizierten Teilnehmern ist unser Verband mit 27 Teilnehmern stark vertreten.
In der Hauptstadt kämpfen Sie mit Recurve-, Compound- und Blankbögen um die nationalen Titel. Das Teilnehmerfeld umfasst alle Altersgruppen, von den Schülern bis zu den Mastern.
Von unserem Landesverband nehmen hoffnungsvolle Nachwuchsschützen sowie erfahrene Schützen teil, darunter unsere NDSB Jugendkaderschützen: Jan-Henrik Bruhn, Ciara Göttsche, Jos Ove Gröger, Emil Sperber und Noah Strohof. Auch unsere beiden DSB Nachwuchsschützen Knut Jacubczik (NK1) und Ronja Ulka (NK 2) treten an die Startlinie.
Blankbogenspezialist Markus Möhring (SchV Bargteheide) gehört seit Jahren zur nationalen Elite. Nach seinem Vizemeistertitel im vergangenen Jahr gilt er auch in Berlin als einer der heißesten Anwärter auf die Medaillenränge.
Michael Schmidt (Itzehoer Hockey-Club): der bereits in der Vergangenheit auf dem Siegerpodest stand, hat seine Vorbereitung für diese Meisterschaft nochmals intensiviert, um erneut in den Kampf um die Edelmetalle einzugreifen.
Florian Unruh (SSC Fockbek), einer der besten Recurvebogenschützen weltweit, zählt ebenfalls zu den engsten Favoriten. Erst am vergangenen Wochenende unterstrich er seine gute Form, als er mit dem SV Dauelsen Vizemeister im Bundesliga-Finale wurde.
„Wir wünschen allen Sportlerinnen und Sportlern viel Erfolg und alle Pfeile ins GOLD.“
NDSB-Starter unter: Starterliste
Jugend trifft
Dass sich harte Jugendarbeit und ehrenamtliches Engagement auszahlen, erlebten die Schwarzenbeker Schützengilde und der TSV Seedorf-Sterley am vergangenen Wochenende auf dem Landesjugendtag.
Im Rahmen der DSB-Aktion „Jugend trifft“ wurden beide Vereine mit hochwertiger Sportausrüstung ausgezeichnet, um ihre herausragende Nachwuchsarbeit zu würdigen.
Die Schwarzenbeker Schützengilde durfte sich über eine neue Walther-LP-500-Luftpistole freuen. Trotz eines Mangels an vereinseigenen Sportgeräten hatte die hochmotivierte Jugendabteilung zuletzt zahlreiche Erfolge auf Kreis- und Landesmeisterschaften errungen und sich sogar für die Deutschen Meisterschaften in München qualifiziert.
Bisher mussten sich die Jugendlichen die Sportgeräte teilen, da keine reine Jugend-Ausrüstung vorhanden war. Die neue Walther-LP-500-Luftpistole ermöglicht es nun erstmals, das Sportgerät exakt auf den Schützen einzustellen.
Ebenfalls Grund zum Jubeln hatte der TSV Seedorf-Sterley, denn sie bekamen den Win&Win-Bogen vom südkoreanischen Hersteller Win&Win vom Landesjugendleiter Andreas Seibt überreicht. Gleich mehrere Faktoren gaben den Ausschlag für diese besondere Belohnung:
Kontinuierliches Training: Zweimal wöchentlich kommen die Nachwuchsschützen unter der Leitung engagierter Trainer und Betreuer zusammen. Sportliche Erfolge trotz Hürden: Bisher trainierte die Jugend zum Teil mit sehr veralteten Holzbögen und zusammengesammeltem Pfeilmaterial. Dennoch trainierten die jungen Talente kontinuierlich weiter. Der Erfolg, regelmäßige erfolgreiche Teilnahmen an Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften und zahlreichen Veranstaltungen zeugen von einer sehr hohen Qualität der Ausbildung in der Jugendabteilung.
C-Trainerin Martina Suhling nahm den Bogen strahlend entgegen und betonte den sozialen Aspekt: „Wir setzen den Bogen als Vereinsbogen ein. Dadurch stellen wir sicher, dass der Zugang zu professionellem Material nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses abhängt.“
„Die Übergabe des Bogens wird unseren Vereinen einen großen Motivationsschub geben, damit werden wir auch in Zukunft ganz oben mit schießen“, so Martina Suhling und Karin Barz.
Neben dem Sport zeichnen sich beide Vereine durch ein lebendiges Gemeinschaftsleben aus – von Grillen, Weihnachtsfeiern und Faschingspartys bis zum traditionellen Osterfeuer.
Für zwei Vereine, den Schützenverein Elmenhorst und die Husumer Schützengilde, gab es an diesem Tag auch noch eine Überraschung, denn sie bekamen je 5000 LG-Schuss Munition von der Firma RWS für die Jugendarbeit überreicht.
Die ausgezeichneten Vereine zeigen, dass Erfolg am Schießstand und beim gemeinsamen Grillen oder Osterfeuer durch Teamgeist entsteht! Die Vereine bedanken sich beim DSB, Carl Walther, Win & Win und RWS Munition für diese Unterstützung!
Ehrungen auf demLandesjugendtag
Auf dem diesjährigen Landesjugendtag standen auch die sportlichen Erfolge des Nachwuchses im Mittelpunkt. Landesjugendleiter Andreas Seibt ehrte erfolgreiche Jugendliche für ihre beeindruckenden Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene.
Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der Bogenschützen:
Knut Jacubczik (VfL Tremsbüttel): Der NK-1-Kaderschütze blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Neben der Silbermedaille bei der Hallen-DM sicherte er sich den ersten Platz in der DSB-Rangliste. Auch international setzte er ein Ausrufezeichen und belegte bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Kanada einen hervorragenden sechsten Platz.
Ronja Ulka (VfL Tremsbüttel): Seine Vereinskameradin Ronja Ulka startete im letzten Jahr auch richtig durch. Bei der DSB-Rangliste wurde sie dritte und ist durch ihre konstanten guten Leistungen in den DSB-Nachwuchskader NK 2 aufgenommen worden.
Emil Sperber (SV Mönkeberg): Er feierte den Titel des Deutschen Meisters bei der DM Bogen. Zudem glänzte er bei der RWS-Jugendverbandsrunde mit ersten Plätzen sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung.
Geehrt werden sollten auch Bogenschütze Maximilian Bülow (Deutscher Vize-Meister) und Tjark Wolfgang Buchwald (SchV Neumünster).
Tjark Wolfgang Buchwald (SchV Neumünster) bewies sein Können vor allem auf internationaler Ebene. Er siegte mit der Luftpistole bei der ISAS in Dortmund und war zudem beim deutsch-französischen Jugendaustausch in Suhl sowohl im Einzel als auch im Mix-Team erfolgreich. Aufgrund seines Trainingsfleißes und seiner sportlichen Weiterentwicklung wurde Tjark Wolfgang Buchwald in den DSB-Nachwuchskader NK 1 aufgenommen.
Während Knut Jacubczik, Ronja Ulka und Emil Sperber ihre Auszeichnungen persönlich entgegennehmen konnten, waren der deutsche Vize-Meister Maximilian Bülow und Tjark Wolfgang Buchwald terminlich verhindert. Ihre Ehrungen werden zu einem späteren Zeitpunkt in einem ebenso würdevollen Rahmen nachgeholt.
Landesjugendtag
Auf dem Landesjugendtag im LLZ in Kellinghusen wurde Andreas Seibt einstimmig wieder zum Landesjugendleiter gewählt. Damit geht er in seine zweite vierjährige Amtszeit.
Verstärkung erhält er durch Matti Persson: Der bisherige Landesjugendsprecher wurde ebenfalls einstimmig zum neuen 2. stellvertretenden Landesjugendleiter gewählt. Die Position des Landesjugendsprechers übernimmt künftig der Sprenger Maximilian Soares dos Reis, der das volle Vertrauen der Delegierten erhielt.
Obwohl einige Posten im Vorstand – darunter der 1. stellvertretende Landesjugendleiter, der stellvertretende Landesjugendsprecher und der 3. Beisitzer – vorerst vakant blieben, blickt der Verband optimistisch in die Zukunft. Zwei interessierte Jugendliche werden im kommenden Jahr an den Sitzungen und Veranstaltungen teilnehmen, um in die ehrenamtliche Gremienarbeit hineinzuwachsen.
Landesjugendleiter Andreas Seibt begrüßte ganz herzlich den Bürgervorsteher der Stadt Kellinghusen, Malte Wicke, die zweite Vorsitzende des Sportverbandes Steinburg, Bärbel Pätzmann, den ersten Vorsitzenden der Sportjugend Schleswig-Holstein, Ben Ullman, und den Präsidenten des Norddeutschen Schützenbundes, Lars Rothfuß.
In ihren Grußworten unterstrichen die Ehrengäste die Bedeutung des Ehrenamtes. Kellinghusens Bürgervorsteher Malte Wicke betonte, wie wichtig das Engagement junger Menschen gerade in Zeiten zunehmender Vereinsamung sei. Bärbel Pätzmann (Sportverband Steinburg) und Ben Ullmann (Sportjugend S-H) räumten zwar ein, dass die Gewinnung von Ehrenamtlern schwieriger werde, lobten jedoch die gute Organisation und die lebendige Vielfalt innerhalb des Schützenbundes.
Präsident Lars Rothfuß gab einen kurzen Abriss seit seiner Wahl im April letzten Jahres über die Arbeit im Gesamtpräsidium. Neben einer umfassenden Satzungsänderung, die auf dem anstehenden Landesschützentag verabschiedet werden soll, investierte der Verband kräftig in das LLZ. So wurden unter anderem die Bodenbeläge am Luftgewehrstand erneuert, ein Baumkataster wurde erstellt und nötige Schnittarbeiten durchgeführt. Digitale Zukunft – neue Homepage: Da unsere aktuelle Website technisch am Ende ihrer Laufzeit ist, gehen wir neue Wege: „Wir haben einen professionellen Partner gefunden, der unsere Homepage fit für die Zukunft macht, um auch künftig alle Mitglieder unseres Verbandes auf dem Laufenden zu halten“, sagte Lars Rothfuß.
Der Landesjugendvorstand berichtete per Powerpoint-Präsentation von den zahlreichen Veranstaltungen und gab zu einzelnen Veranstaltungen Erläuterungen.
Auch in diesem Jahr fand wieder die beliebte Online-Mitmach-Aktion statt. In dem spannenden Quiz rund um den Schießsport setzte sich Josea Medleen Benn (Schwartauer Schützengilde) unter ihrem Pseudonym „Jojo“ durch und wurde von Landesjugendleiter Andreas Seibt mit einer NDSB-Tasche sowie einem Allermann-Gutschein belohnt.
Der Antrag auf Änderung der Jugendordnung wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.
Zum Abschluss stimmte Andreas Seibt die Mitglieder auf den „Tag des Sports“ in Kiel ein. Am 6. September wird sich die Landesjugend dort unter dem Motto „Sport sehen, Sport erleben, Sport ausprobieren“ mit Bogen- und Lichtschießen präsentieren und freut sich über tatkräftige Unterstützung.
Landesjugendkönigsschiessen 2026
Die 16-jährige Lisa Helene Busack von der SchG Goldener Hahn traf mit ihrem ersten von insgesamt 20 Schüsse gleich den goldenen Schuss. Mit einem hervorragenden Teiler von 11,18 entschied sie den Wettbewerb bei ihrem dritten Landeskönigs-Start für sich.
Auf die Plätze zwei und drei, mit nicht minder tollen Teilerschüssen ins Zentrum der Zehn, kamen Lea Sophie Beneke von den Lübecker Sportschützen. Bei ihr war der 19. Schuss, mit einem Teiler von 12,08 der beste und sie errang damit den ersten Ritter.
Zum zweiten Ritter schoss sich Neele Hamdorf von der Ahrensböker Gill. Ihr bester Teiler von 21,84 schoss sie bereits beim zweiten Schuss.
Helene Busack fand im Jahr 2022 den Weg durch das Kindervogelschießen in ihrem Heimatort Kisdorferwohld zum Schießsport. Durch intensives Training und großen Ehrgeiz entwickelte sie sich schnell zur Leistungsträgerin. Ende 2022, nach dem offenen Training, wurde sie in den Landesjugendkader berufen.
Seitdem ist ihre Leistungskurve stetig nach oben gegangen. Sie ist mehrfache Kreis- und Landesmeisterin in den Wettbewerben Luftgewehr und Kleinkaliber.
2023 qualifizierte sie sich zum ersten Mal im Wettbewerb „LG Freihand“ für die Deutschen Meisterschaften in München. In den letzten beiden Jahren qualifizierte sie sich gleich für drei (KK 3 × 20, KK Liegend und LG 3-Stellung) Starts für die nationalen Meisterschaften.
Ebenso trat sie auch beim Endkampf der Jugendverbandsrunde und beim Endkampf MyTen Masters in München an die Startline. Seit der Liga-Saison 2024/2025 verstärkt sie die Elmenhorster Ligamannschaft.
In diesem Jubiläumsjahr führte die Landessportleitung eine Neuerung ein: Erstmals wurden die zweit- und drittplatzierten mit einer Kordel zu „Rittern“ proklamiert. Damit gibt es nicht nur im Erwachsenenbereich einen Hofstaat, sondern auch bei der Jugend.
Der Vorjahreskönig Lukas Bünning vom SSV Kassau erhielt vom Landesjugendleiter Andreas Seibt zur Erinnerung an sein zweites ereignisreiches Königsjahr einen Orden überreicht.
Aber bevor die Teilnehmer erfuhren, ob ihre Teiler reichen, mussten sie sich noch rund drei Stunden gedulden. Nach den drei Schießdurchgängen gab es ein gemeinsames Mittagessen und anschließend fand der Landesjugendtag statt.
Um 15.30 Uhr war es dann endlich so weit: Da lüftete die Landesjugendleitung das große Geheimnis und nahm die Ehrungen der erfolgreichen Jugendlichen vor.
Dank der Unterstützung des Schießsportcenters Allermann konnten neben den Pokalen und Geldpreisen für die Top 3 auch Gutscheine an die Plätze 4 bis 10 überreicht werden.
Unserer Landesjugendkönigin Lisa Helene Busack wünschen wir ein schönes Königsjahr.
Am 9. Mai vertritt sie unseren Verband beim Bundesjugendkönigsschießen in Frankfurt am Main. Wir wünschen ihr eine sichere Hand und viel Erfolg!
Verbands- und Landesligasaison 2025/2026 des NDSB beendet
Zum Ende der Ligasaison 2024/2025 hatte Torben Hübsch das Amt als Ligaobmann niedergelegt. Nachfolger konnten erst im Sommer 2025 gefunden werden: Monika Praefke (ATSV Stockelsdorf) und Dieter Iden (ATSV Stockelsdorf) haben gemeinsam dieses Amt übernommen. Die Saison 2025/2026 begann am 15.11.2025 mit der Landesliga in Stockelsdorf mit einem perfekt vorbereiteten Wettkampffeld. Das Ligateam wurde von Katja Bartel (Kampfrichterobfrau) eingearbeitet. Von acht Mannschaften waren nur sechs Mannschaften angetreten. Krankheitsbedingt konnte die Mannschaft vom SV Quickborn-Renzel nicht antreten. Auch die Mannschaft des ESV Fehmarn war nicht angetreten.
Die 2. Mannschaft des ATSV Stockelsdorf hatte am 1. Wettkampftag einen sehr guten Start erwischt. Alle Spiele wurden gewonnen. Dicht gefolgt vom Bad Oldesloer BS (BOBS), die nur das Spiel gegen Stockelsdorf verloren haben. Holm folgte auf dem 3. Platz gefolgt von Kremperheide, Schwarzenbek und 1. Kieler BC 2, die jeweils 6:8 Punkte erzielten. Am 2. Wettkampftag dominierten die BOBS das Spielgeschehen. Sie mussten lediglich ein Unentschieden gegen den TSV Kremperheide in Kauf nehmen. Die Mannschaft von Kremperheide hatte einen guten Lauf. Sie verloren nur gegen Holm. Die Stockelsdorfer beendeten den 2. Wettkampftag mit einem ausgeglichen Punkteverhältnis. Am Ende des 2. Wettkampftages belegten die BOBS den 1. Platz, der ATSV Stockelsdorf den 2. Platz, Holm erreichte Platz 3 gefolgt von der Kremperheide, Schwarzenbek und dem 1. Kieler BC 2.
Der 3. und 4. Wettkampftag fand am 24.01.2026 in Holm statt. Der Austragungsort und -termin waren lange vakant. Vielen Dank an den TSV Holm und Christian Paatsch, die diese Wettkampftage sehr kurzfristig möglich gemacht haben. Hier nochmal ein Appell an ALLE: es werden Ausrichter gesucht!
Neuling in der Landesliga, der ESV Fehmarn, der erst am 3. Wettkampftag in das Spielgeschehen einstieg, hatte einen fast perfekten Spieltag erwischt. Nur gegen den TSV Schwarzenbek musste eine Niederlage hingenommen werden. Gefolgt vom TSV Holm, der gegen Fehmarn verloren hat und ein Unentschieden gegen die BOBS erreichte. Die Stockelsdorfer konnten nur 2 Spiele für sich entscheiden. Die Mannschaft vom SV Quickborn-Renzel, die krankheitsbedingt auch erst am 3. Wettkampftag in das Wettkampfgeschehen einstieg, konnte kein Spiel für sich entscheiden. Nach dem 3. Wettkampftag belegten die BOBS weiter den 1. Platz. Den 2. Platz erreichte der TSV Holm, Platz 3 ging an den ATSV Stockelsdorf. Der 4. Wettkampftag sollte der Tag des TSV Schwarzenbek werden, der bisher immer im Mittelfeld lag. Sie mussten sich nur den BOBS geschlagen geben und erreichten ein Unentschieden gegen den 1. Kieler BC 2. Die Fehmarner verloren gegen die Kremperheide und gegen Schwarzenbek. Die BOBS konnten den 1. Platz halten. Der 2 Platz ging an den TSV Holm, den 3 Platz erreichte der TSV Schwarzenbek, 4. Platz ging an den ATSV Stockelsdorf 2, 5. Platz erreichte der TSV Kremperheide,
6. Platz belegte ESV Fehmarn, 7. Platz ging an den 1. Kieler BC 2 und 8. Platz belegte der SV Quickborn-Renzel. Aufsteiger in die Verbandsliga sind die BOBS und der TSV Holm.
Die Verbandsligasaison 2025/2026 war gekennzeichnet von der Dominanz des ATSV Stockelsdorf 1, der die Verbandsliga ohne Punktverlust souverän gewonnen hat. Platz 2 geht an den 1. Kieler BC 1, Absteiger der Regionalliga Nord. Platz 3 erreicht der Itzehoer Hockey Club 2 es folgen die Hohner SV Eintracht 2, die SchG Norderstedt 2 und der SV Jerrishoe. Den 7. Platz erreicht die Hubertusgilde Kücknitz, die damit in die Landesliga abgestiegen ist.
Der ATSV Stockelsdorf und der 1. Kieler BC haben am 21.02.2026 am Aufstiegswettkampf zur Regionalliga Nord teilgenommen. Der ATSV Stockelsdorf konnte den 2 Platz erreichen und wird in der nächsten Saison in der Regionalliga Nord starten. Der 1. Kieler BC erreichte Platz 7 und verbleibt in der Verbandsliga.
Bundes- und Regionalligasaison 2025/2026 beendet
Am 07.02.2026 fand der 4. Wettkampftag in der Regionalliga Nord und in der 2. Bundesliga Nord statt.
Einzige Mannschaft in der Regionalliga Nord war der Hohner SV mit den Landeskaderschützen Ciara Göttsche, Jos-Ove Gröger, Emil Sperber sowie dem ehemaligen Landeskaderschützen Marvin Hutz und dem Trainer Guido Leprich. Während die Mannschaft am 1. Wettkampftag nur auf Platz 7 landete (2 x gewonnen und 5 x verloren), wurden am 2. Wettkampftag alle sieben Spiele gewonnen und die Mannschaft erreichte den 2. Platz. Der 3. Wettkampftag wurde wetterbedingt abgesagt. Am letztem Wettkampftag wurden von sieben Spielen sechs gewonnen. Die Mannschaft erreichte in der ersten Saison den 2. Platz.
In 2. Bundesliga Nord konnte der Itzehoer Hockey-Club, der als Absteiger aus der 1. Bundesliga Nord gestartet war mit dem 3. Platz den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga Nord feiern.
Die SchG Norderstedt erreichte den 7. Platz und steigt in die Regionalliga Nord ab.
Damit geht eine Ära zu Ende!
1997 wurde die Bundesliga Bogen im Deutschen Schützenbund ins Leben gerufen. Die SG Norderstedt mit den Stammschützen Niels Gäde, Frank Sobirey und Markus Wolf waren im Jahr 2003 aus der Regionalliga Nord direkt in die 1. Bundesliga Nord aufgestiegen. 23 Jahre konnte sich die Mannschaft im Oberhaus halten. In den ersten 14 Jahren erfolgte immer ein Wechsel zwischen der 1. Bundesliga Nord und der 2. Bundesliga Nord. Zu stark für die 2. Bundesliga aber nicht stark genug für die 1. Bundesliga. Sie wurden zur Fahrstuhlmannschaft. Danach wurden die Mannschaften immer stärker und die SchG Norderstedt verblieb in der 2. Bundesliga Nord. Gerne wurde den jungen Nachwuchstalenten aus Schleswig-Holstein ein Startplatz angeboten: Florian Kahllund (Unruh), Tom-Philip Schröder, Dennis Baldin, Lion Bogen, Fenja Gäde und Knut Jacubczik haben ihre ersten Bundesligaerfahrungen mit SchG Norderstedt gemacht.
Vereinfachung bei der Bedürfnisprüfung
Mit Schreiben des Bundes-Innenministeriums vom 23.01.2026 (AZ KM5.53100/56#4) gibt es Klarstellungen und Vereinfachungen bei der Prüfung über das Fortbestehen des Bedürfnisses.
Es müssen nicht mehr Unterlagen wie Schießbücher, Waffenbesitzkarten und Wettkampfnachweise beim NDSB eingereicht werden.
Jetzt prüft der Verein, ob die ihm vorgelegten Unterlagen die waffenrechtlichen Anforderungen erfüllen sind. Schickt die Bestätigung des Vereins zusammen und das Anschreiben der Behörde per Email an die Geschäftsstelle (post@ndsb-sh.de). Ein Formular für die Bestätigung des Vereins findet Ihr hier.
Gefordert ist, für die letzten 24 Monate vor der Prüfung wie folgt schießsportliche Aktivitäten nachzuweisen:
- Mindestens 1x pro Quartal oder 6 x pro Jahr.
- Wer Kurz- und Langwaffen hat, muss das für beide Waffenarten nachweisen.
- Besondere persönliche Umstände - z.B. längere Tätigkeit im Ausland, Krankheit oder Betreuung Angehöriger sollen im Interesse der Schützen berücksichtigt werden (AWaffVwV zu § 4, Abs. 4.4)
- Nach 10 Jahren reicht eine Bestätigung des Vereins über die Mitgliedschaft als Bedürfnisnachweis aus.
Bedenkt dabei bitte, dass die Behörden ev. die Nachweise vom Verein anfordern können.
Wer mehr als 3 mehrschüssige Langwaffen oder mehr als 2 mehrschüssige Kurzwaffen in der grünen WBK hat, muss auch über die 10 Jahre hinaus noch Schießaktivitäten und Teilnahme an Wettkämpfen nachweisen.
Hier könnt Ihr das Formular Bedürfnis-Vereinsbestätigung downloaden.
!! DM Feldbogen !! Neuer Termin
Wichtige Information
Die Deutsche Meisterschaft Feldbogen in Kellinghusen wurde aufgrund einer Terminkollision mit dem Wacken Open Air von der Technischen Kommission des DSB um eine Woche nach hinten verschoben.
Neuer Termin ist der 8. und 9. August 2026.
Der Meldeschluss bleibt auf dem ursprünglichen Termin (30. Juni 2026).
Waffensachkundeausbildung des Kreisschützenbverbandes Nordfreisland
Mit Absprache und in Zusammenarbeit mit dem Kreisschützenverband Dithmarschen hat der KSchV NF eine Waffensachkundeausbildung am 24/25.01. sowie am 31.01/01.02.2026 bei der Husumer Schützengilde v. 1586 e. V. angeboten und durchgeführt.
Die Ausbildung wurde nach §7 Waffg. sowie die Ausbildung als verantwortliche Aufsichtsperson (Schieß- und Standaufsicht §27 WaffG) wurden nach der Landesausbildungsordnung des NDSB durchgeführt.
An zwei Wochenenden wurden in diversen Präsentationen und Videos die Fragen zu dem Fragenkatalog des NDSB veranschaulicht und bearbeitet.
Es wurden des Weiteren diverse Vorderlader, KK-, GK-Kurz und Langwaffen den Teilnehmern vorgestellt, erläutert und sie damit vertraut gemacht.
Von den 23 Teilnehmer und Teilnehmerinnen (eine Teilnehmerin nur Schieß- und Standaufsicht) haben am Prüfungstag, den 01.02. alle die theoretische Prüfung bestanden. Daraufhin wurde jedem Teilnehmer einzeln, auf dem KK-Stand die praktische Handhabung der Waffen beim Schießtest abgenommen. Auch diese Prüfung haben die Teilnehmer mit Bravour bestanden.
Die Schützen der Husumer Schützengilde v. 1586 e. V. haben an den Wochenenden den Prüfungsausschuss und die Teilnehmer mit reichlich Kaffee, Würstchen und selbstgemachtem Kartoffelsalat verpflegt.
Am Ende des Lehrgangs bedankten sich die Teilnehmer bei dem vierköpfigen Prüfungsausschuss sowie den fleißigen Schützenkollegen und Kolleginnen mit Dank und Beifall.
Landesmeisterschaft Bogen Halle 2026
Sportliche Höchstleistungen und optimale Bedingungen prägten die Landesmeisterschaft Bogen Halle 2026.
Die insgesamt 168 Teilnehmer von den Schülern bis hin zu den Senioren schossen mit dem Recurve-, Compound- und Blankbogen nicht nur um den Landestitel, sondern auch um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Berlin vom 06. bis zum 08. März 2026 zu erreichen.
--- Der komplette Bericht ist im aufgeklappten Bereich zu finden. ---
Ergebnisse: https://www.ndsb-sh.de/bogensport/landesmeisterschaften
Sportliche Höchstleistungen und optimale Bedingungen prägten die Landesmeisterschaft Bogen Halle 2026.
Die insgesamt 168 Teilnehmer von den Schülern bis hin zu den Senioren schossen mit dem Recurve-, Compound- und Blankbogen nicht nur um den Landestitel, sondern auch um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Berlin vom 06. bis zum 08. März 2026 zu erreichen.
Mit Florian Unruh und Knut Jacubczik starteten auch zwei nationale und internationale sehr erfolgreiche Bogenschützen bei den Landestitelkämpfen.
Wer kennt ihn nicht: Florian Unruh (SSC Fockbek), seit Jahren gehört er zu den weltbesten Bogenschützen. Sein DSB-Terminkalender ließ es in diesem Jahr zu, dass er nach Jahren mal wieder an der heimischen Landesmeisterschaft teilnehmen konnte. Knut Jacubczik (VfL Tremsbüttel) gehört seit zwei Jahren dem DSB NK 1 Kader an und ist trotz seiner recht jungen Karriere national und international schon sehr erfolgreich. Mit Ronja Tabea Ulka gibt es noch ein großes Nachwuchstalent. Durch ihre Leistungen bei den DSB-Ranglistenschießen wurde sie 2026 in den DSB NK 2 Kader berufen.
Sportlich verlief der Tag für Michael Schmidt (Itzehoer Hockey-Club) wie eine Achterbahnfahrt. Nachdem er die erste Runde mit starken 280 Ringen abschloss und bei den Senioren in Führung ging, lief die zweite Runde nicht optimal. Zunächst landete ein Pfeil komplett außerhalb der Wertungsfläche (ein sogenanntes „M“), kurz darauf folgte ein seltener „Robin Hood“-Schuss. Dabei trifft ein Pfeil die Nocke des bereits steckenden Pfeils direkt. Was einerseits höchste Präzision beweist, ist für den Schützen oft Pech, da das Material danach meist unbrauchbar ist. Diese beiden Ereignisse brachten Michael Schmidt doch etwas aus dem Konzept, sodass er die Führung an Volker Sieber (Bosauer SV) abgeben musste. Sein Trost: Das Gesamtergebnis reicht voraussichtlich dennoch für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Das Bestergebnis des ersten Wettkampftages sicherte sich der Topfavorit Knut Jacubczik (VfL Tremsbüttel/Junioren) mit 576 Ringen.
Zwei Schüler feierten an diesem Tag nicht nur ihre Landesmeistertitel, sondern wurden von allen Anwesenden auch mit einem Geburtstagsständchen geehrt.
Zu Beginn der Siegerehrung wurden Emil Sperber, Jos Ove Gröger und Luca Marc Dögow, die im August 2025, die Jugendverbandsrunde 2025 in Kassel gewonnen haben, die nachgelieferten Goldmedaillen überreicht. Es war das beste Ergebnis bei der Jugendverbandsrunde Bogen seit mehr als 15 Jahren.
Am zweiten Tag musste unter anderem auch Florian Unruh an die Startlinie treten. Die erste Runde schloss er noch mit starken 295 Ringen ab. Aber auch einem Weltklassebogenschützen passiert mal ein Missgeschick. „Beim16 Schuss in der zweiten Runde schoss er ein „M“. den Schuss habe ich total vergeigt“, so Florian Unruh. Trotz des Fehlschusses holte er sich bei den Herren mit großem Vorsprung den Landestitel mit 578 Ringen.
Dagegen ging es in zwei Klassen sehr eng zu. Bei den Compoundern in der Masterklasse, konnten vor den letzten beiden Passen die ersten sechs noch den Landestitel holen. Dank der letzten zwei sehr starken Passen von 59 Ringen holte sich der Vorjahreszweite Stefan Dost (SV Göhl) den Titel mit 567 Ringen. Niels Paulke (TSV Holm) und Marc Leuschner (Brunswiker SchG) gewannen beide Silber mit 566 Ringen und die geschossenen Zehner und Neuner gleich waren.
Dank der mehr geschossener Neuner, gewann mit 531 Ringen Christine Droigk (Lübecker Turnerschaft/Recurve/Damen) den Landestitel vor Rieke Niederschabbehard (Lübecker Bogen Club), die ebenfalls 531 Ringe schoss. Dritte wurde Wenke Steenhagen-Blaß (Hohner SV) mit 530 Ringen . Daran sieht man wie dicht die Leistungsdichte an diesem Wochenende war.
Hervorzuheben sind auch die starken Leistungen von Emil Sperber (SV Mönkeberg) in der Jugendklasse Recurve mit 568 Ringen, Stefan Bergfeld (Itzehoer Hockey-Club) in der Klasse Recurve Master männlich mit 572 Ringen und Collin Clausen (TSV Ladelund) in der Klasse Compound Herren mit 583 Ringen, die jeweils in Ihrer Klasse gewonnen haben und die sich damit sicherlich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben.
Wer sich noch für die Deutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert, bleibt abzuwarten. Der Meldeschluss ist am 9. Februar 2026. Danach ist mit den Limits zurechnen.
Organisator der Landesmeisterschaft Bogen Markus Möhring war von Anfang an überzeugt, dass er mit seinem Team, die Landesmeisterschaft würdig ausrichten würde. Das Besondere: Das Team von Markus Möhring erfuhr erst nach der offiziellen Zusage von ihrem „Glück“.
„Im ersten Moment herrschte Stille“, erinnert sich Markus Möhring schmunzelnd an den Augenblick, als er sein Team einweihte. Aber mit der Erfahrung aus vier ausgerichteten Turnieren im vergangenen Jahr und der großzügigen Halle in Bargteheide im Rücken, lautete die Devise schnell: „Das schaffen wir!“ Pünktlich zum Wettkampf erstrahlte auch die Eckhorst Sporthalle in Bargteheide dank einer komplett neuen Beleuchtung und eines frisch gereinigten Bodens in neuem Glanz.
Fehlende Utensilien wurden kurzerhand von befreundeten Vereinen geliehen, um den Schützen professionelle Bedingungen zu bieten.
Da sich nicht jeder Schütze für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, brachte Markus Möhring ein Stück „DM-Feeling“ in die Halle: Eine lokale Firma druckte direkt vor Ort ein Erinnerungs-T-Shirts von der Landesmeisterschaft für die Teilnehmer. „So hat jeder eine bleibende Erinnerung an die Teilnahme von der Landesmeisterschaft“, sagte Markus Möhring. Wer vor Ort leer ausging, kann sogar im eigens eingerichteten Webshop nachbestellen.
Markus Möhring, der selber am zweiten Tag antreten musste, hat trotz des Stresses mit 533 Ringen in der Masterklasse (Blankbogen) souverän den Landestitel gewonnen
Nicht nur die sportlichen Leistungen waren hochkarätig, auch das Rahmenprogramm überzeugte. Die zahlreichen Zuschauer wurden mit einem warmen Mittagessen und reichlich Verpflegung bestens versorgt. Im Vorfeld haben alle regionalen Zeitungen über die Landesmeisterschaft berichtet und ein Fernsehteam des NDR war vor Ort, um die Atmosphäre in Bildern einzufangen. Am Ende des Wochenendes blickt ein erschöpftes, aber stolzes Team auf eine rundum gelungene Landesmeisterschaft zurück.
Ergebnisse: https://www.ndsb-sh.de/bogensport/landesmeisterschaften
Staffelstabübergabe Pistolen Club Rendsburg
Staffelstabübergabe beim Pistolensport Club Rendsburg von 1966 e. V. (PCR)
Nach nunmehr 27 Jahren an der Spitze des PCR übergibt Rolf Eckstein den Ersten Vorsitz an Henning Martens.
Rolf Eckstein ist ein Urgestein im Schießsport, Waffenrechtler beim NDSB, Kampfrichter bei vielen, vielen Meisterschaften, Kreisvorsitzender beim Kreisschützenverband Rendsburg – Eckernförde und natürlich Erster Vorsitzender des PCR. Die Mitglieder des PCR danken Rolf für sein Engagement und seine starke Schulter in den schönen Zeiten, aber auch in den schlechten Zeiten, wie beispielsweise Corona.
Henning übernimmt einen reinen Schießsportverein mit mehr als 160 Mitgliedern und in Summe noch mehr Starts bei Kreis-, Landes- und Deutschenmeisterschaften im Jahr 2025. In dem Wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist, sind die Mitglieder des PCR sehr froh, einen adäquaten Nachfolger gefunden zu haben.
Die Verabschiedung von Rolf Eckstein gestaltete sich fröhlich – aber auch emotional – mit kurzen herzlichen Worten des PCR – Vorstanden, vertreten durch Rainer Winter, und einer schönen Ansprache des stellvertretenden Kreisschützenvorsitzenden, Nikolas Träuptmann.
Abschließend ist nur eins zu sagen: Danke Rolf!
Willy Koitsch verstorben
Am 23. Januar 2026 verstarb nach kurzer Krankheit unser ehemaliger stellvertretender Landesjugendleiter Willy Koitzsch.
Seine Verbundenheit zum Schützenwesen begann bereits im Jahr 1969, als er als Jugendlicher in den Schützenverein Tolk eintrat. Von 2003 bis 2008 prägte er als Jugendwart maßgeblich die Nachwuchsarbeit des Vereins. Er führte viele Talente zu sportlichen Höchstleistungen, indem er sich unermüdlich engagierte und sie intensiv förderte. Unter seiner Leitung errangen viele junge Schützen Landestitel und qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften.
2005 wurde Willy Koitzsch zum stellvertretenden Jugendleiter des Kreisschützenverbandes Schleswig-Flensburg gewählt und war dort zudem noch als Rundenwettkampfleiter tätig.
Im Jahr 2009 übernahm Willy Koitzsch in einer entscheidenden Phase Verantwortung auf Landesebene. Auf dem außerordentlichen Landesjugendtag in Kronshagen wurde er einstimmig zum stellvertretenden Landesjugendleiter gewählt. Dieses Amt führte er bis 2014 aus.
Bis 2024 blieb er auch sportlich aktiv und schoss erfolgreich Luftgewehr- und Kleinkaliber-Auflage für den VfL Eiche Idstedt.
Wir verlieren mit ihm einen aufrichtigen Schützen, für den die Förderung der Jugend stets am Herzen lag.
Die Schützen des Norddeutschen Schützenbundes verneigen sich vor dem Verstorbenen.
Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie und allen Angehörigen.
Norddeutscher Schützenbund von 1860 e.V.
(Präsidium)
Engagierte Jugendarbeit im Fokus
Engagierte Jugendarbeit im Fokus:
Erfolgreiches Jugendbasisseminar des NDSB in Husum
Am 17. und 18. Januar 2026 stand die Husumer Schützengilde von 1586 (Kreis Nordfriesland) ganz im Zeichen der Jugendarbeit: Insgesamt 22 engagierte Schützinnen und Schützen nahmen an einem Jugendbasisseminar des Norddeutschen Schützenbundes (NDSB) teil. Der Lehrgang richtet sich an alle, die Verantwortung in der Nachwuchsarbeit übernehmen möchten, und bildet eine unverzichtbare Grundlage für die Arbeit mit jungen Menschen im Schießsport.
Hintergrund ist eine klare gesetzliche Vorgabe: Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur dann trainiert werden, wenn eine Person mit gültiger Jugendbasislizenz anwesend ist. Darüber hinaus stellt der Lehrgang die Voraussetzung für weiterführende Aus- und Fortbildungen im Bereich der Jugendarbeit dar.
Inhaltlich bot das Seminar ein breit gefächertes und anspruchsvolles Programm. Themen wie Kindeswohl, Entwicklungsstufen von Kindern und Jugendlichen sowie pädagogische Grundlagen standen ebenso auf der Agenda wie Emotionsregulation und rechtliche Aspekte. Eine große Stoffmenge, die innerhalb von zwei Tagen vermittelt werden musste – und dennoch gelang es, die Teilnehmenden durchgehend mitzunehmen.
Maßgeblichen Anteil daran hatten die beiden erfahrenen Referenten Martina und Kuno Eckhardt vom Oberpfälzer Schützenbund (Zweitverband NDSB). Mit viel Fachwissen, Praxisnähe und persönlichem Engagement gestalteten sie den Lehrgang abwechslungsreich und kurzweilig. Zahlreiche Beispiele aus der Vereinsarbeit sorgten dafür, dass auch komplexe oder eher trockene Themen greifbar und verständlich wurden. Kleine Dialektfärbungen ließen sich dabei nicht immer ganz vermeiden, da sich beide bemühten, Hochdeutsch zu sprechen – was bei den Teilnehmenden eher für zusätzliche Sympathiepunkte sorgte.
Sollte zwischendurch dennoch einmal die Konzentration nachlassen, wusste insbesondere Martina Eckhardt Abhilfe zu schaffen: Mit kurzen sportlichen Aktivierungsübungen brachte sie die Gruppe schnell wieder in Schwung und sorgte für neue Energie im Seminarraum.
Am Sonntagnachmittag stand schließlich die Prüfung an – mit einem erfreulichen Ergebnis: Alle Teilnehmenden bestanden erfolgreich. Im Anschluss wurden auf dem Schießstand praktische Übungen durchgeführt, bei denen insbesondere die Sicherheit im Umgang und die Verantwortung gegenüber dem Nachwuchs im Mittelpunkt standen.
Gegen 17:00 Uhr endete der Lehrgang nach einer gemeinsamen Feedbackrunde. Sowohl Dirk Heim als auch Thilo Berg bedankten sich im Namen aller Teilnehmenden herzlich bei den Referenten für das gelungene Seminar. Bereits jetzt blickt man mit Vorfreude auf den nächsten Lehrgang im Herbst, bei dem Martina und Kuno Eckhardt voraussichtlich erneut als Referenten im Einsatz sein werden.
Dramatik pur beim Saisonschluss in Wathlingen
Dramatik pur beim Saisonschluss in Wathlingen: Fahrdorf rettet sich in letzter Sekunde!
Was für ein aufregendes Match zwischen Bassum und Fahrdorf! Die Spannung hätte nicht größer sein können. Gagik Sahakian gegen Sascha Sandmann sowie Stefan Vollertsen gegen Martin Mohnke sorgten früh für einen 2:0-Vorsprung - das sah schon mal ganz gut aus für Fahrdorf. Doch die Bassumer glichen aus: Thomas Hoppe gegen Michelle Wehage und Denis Rother gegen Tjark Buchwald sorgten für das zwischenzeitliche 2:2.
Besonders spannend wurde es dann bei Jonas Hansen, der zur Halbzeit bereits mit acht Ringen hinten lag. Doch wie ein Phoenix aus der Asche drehte er auf und besiegte seinen Gegner Pierre Michel am Ende mit 366:370. Der direkte Abstieg war damit vom Tisch – eine Erleichterung, aber noch nicht das Ende der Fahnenstange!
Um auch die Relegation zu vermeiden, war nun Fremdhilfe gefragt. Da kamen Leegmoor und Kriftel ins Spiel. Leegmoor machte es richtig spannend und entschied ihr Match gegen Lindwedel erst nach dem zweiten Stechschuss mit 4:1. Und Kriftel? Die zogen ihre Sache erwartungsgemäß durch und gewannen gegen Teutoburger Wald mit 5:0. Damit war die Entscheidung gefallen: Fahrdorf bleibt erstklassig.
Ein Herzschlagfinale, das die Zuschauer in Atem gehalten hat – und Fahrdorf kann endlich aufatmen! Was für eine Saison.