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Aktuelles vom NDSB

4 × Edelmetall bei der DM Bogen für unsere Schützen

Mit je zwei Silber- und Bronzemedaillen kehrten unsere Bogenschützen von den Deutschen Bogenmeisterschaften in Berlin zurück.

Silber-Coup nach 34 Jahren Pause: Wie sagt man: Manche Leidenschaften rosten nie – sie warten nur auf den richtigen Moment. Das bewies Kirsten Holste (Seniorenklasse) von der SchGem Norderstedt bei der diesjährigen Deutschen Meisterschaft. Mit dem Gewinn der Silbermedaille (514) krönte sie ein Comeback, das sie selbst nicht für möglich hielt.

​Bereits in den 90er-Jahren nahm sie fünfmal an der „Deutschen“ teil und holte zweimal Bronze mit der Mannschaft. Doch die berufliche Selbstständigkeit ließ ihr keine Zeit mehr für den Sport.

Der Funke sprang erst im Sommer 2024 wieder über: Inspiriert durch die Übertragungen der Olympischen Spiele in Paris 2024 packte sie der Ehrgeiz. „Ich habe gesagt, ich habe auch wieder Lust, anzufangen“, erinnert sie sich. Ihr alter Recurvebogen vom Dachboden diente dabei aber nur noch als Ausstellungsstück; für den Neustart bekam sie einen Leihbogen. Mittlerweile ist sie Rentnerin und hat im Bogenschießen die perfekte Beschäftigung gefunden. Auch ihr Ehemann hat Feuer gefangen, sodass beide das Hobby nun gemeinsam ausüben. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Schmalfeld kehrte sie wieder zu der SchGem Norderstedt, wo sie sogar noch alte Weggefährten von früher traf.  

Dass sie es nach nur einem Jahr Training direkt wieder zur Deutschen Meisterschaft schaffte, kam für sie selbst überraschend. „Das Bogenschießen verlernt man wie das Fahrradfahren nicht, aber die Kondition und Kraft fehlen natürlich noch“, erklärt sie.

Obwohl sie gerade noch so in das Teilnehmerfeld „reingerutscht“ war, kämpfte sie sich fast bis in die Spitze vor. In einem spannenden Wettkampf sicherte sie sich schließlich den zweiten Platz. Während die Schützinnen die relative Ruhe bewahrten, war die Anspannung am Rand greifbar: „Unsere Männer als Zuschauer hatten wohl mehr Stress als wir“, schmunzelt die frischgebackene Vizemeisterin.  

Markus Möhring vom SchV Bargteheide wurde seiner Favoritenrolle gerecht, denn auch er kehrte mit einer Medaille von Berlin zurück. Wie im letzten Jahr errang der Bargteheider mit dem Blankbogen mit 536 Ringen die Silbermedaille. Damit baut er seine Medaillensammlung bei Deutschen Meisterschaften auf sechs aus.

Nach zehn Jahren konnte Kay Rath (Senioren) vom 1. Kieler Bogenclub wieder eine DM-Medaille feiern, da er mit 499 Ringen die Bronzemedaille im Blankbogenwettbewerb gewann. Obwohl er etwas mit der Zugluft in der Halle haderte, und dadurch die Muskulatur auskühlte, reichte sein Ergebnis für das Podium.

 Seit 25 Jahren schießt der Kieler Bogen und nimmt an Wettkämpfen in ganz Deutschland teil. Er gewann neben der DM-Medaille auch einen kompletten Medaillensatz beim AAC Archery in Halle an der Saale. Trotz eines persönlichen Haderns mit seinem Ergebnis (Ziel: über 510 Ringe) überwogen die Freude über die Qualifikation und den Medaillengewinn.

NDSB-Kaderschütze Emil Sperber (SV Mönkeberg) schaffte es auch wieder aufs Treppchen. Mit dem Recurvebogen schoss er exakt die gleiche Ringzahl von 568 Ringen wie bei den Landesmeisterschaften und sicherte sich damit die Bronzemedaille in der Jugendklasse. Trotz seiner noch recht kurzen sportlichen Laufbahn hat Emil damit schon seine vierte Medaille bei einer nationalen Meisterschaft errungen.

Weitere Top-ten-Platzierungen: Ganz knapp an einer Medaille schrammte Niklas Fabian Horn (Herren/Blankbogen) vom Schützenverein Bargteheide vorbei. Er erzielte mit 526 Ringen exakt das gleiche Ergebnis wie der Bronzemedaillengewinner Manuel Balzer (RH). kam jedoch aufgrund der geringeren Anzahl an geschossenen Zehnern auf den undankbaren vierten Platz.

Alina Knoch (Brunswiker SchG/Damen/Compoundbpgen) und DSB-Nachwuchsschützin NK 2 Tabea Ulka (VfL Tremsbüttel), die altermäßig noch in der Juniorenklasse ist, die aber in der Damenklasse starten muss, beendeten die Qualifikation als fünfte bzw. dreizehnte und qualifizierten sich damit für das Finale. Das Finalschießen beendete beide auf Platz neun.

Auch die NDSB-Jugendkaderschützen Jos Ove Gröger (1. Kellinghusener Bogenclub) und Jan-Henrik Bruhn (ATSV Stockelsdorf) überzeugten bei der Deutschen in der Jugendklasse. Jos Ove kam mit 556 Ringen auf den sechsten Platz und Jan-Henrik Bruhn traf 548 Ringe und kam damit auf den zehnten Platz.

Bei den Recurve-Bogenschützen konnten sich Marcel Jürgens (Hohner SV/559/5. Platz) und Stefan Bergfeld (Itzehoer Hockey-Club/555/8. Platz) unter die Top Ten platzieren.

Jonah Letmathe vom SV Rethwisch wurde in der Schülerklasse mit dem Blankbogen mit 464 Ringen Sechster.

Florian Unruh (SSC Fockbek) beendete die Qualifikation als Vierter in der Herrenklasse. Im Finale schied er im ¼-Finale gegen den späteren Deutschen Meister Felix Wiesner (FSG Tacherding) aus und belegte am Ende den fünften Platz.

 

Kampfrichter Aus- und Fortbildung

Die Ausbildung zur Erweiterung auf das Modul Paraschießsport beinhaltet eine Prüfung und Hospitation. 

Diese Ausbildung (ohne Prüfung und Hospitation) wird mit 4 Fortbildungspunkten für die Lizenzverlängerung anerkannt.

Diese Aus- und Fortbildung kann nur online gebucht werden. 

Link zur Ausschreibung und Buchung

Gesamtsportausschuss-Sitzung

Zur Frühjahrs-Gesamtsportausschuss-Sitzung hatte die Landessportleitung alle Kreissportleiter, Referenten und Trainer in das Landesleistungszentrum (LLZ) in Kellinghusen eingeladen. Im Vordergrund standen unter anderem Berichte der Landessportleitung, der Jugend und der Referenten sowie Neuerungen aus der Bundessportausschuss-Sitzung (BA).

Der kommissarische Landessportleiter Bernd Sinner begrüßte neben den Funktionären auch den Präsidenten Lars Rothfuß sowie das Ehrenmitglied Lore Bausch als Gäste.  

Bernd Sinner berichtete über aktuelle Entwicklungen auf Bundesebene. So arbeitet der Deutsche Schützenbund (DSB) derzeit an einem neuen Sportprogramm sowie an einer Satzungsänderung, die unter anderem die Aufnahme von E-Sport vorsieht.

Zudem werden die Limitzahlen für Leistungsnadeln überarbeitet, wobei künftig auch der Blasrohrsport berücksichtigt wird. Auch unser Verband ist dabei, die Limitzahlen zu überarbeiten.

Eine technologische Neuerung betrifft den 10-m-Luftgewehrbereich: Hier ist ein „Live Aiming“ (Live-Analyse des Zielvorgangs) geplant, um Zielvorgänge in Echtzeit verfolgen zu können.  

Des Weiteren wies die BA erneut darauf hin, dass die Sportgeräte nur in einem Transportbehälter transportiert werden dürfen und erst auf Aufforderung am Schießstand ausgepackt werden sollen.  

Bitte beim Servicepoint der Deutschen Meisterschaften die Starkarten nicht im Waffenkoffer lagern. Der Servicepoint befindet sich in einem beengten Flurbereich. Dadurch kam es wiederholt zu sicherheitsrelevanten Situationen. Ab dem 31.12.2028 sind Sicherheits-Mündungsschoner der Marke Holme offiziell verboten.  

Dann gab er noch die zahlreichen Neuerungen der Technischen Kommission des DSB bekannt, die allen Kreissportleitern zugestellt wurden.

Für die kommenden Landesmeisterschaften im LLZ kündigte die Sportleitung an, dass ausschließlich freiwillige Waffenkontrollen durchgeführt werden, wobei jedoch 10 % der Teilnehmer für Nachkontrollen ausgelost werden. Darüber hinaus werden bei Auffälligkeiten die Schützen zur Nachkontrolle aufgefordert.

Dann weist er darauf hin, dass alle Wettkampfteilnehmer ab dem 16. Lebensjahr verpflichtet sind, bei der Kontrolle auf dem Stand einen gültigen Lichtbildausweis vorzulegen. Dieses gilt ebenso für ausländische Staatsbürger, die ihre gültigen Dokumente unaufgefordert vorlegen müssen.

Die Überarbeitung der NDSB-Sportordnung wurde vorgestellt: Einige Ergänzungen sollen noch eingearbeitet werden und dann auf der Herbstsitzung verabschiedet werden.

Ein wichtiger Appell richtete sich an die Teilnehmer der Landesmeisterschaften (LM): Wer nicht an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen möchte, muss dies bis zum letzten LM-Wettkampftag melden, da andernfalls das Startgeld selbst getragen werden muss. Zudem sucht die Landessportleitung weiterhin freiwillige Helfer zur Unterstützung der Wettkämpfe.  

Landesjugendleiter Andreas Seibt gab einen kurzen Abriss über die zahlreichen Veranstaltungen, die im Jugendbereich durchgeführt wurden. Ganz aktuell fanden kürzlich der Landesjugendtag und das Landesjugendkönigsschießen statt.

Auch die Referenten gaben ihre Berichte ab und konnten von Erfolgen auf nationaler und

internationaler Ebene berichten.

Zu Beginn der Sitzung berichtete Präsident Lars Rothfuß, was im letzten Jahr im Gesamtpräsidium alles bewegt wurde. Wie die Überarbeitung der Satzung, er blickt zuversichtlich auf den Landesschützentag 2026, an dem dieses Regelwerk endlich offiziell verabschiedet werden soll.

Auch wird es eine neue NDSB-Homepage geben, damit alle Mitglieder weiterhin bestens informiert bleiben. Auch im vergangenen Jahr wurde viel im und rundherum im LLZ gearbeitet.

Bodenbeläge am LG-Stand, Reparaturen am KK-Stand sowie umfangreiche Maler- und Abdichtungsarbeiten. Ein Baumkataster wurde erstellt und nötige Schnittarbeiten wurden durchgeführt.

Am Ende der Sitzung überreichte Bernd Sinner der Sportleiterin des Kreisschützenverbandes Pinneberg, Ute Larsen, für ihre 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit in ihrem Kreis einen Blumenstrauß.

Ausschreibung Mixed 60 Schuß

Ausschreibung         Meldebogen

 

Wettbewerb/Klassen:                      LG – Auflage ab Damen/Herren I offene Klasse

Teilnehmerberechtigung:              3 Mannschaften je Kreisverband des NDSB

Mannschaftsstärke:                         2 Damen und 2 Herren oder 4 Damen

 

 

Schusszahl:                                        60 Schuss in 60 min. einschl. Probe

Startgeld:                                             pro Mannschaft 10,00 Euro

Scheiben:                                            elektronische Scheiben

Meldung:                                              Die KschV. melden zum vorgegebenen Meldetermin

                                                                schriftlich oder per Mail an die Landesdamenleiterin

                                                                des NDSB namentlich die Mannschaften mit Mitgl.Nr.

 

                                                                Meldetermin:  10. April 2026

 

 

 

Austragungsort: Schützenstr. 66, im LLZ Kellinghusen am 09. Mai 2026

 

Für die 3 besten Mannschaften gibt es einen Pokal, der nach

5 aufeinanderfolgenden, oder 8 mal aus der Reihe in Besitz übergeht.

 

Für den besten Einzelschützen/in gibt es je Klasse ein Einzelstück

Siegerehrung: nach Beendigung des Wettkampfes.

 

 

gez. Christiane Ehlers LDL                      

Mitteilungen der Technischen Kommission und Klarstellungen (03.03.2026)

Unter diesem Link findet ihr die neuesten Mitteilungen der Technischen Kommission des DSB. 

    - Klarstellung der TK-Mitteilung Schaftkappe 

 

DM der Bogenschützen

Vom 6. bis 8. März 2026 wird das Horst-Korber-Sportzentrum in Berlin zum Zentrum des deutschen Bogensports. Unter den 584 qualifizierten Teilnehmern ist unser Verband mit 27 Teilnehmern stark vertreten.

In der Hauptstadt kämpfen Sie mit Recurve-, Compound- und Blankbögen um die nationalen Titel. Das Teilnehmerfeld umfasst alle Altersgruppen, von den Schülern bis zu den Mastern.

Von unserem Landesverband nehmen hoffnungsvolle Nachwuchsschützen sowie erfahrene Schützen teil, darunter unsere NDSB Jugendkaderschützen: Jan-Henrik Bruhn, Ciara Göttsche, Jos Ove Gröger, Emil Sperber und Noah Strohof. Auch unsere beiden  DSB Nachwuchsschützen Knut Jacubczik (NK1) und Ronja Ulka (NK 2) treten an die Startlinie.

Blankbogenspezialist Markus Möhring (SchV Bargteheide) gehört seit Jahren zur nationalen Elite. Nach seinem Vizemeistertitel im vergangenen Jahr gilt er auch in Berlin als einer der heißesten Anwärter auf die Medaillenränge.

Michael Schmidt (Itzehoer Hockey-Club): der bereits in der Vergangenheit auf dem Siegerpodest stand, hat seine Vorbereitung für diese Meisterschaft nochmals intensiviert, um erneut in den Kampf um die Edelmetalle einzugreifen.

Florian Unruh (SSC Fockbek), einer der besten Recurvebogenschützen weltweit, zählt ebenfalls zu den engsten Favoriten. Erst am vergangenen Wochenende unterstrich er seine gute Form, als er mit dem SV Dauelsen Vizemeister im Bundesliga-Finale wurde.

​ „Wir wünschen allen Sportlerinnen und Sportlern viel Erfolg und alle Pfeile ins GOLD.“


NDSB-Starter unter: Starterliste

Jugend trifft

Dass sich harte Jugendarbeit und ehrenamtliches Engagement auszahlen, erlebten die Schwarzenbeker Schützengilde und der TSV Seedorf-Sterley am vergangenen Wochenende auf dem Landesjugendtag.

Im Rahmen der DSB-Aktion „Jugend trifft“ wurden beide Vereine mit hochwertiger Sportausrüstung ausgezeichnet, um ihre herausragende Nachwuchsarbeit zu würdigen.

​Die Schwarzenbeker Schützengilde durfte sich über eine neue Walther-LP-500-Luftpistole freuen. Trotz eines Mangels an vereinseigenen Sportgeräten hatte die hochmotivierte Jugendabteilung zuletzt zahlreiche Erfolge auf Kreis- und Landesmeisterschaften errungen und sich sogar für die Deutschen Meisterschaften in München qualifiziert.

Bisher mussten sich die Jugendlichen die Sportgeräte teilen, da keine reine Jugend-Ausrüstung vorhanden war. Die neue Walther-LP-500-Luftpistole ermöglicht es nun erstmals, das Sportgerät exakt auf den Schützen einzustellen.

Ebenfalls Grund zum Jubeln hatte der TSV Seedorf-Sterley, denn sie bekamen den Win&Win-Bogen vom südkoreanischen Hersteller Win&Win vom Landesjugendleiter Andreas Seibt überreicht. Gleich mehrere Faktoren gaben den Ausschlag für diese besondere Belohnung:

​Kontinuierliches Training: Zweimal wöchentlich kommen die Nachwuchsschützen unter der Leitung engagierter Trainer und Betreuer zusammen. ​Sportliche Erfolge trotz Hürden: Bisher trainierte die Jugend zum Teil mit sehr veralteten Holzbögen und zusammengesammeltem Pfeilmaterial. Dennoch trainierten die jungen Talente kontinuierlich weiter. Der Erfolg, regelmäßige erfolgreiche Teilnahmen an Landesmeisterschaften, Deutschen Meisterschaften und zahlreichen Veranstaltungen zeugen von einer sehr hohen Qualität der Ausbildung in der Jugendabteilung.

C-Trainerin Martina Suhling nahm den Bogen strahlend entgegen und betonte den sozialen Aspekt: „Wir setzen den Bogen als Vereinsbogen ein. Dadurch stellen wir sicher, dass der Zugang zu professionellem Material nicht von den finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses abhängt.“

„Die Übergabe des Bogens wird unseren Vereinen einen großen Motivationsschub geben, damit werden wir auch in Zukunft ganz oben mit schießen“, so Martina Suhling und Karin Barz.

Neben dem Sport zeichnen sich beide Vereine durch ein lebendiges Gemeinschaftsleben aus – von Grillen, Weihnachtsfeiern und Faschingspartys bis zum traditionellen Osterfeuer.

Für zwei Vereine, den Schützenverein Elmenhorst und die Husumer Schützengilde, gab es an diesem Tag auch noch eine Überraschung, denn sie bekamen je 5000 LG-Schuss Munition von der Firma RWS für die Jugendarbeit überreicht.

Die ausgezeichneten Vereine zeigen, dass Erfolg am Schießstand und beim gemeinsamen Grillen oder Osterfeuer durch Teamgeist entsteht! Die Vereine bedanken sich beim DSB, Carl Walther, Win & Win und RWS Munition für diese Unterstützung!

Ehrungen auf demLandesjugendtag

Auf dem diesjährigen Landesjugendtag standen auch die sportlichen Erfolge des Nachwuchses im Mittelpunkt. Landesjugendleiter Andreas Seibt ehrte erfolgreiche Jugendliche für ihre beeindruckenden Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene.

Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der Bogenschützen:

Knut Jacubczik (VfL Tremsbüttel): Der NK-1-Kaderschütze blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Neben der Silbermedaille bei der Hallen-DM sicherte er sich den ersten Platz in der DSB-Rangliste. Auch international setzte er ein Ausrufezeichen und belegte bei der Junioren-Weltmeisterschaft in Kanada einen hervorragenden sechsten Platz. 

Ronja Ulka (VfL Tremsbüttel): Seine Vereinskameradin Ronja Ulka startete im letzten Jahr auch richtig durch. Bei der DSB-Rangliste wurde sie dritte und ist durch ihre konstanten guten Leistungen in den DSB-Nachwuchskader NK 2 aufgenommen worden.

Emil Sperber (SV Mönkeberg): Er feierte den Titel des Deutschen Meisters bei der DM Bogen. Zudem glänzte er bei der RWS-Jugendverbandsrunde mit ersten Plätzen sowohl in der Einzel- als auch in der Mannschaftswertung.  

Geehrt werden sollten auch Bogenschütze Maximilian Bülow (Deutscher Vize-Meister) und Tjark Wolfgang Buchwald (SchV Neumünster).

Tjark Wolfgang Buchwald (SchV Neumünster) bewies sein Können vor allem auf internationaler Ebene. Er siegte mit der Luftpistole bei der ISAS in Dortmund und war zudem beim deutsch-französischen Jugendaustausch in Suhl sowohl im Einzel als auch im Mix-Team erfolgreich.  Aufgrund seines Trainingsfleißes und seiner sportlichen Weiterentwicklung wurde Tjark Wolfgang Buchwald in den DSB-Nachwuchskader NK 1 aufgenommen.

Während Knut Jacubczik, Ronja Ulka und Emil Sperber ihre Auszeichnungen persönlich entgegennehmen konnten, waren der deutsche Vize-Meister Maximilian Bülow und Tjark Wolfgang Buchwald terminlich verhindert. Ihre Ehrungen werden zu einem späteren Zeitpunkt in einem ebenso würdevollen Rahmen nachgeholt.

Landesjugendtag

Auf dem Landesjugendtag im LLZ in Kellinghusen wurde Andreas Seibt einstimmig wieder zum Landesjugendleiter gewählt. Damit geht er in seine zweite vierjährige Amtszeit.

Verstärkung erhält er durch Matti Persson: Der bisherige Landesjugendsprecher wurde ebenfalls einstimmig zum neuen 2. stellvertretenden Landesjugendleiter gewählt. Die Position des Landesjugendsprechers übernimmt künftig der Sprenger Maximilian Soares dos Reis, der das volle Vertrauen der Delegierten erhielt.  

​Obwohl einige Posten im Vorstand – darunter der 1. stellvertretende Landesjugendleiter, der stellvertretende Landesjugendsprecher und der 3. Beisitzer – vorerst vakant blieben, blickt der Verband optimistisch in die Zukunft. Zwei interessierte Jugendliche werden im kommenden Jahr an den Sitzungen und Veranstaltungen teilnehmen, um in die ehrenamtliche Gremienarbeit hineinzuwachsen.  

Landesjugendleiter Andreas Seibt begrüßte ganz herzlich den Bürgervorsteher der Stadt Kellinghusen, Malte Wicke, die zweite Vorsitzende des Sportverbandes Steinburg, Bärbel Pätzmann, den ersten Vorsitzenden der Sportjugend Schleswig-Holstein, Ben Ullman, und den Präsidenten des Norddeutschen Schützenbundes, Lars Rothfuß.

In ihren Grußworten unterstrichen die Ehrengäste die Bedeutung des Ehrenamtes. Kellinghusens Bürgervorsteher Malte Wicke betonte, wie wichtig das Engagement junger Menschen gerade in Zeiten zunehmender Vereinsamung sei. Bärbel Pätzmann (Sportverband Steinburg) und Ben Ullmann (Sportjugend S-H) räumten zwar ein, dass die Gewinnung von Ehrenamtlern schwieriger werde, lobten jedoch die gute Organisation und die lebendige Vielfalt innerhalb des Schützenbundes.  

Präsident Lars Rothfuß gab einen kurzen Abriss seit seiner Wahl im April letzten Jahres über die Arbeit im Gesamtpräsidium. Neben einer umfassenden Satzungsänderung, die auf dem anstehenden Landesschützentag verabschiedet werden soll, investierte der Verband kräftig in das LLZ. So wurden unter anderem die Bodenbeläge am Luftgewehrstand erneuert, ein Baumkataster wurde erstellt und nötige Schnittarbeiten durchgeführt. Digitale Zukunft – neue Homepage: Da unsere aktuelle Website technisch am Ende ihrer Laufzeit ist, gehen wir neue Wege: „Wir haben einen professionellen Partner gefunden, der unsere Homepage fit für die Zukunft macht, um auch künftig alle Mitglieder unseres Verbandes auf dem Laufenden zu halten“, sagte Lars Rothfuß.

Der Landesjugendvorstand berichtete per Powerpoint-Präsentation von den zahlreichen Veranstaltungen und gab zu einzelnen Veranstaltungen Erläuterungen.

Auch in diesem Jahr fand wieder die beliebte Online-Mitmach-Aktion statt. In dem spannenden Quiz rund um den Schießsport setzte sich Josea Medleen Benn (Schwartauer Schützengilde) unter ihrem Pseudonym „Jojo“ durch und wurde von Landesjugendleiter Andreas Seibt mit einer NDSB-Tasche sowie einem Allermann-Gutschein belohnt.  

Der Antrag auf Änderung der Jugendordnung wurde von den Delegierten einstimmig angenommen.

Zum Abschluss stimmte Andreas Seibt die Mitglieder auf den „Tag des Sports“ in Kiel ein. Am 6. September wird sich die Landesjugend dort unter dem Motto „Sport sehen, Sport erleben, Sport ausprobieren“ mit Bogen- und Lichtschießen präsentieren und freut sich über tatkräftige Unterstützung.

Landesjugendkönigsschiessen 2026

Die 16-jährige Lisa Helene Busack von der SchG Goldener Hahn traf mit ihrem ersten von insgesamt 20 Schüsse gleich den goldenen Schuss. Mit einem hervorragenden Teiler von 11,18 entschied sie den Wettbewerb bei ihrem dritten Landeskönigs-Start für sich.

Auf die Plätze zwei und drei, mit nicht minder tollen Teilerschüssen ins Zentrum der Zehn, kamen Lea Sophie Beneke von den Lübecker Sportschützen. Bei ihr war der 19. Schuss, mit einem Teiler von 12,08 der beste und sie errang damit den ersten Ritter.

Zum zweiten Ritter schoss sich Neele Hamdorf von der Ahrensböker Gill. Ihr bester Teiler von 21,84 schoss sie bereits beim zweiten Schuss.

Helene Busack fand im Jahr 2022 den Weg durch das Kindervogelschießen in ihrem Heimatort Kisdorferwohld zum Schießsport. Durch intensives Training und großen Ehrgeiz entwickelte sie sich schnell zur Leistungsträgerin. Ende 2022, nach dem offenen Training, wurde sie in den Landesjugendkader berufen.

Seitdem ist ihre Leistungskurve stetig nach oben gegangen. Sie ist mehrfache Kreis- und Landesmeisterin in den Wettbewerben Luftgewehr und Kleinkaliber.

2023 qualifizierte sie sich zum ersten Mal im Wettbewerb „LG Freihand“ für die Deutschen Meisterschaften in München. In den letzten beiden Jahren qualifizierte sie sich gleich für drei (KK 3 × 20, KK Liegend und LG 3-Stellung) Starts für die nationalen Meisterschaften.

Ebenso trat sie auch beim Endkampf der Jugendverbandsrunde und beim Endkampf MyTen Masters in München an die Startline. Seit der Liga-Saison 2024/2025 verstärkt sie die Elmenhorster Ligamannschaft.

In diesem Jubiläumsjahr führte die Landessportleitung eine Neuerung ein: Erstmals wurden die zweit- und drittplatzierten mit einer Kordel zu „Rittern“ proklamiert. Damit gibt es nicht nur im Erwachsenenbereich einen Hofstaat, sondern auch bei der Jugend.

Der Vorjahreskönig Lukas Bünning vom SSV Kassau erhielt vom Landesjugendleiter Andreas Seibt zur Erinnerung an sein zweites ereignisreiches Königsjahr einen Orden überreicht.

Aber bevor die Teilnehmer erfuhren, ob ihre Teiler reichen, mussten sie sich noch rund drei Stunden gedulden. Nach den drei Schießdurchgängen gab es ein gemeinsames Mittagessen und anschließend fand der Landesjugendtag statt.

Um 15.30 Uhr war es dann endlich so weit: Da lüftete die Landesjugendleitung das große Geheimnis und nahm die Ehrungen der erfolgreichen Jugendlichen vor.

Dank der Unterstützung des Schießsportcenters Allermann konnten neben den Pokalen und Geldpreisen für die Top 3 auch Gutscheine an die Plätze 4 bis 10 überreicht werden.

Unserer Landesjugendkönigin Lisa Helene Busack wünschen wir ein schönes Königsjahr.

Am 9. Mai vertritt sie unseren Verband beim Bundesjugendkönigsschießen in Frankfurt am Main. Wir wünschen ihr eine sichere Hand und viel Erfolg!

Verbands- und Landesligasaison 2025/2026 des NDSB beendet

Zum Ende der Ligasaison 2024/2025 hatte Torben Hübsch das Amt als Ligaobmann niedergelegt. Nachfolger konnten erst im Sommer 2025 gefunden werden: Monika Praefke (ATSV Stockelsdorf) und Dieter Iden (ATSV Stockelsdorf) haben gemeinsam dieses Amt übernommen. Die Saison 2025/2026 begann am 15.11.2025 mit der Landesliga in Stockelsdorf mit einem perfekt vorbereiteten Wettkampffeld. Das Ligateam wurde von Katja Bartel (Kampfrichterobfrau) eingearbeitet. Von acht Mannschaften waren nur sechs Mannschaften angetreten. Krankheitsbedingt konnte die Mannschaft vom SV Quickborn-Renzel nicht antreten. Auch die Mannschaft des ESV Fehmarn war nicht angetreten.
Die 2. Mannschaft des ATSV Stockelsdorf hatte am 1. Wettkampftag einen sehr guten Start erwischt. Alle Spiele wurden gewonnen. Dicht gefolgt vom Bad Oldesloer BS (BOBS), die nur das Spiel gegen Stockelsdorf verloren haben. Holm folgte auf dem 3. Platz gefolgt von Kremperheide, Schwarzenbek und 1. Kieler BC 2, die jeweils 6:8 Punkte erzielten. Am 2. Wettkampftag dominierten die BOBS das Spielgeschehen. Sie mussten lediglich ein Unentschieden gegen den TSV Kremperheide in Kauf nehmen. Die Mannschaft von Kremperheide hatte einen guten Lauf. Sie verloren nur gegen Holm. Die Stockelsdorfer beendeten den 2. Wettkampftag mit einem ausgeglichen Punkteverhältnis. Am Ende des 2. Wettkampftages belegten die BOBS den 1. Platz, der ATSV Stockelsdorf den 2. Platz, Holm erreichte Platz 3 gefolgt von der Kremperheide, Schwarzenbek und dem 1. Kieler BC 2.
Der 3. und 4. Wettkampftag fand am 24.01.2026 in Holm statt. Der Austragungsort und -termin waren lange vakant. Vielen Dank an den TSV Holm und Christian Paatsch, die diese Wettkampftage sehr kurzfristig möglich gemacht haben. Hier nochmal ein Appell an ALLE: es werden Ausrichter gesucht!
Neuling in der Landesliga, der ESV Fehmarn, der erst am 3. Wettkampftag in das Spielgeschehen einstieg, hatte einen fast perfekten Spieltag erwischt. Nur gegen den TSV Schwarzenbek musste eine Niederlage hingenommen werden. Gefolgt vom TSV Holm, der gegen Fehmarn verloren hat und ein Unentschieden gegen die BOBS erreichte. Die Stockelsdorfer konnten nur 2 Spiele für sich entscheiden. Die Mannschaft vom SV Quickborn-Renzel, die krankheitsbedingt auch erst am 3. Wettkampftag in das Wettkampfgeschehen einstieg, konnte kein Spiel für sich entscheiden. Nach dem 3. Wettkampftag belegten die BOBS weiter den 1. Platz. Den 2. Platz erreichte der TSV Holm, Platz 3 ging an den ATSV Stockelsdorf. Der 4. Wettkampftag sollte der Tag des TSV Schwarzenbek werden, der bisher immer im Mittelfeld lag. Sie mussten sich nur den BOBS geschlagen geben und erreichten ein Unentschieden gegen den 1. Kieler BC 2. Die Fehmarner verloren gegen die Kremperheide und gegen Schwarzenbek. Die BOBS konnten den 1. Platz halten. Der 2 Platz ging an den TSV Holm, den 3 Platz erreichte der TSV Schwarzenbek, 4. Platz ging an den ATSV Stockelsdorf 2, 5. Platz erreichte der TSV Kremperheide, 
6. Platz belegte ESV Fehmarn, 7. Platz ging an den 1. Kieler BC 2 und 8. Platz belegte der SV Quickborn-Renzel. Aufsteiger in die Verbandsliga sind die BOBS und der TSV Holm.
Die Verbandsligasaison 2025/2026 war gekennzeichnet von der Dominanz des ATSV Stockelsdorf 1, der die Verbandsliga ohne Punktverlust souverän gewonnen hat. Platz 2 geht an den 1. Kieler BC 1, Absteiger der Regionalliga Nord. Platz 3 erreicht der Itzehoer Hockey Club 2 es folgen die Hohner SV Eintracht 2, die SchG Norderstedt 2 und der SV Jerrishoe. Den 7. Platz erreicht die Hubertusgilde Kücknitz, die damit in die Landesliga abgestiegen ist. 
Der ATSV Stockelsdorf und der 1. Kieler BC haben am 21.02.2026 am Aufstiegswettkampf zur Regionalliga Nord teilgenommen. Der ATSV Stockelsdorf konnte den 2 Platz erreichen und wird in der nächsten Saison in der Regionalliga Nord starten. Der 1. Kieler BC erreichte Platz 7 und verbleibt in der Verbandsliga.
Bundes- und Regionalligasaison 2025/2026 beendet
Am 07.02.2026 fand der 4. Wettkampftag in der Regionalliga Nord und in der 2. Bundesliga Nord statt. 
Einzige Mannschaft in der Regionalliga Nord war der Hohner SV mit den Landeskaderschützen Ciara Göttsche, Jos-Ove Gröger, Emil Sperber sowie dem ehemaligen Landeskaderschützen Marvin Hutz und dem Trainer Guido Leprich. Während die Mannschaft am 1. Wettkampftag nur auf Platz 7 landete (2 x gewonnen und 5 x verloren), wurden am 2. Wettkampftag alle sieben Spiele gewonnen und die Mannschaft erreichte den 2. Platz. Der 3. Wettkampftag wurde wetterbedingt abgesagt. Am letztem Wettkampftag wurden von sieben Spielen sechs gewonnen. Die Mannschaft erreichte in der ersten Saison den 2. Platz. 
In 2. Bundesliga Nord konnte der Itzehoer Hockey-Club, der als Absteiger aus der 1. Bundesliga Nord gestartet war mit dem 3. Platz den direkten Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga Nord feiern. 
Die SchG Norderstedt erreichte den 7. Platz und steigt in die Regionalliga Nord ab. 
Damit geht eine Ära zu Ende!
1997 wurde die Bundesliga Bogen im Deutschen Schützenbund ins Leben gerufen. Die SG Norderstedt mit den Stammschützen Niels Gäde, Frank Sobirey und Markus Wolf waren im Jahr 2003 aus der Regionalliga Nord direkt in die 1. Bundesliga Nord aufgestiegen. 23 Jahre konnte sich die Mannschaft im Oberhaus halten. In den ersten 14 Jahren erfolgte immer ein Wechsel zwischen der 1. Bundesliga Nord und der 2. Bundesliga Nord. Zu stark für die 2. Bundesliga aber nicht stark genug für die 1. Bundesliga. Sie wurden zur Fahrstuhlmannschaft. Danach wurden die Mannschaften immer stärker und die SchG Norderstedt verblieb in der 2. Bundesliga Nord. Gerne wurde den jungen Nachwuchstalenten aus Schleswig-Holstein ein Startplatz angeboten: Florian Kahllund (Unruh), Tom-Philip Schröder, Dennis Baldin, Lion Bogen, Fenja Gäde und Knut Jacubczik haben ihre ersten Bundesligaerfahrungen mit SchG Norderstedt gemacht. 
 

Vereinfachung bei der Bedürfnisprüfung

Mit Schreiben des Bundes-Innenministeriums vom 23.01.2026 (AZ KM5.53100/56#4) gibt es Klarstellungen und Vereinfachungen bei der Prüfung über das Fortbestehen des Bedürfnisses.

Es müssen nicht mehr Unterlagen wie Schießbücher, Waffenbesitzkarten und Wettkampfnachweise beim NDSB eingereicht werden.

Jetzt prüft der Verein, ob die ihm vorgelegten Unterlagen die waffenrechtlichen Anforderungen erfüllen sind.  Schickt die Bestätigung des Vereins zusammen und das Anschreiben der Behörde per Email an die Geschäftsstelle (post@ndsb-sh.de). Ein Formular für die Bestätigung des Vereins findet Ihr hier.

Gefordert ist, für die letzten 24 Monate vor der Prüfung wie folgt schießsportliche Aktivitäten nachzuweisen:

  • Mindestens 1x pro Quartal oder 6 x pro Jahr.
  • Wer Kurz- und Langwaffen hat, muss das für beide Waffenarten nachweisen.
  • Besondere persönliche Umstände - z.B. längere Tätigkeit im Ausland, Krankheit oder Betreuung Angehöriger sollen im Interesse der Schützen berücksichtigt werden      (AWaffVwV zu § 4, Abs. 4.4)
  • Nach 10 Jahren reicht eine Bestätigung des Vereins über die Mitgliedschaft als Bedürfnisnachweis aus.

Bedenkt dabei bitte, dass die Behörden ev. die Nachweise vom Verein anfordern können.

Wer mehr als 3 mehrschüssige Langwaffen oder mehr als 2 mehrschüssige Kurzwaffen in der grünen WBK hat, muss auch über die 10 Jahre hinaus noch Schießaktivitäten und Teilnahme an Wettkämpfen nachweisen.

Hier könnt Ihr das Formular Bedürfnis-Vereinsbestätigung downloaden.

 

!! DM Feldbogen !! Neuer Termin

Wichtige Information

Die Deutsche Meisterschaft Feldbogen in Kellinghusen wurde aufgrund einer Terminkollision mit dem Wacken Open Air von der Technischen Kommission des DSB um eine Woche nach hinten verschoben.

Neuer Termin ist der 8. und 9. August 2026.

Der Meldeschluss bleibt auf dem ursprünglichen Termin (30. Juni 2026).

Waffensachkundeausbildung des Kreisschützenbverbandes Nordfreisland

Mit Absprache und in Zusammenarbeit mit dem Kreisschützenverband Dithmarschen hat der KSchV NF eine Waffensachkundeausbildung am 24/25.01. sowie am 31.01/01.02.2026 bei der Husumer Schützengilde v. 1586 e. V. angeboten und durchgeführt.
Die Ausbildung wurde nach §7 Waffg. sowie die Ausbildung als verantwortliche Aufsichtsperson (Schieß- und Standaufsicht §27 WaffG) wurden nach der Landesausbildungsordnung des NDSB durchgeführt.
An zwei Wochenenden wurden in diversen Präsentationen und Videos die Fragen zu dem Fragenkatalog des NDSB veranschaulicht und bearbeitet.
Es wurden des Weiteren diverse Vorderlader, KK-, GK-Kurz und Langwaffen den Teilnehmern vorgestellt, erläutert und sie damit vertraut gemacht.
Von den 23 Teilnehmer und Teilnehmerinnen (eine Teilnehmerin nur Schieß- und Standaufsicht) haben am Prüfungstag, den 01.02. alle die theoretische Prüfung bestanden. Daraufhin wurde jedem Teilnehmer einzeln, auf dem KK-Stand die praktische Handhabung der Waffen beim Schießtest abgenommen. Auch diese Prüfung haben die Teilnehmer mit Bravour bestanden.

Die Schützen der  Husumer Schützengilde v. 1586 e. V. haben an den Wochenenden den Prüfungsausschuss und die Teilnehmer mit reichlich Kaffee, Würstchen und selbstgemachtem Kartoffelsalat verpflegt.
Am Ende des Lehrgangs bedankten sich die Teilnehmer bei dem vierköpfigen Prüfungsausschuss sowie den fleißigen Schützenkollegen und Kolleginnen mit Dank und Beifall.

Landesmeisterschaft Bogen Halle 2026

Sportliche Höchstleistungen und optimale Bedingungen prägten die Landesmeisterschaft Bogen Halle 2026.

Die insgesamt 168 Teilnehmer von den Schülern bis hin zu den Senioren schossen mit dem Recurve-, Compound- und Blankbogen nicht nur um den Landestitel, sondern auch um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Berlin vom 06. bis zum 08. März 2026 zu erreichen.

--- Der komplette Bericht ist im aufgeklappten Bereich zu finden. ---

 

Ergebnisse: https://www.ndsb-sh.de/bogensport/landesmeisterschaften

Sportliche Höchstleistungen und optimale Bedingungen prägten die Landesmeisterschaft Bogen Halle 2026.

Die insgesamt 168 Teilnehmer von den Schülern bis hin zu den Senioren schossen mit dem Recurve-, Compound- und Blankbogen nicht nur um den Landestitel, sondern auch um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Berlin vom 06. bis zum 08. März 2026 zu erreichen.

Mit Florian Unruh und Knut Jacubczik starteten auch zwei nationale und internationale sehr erfolgreiche Bogenschützen bei den Landestitelkämpfen.

Wer kennt ihn nicht: Florian Unruh (SSC Fockbek), seit Jahren gehört er zu den weltbesten Bogenschützen. Sein DSB-Terminkalender ließ es in diesem Jahr zu, dass er nach Jahren mal wieder an der heimischen Landesmeisterschaft teilnehmen konnte. Knut Jacubczik (VfL Tremsbüttel) gehört seit zwei Jahren dem DSB NK 1 Kader an und ist trotz seiner recht jungen Karriere national und international schon sehr erfolgreich. Mit Ronja Tabea Ulka gibt es noch ein großes Nachwuchstalent. Durch ihre Leistungen bei den DSB-Ranglistenschießen wurde sie 2026 in den DSB NK 2 Kader berufen.

Sportlich verlief der Tag für Michael Schmidt (Itzehoer Hockey-Club) wie eine Achterbahnfahrt. Nachdem er die erste Runde mit starken 280 Ringen abschloss und bei den Senioren in Führung ging, lief die zweite Runde nicht optimal. Zunächst landete ein Pfeil komplett außerhalb der Wertungsfläche (ein sogenanntes „M“), kurz darauf folgte ein seltener „Robin Hood“-Schuss. Dabei trifft ein Pfeil die Nocke des bereits steckenden Pfeils direkt. Was einerseits höchste Präzision beweist, ist für den Schützen oft Pech, da das Material danach meist unbrauchbar ist. Diese beiden Ereignisse brachten Michael Schmidt doch etwas aus dem Konzept, sodass er die Führung an Volker Sieber (Bosauer SV) abgeben musste. Sein Trost: Das Gesamtergebnis reicht voraussichtlich dennoch für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.

Das Bestergebnis des ersten Wettkampftages sicherte sich der Topfavorit Knut Jacubczik (VfL Tremsbüttel/Junioren) mit 576 Ringen.

Zwei Schüler feierten an diesem Tag nicht nur ihre Landesmeistertitel, sondern wurden von allen Anwesenden auch mit einem Geburtstagsständchen geehrt.

Zu Beginn der Siegerehrung wurden Emil Sperber, Jos Ove Gröger und Luca Marc Dögow, die im August 2025, die Jugendverbandsrunde 2025 in Kassel gewonnen haben, die nachgelieferten Goldmedaillen überreicht. Es war das beste Ergebnis bei der Jugendverbandsrunde Bogen seit mehr als 15 Jahren.

Am zweiten Tag musste unter anderem auch Florian Unruh an die Startlinie treten. Die erste Runde schloss er noch mit starken 295 Ringen ab. Aber auch einem Weltklassebogenschützen passiert mal ein Missgeschick. „Beim16 Schuss in der zweiten Runde schoss er ein „M“. den Schuss habe ich total vergeigt“, so Florian Unruh. Trotz des Fehlschusses holte er sich bei den Herren mit großem Vorsprung den Landestitel mit 578 Ringen.

Dagegen ging es in zwei Klassen sehr eng zu. Bei den Compoundern in der Masterklasse, konnten vor den letzten beiden Passen die ersten sechs noch den Landestitel holen. Dank der letzten zwei sehr starken Passen von 59 Ringen holte sich der Vorjahreszweite Stefan Dost (SV Göhl) den Titel mit 567 Ringen. Niels Paulke (TSV Holm) und Marc Leuschner (Brunswiker SchG) gewannen beide Silber mit 566 Ringen und die geschossenen Zehner und Neuner gleich waren.

Dank der mehr geschossener Neuner, gewann mit 531 Ringen Christine Droigk (Lübecker Turnerschaft/Recurve/Damen) den Landestitel vor Rieke Niederschabbehard (Lübecker Bogen Club), die ebenfalls 531 Ringe schoss. Dritte wurde Wenke Steenhagen-Blaß (Hohner SV) mit 530 Ringen . Daran sieht man wie dicht die Leistungsdichte an diesem Wochenende war.

Hervorzuheben sind auch die starken Leistungen von Emil Sperber (SV Mönkeberg) in der Jugendklasse Recurve mit 568 Ringen, Stefan Bergfeld (Itzehoer Hockey-Club) in der Klasse Recurve Master männlich mit 572 Ringen und Collin Clausen (TSV Ladelund) in der Klasse Compound Herren mit 583 Ringen, die jeweils in Ihrer Klasse gewonnen haben und die sich damit sicherlich für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben.

Wer sich noch für die Deutsche Meisterschaft in Berlin qualifiziert, bleibt abzuwarten. Der Meldeschluss ist am 9. Februar 2026. Danach ist mit den Limits zurechnen.

Organisator der Landesmeisterschaft Bogen Markus Möhring war von Anfang an überzeugt, dass er mit seinem Team, die Landesmeisterschaft würdig ausrichten würde. Das Besondere: Das Team von Markus Möhring erfuhr erst nach der offiziellen Zusage von ihrem „Glück“.

„Im ersten Moment herrschte Stille“, erinnert sich Markus Möhring schmunzelnd an den Augenblick, als er sein Team einweihte. Aber mit der Erfahrung aus vier ausgerichteten Turnieren im vergangenen Jahr und der großzügigen Halle in Bargteheide im Rücken, lautete die Devise schnell: „Das schaffen wir!“ Pünktlich zum Wettkampf erstrahlte auch die Eckhorst Sporthalle in Bargteheide dank einer komplett neuen Beleuchtung und eines frisch gereinigten Bodens in neuem Glanz.

Fehlende Utensilien wurden kurzerhand von befreundeten Vereinen geliehen, um den Schützen professionelle Bedingungen zu bieten.

Da sich nicht jeder Schütze für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, brachte Markus Möhring ein Stück „DM-Feeling“ in die Halle: Eine lokale Firma druckte direkt vor Ort ein Erinnerungs-T-Shirts von der Landesmeisterschaft für die Teilnehmer. „So hat jeder eine bleibende Erinnerung an die Teilnahme von der Landesmeisterschaft“, sagte Markus Möhring. Wer vor Ort leer ausging, kann sogar im eigens eingerichteten Webshop nachbestellen.

Markus Möhring, der selber am zweiten Tag antreten musste, hat trotz des Stresses mit 533 Ringen in der Masterklasse (Blankbogen) souverän den Landestitel gewonnen

Nicht nur die sportlichen Leistungen waren hochkarätig, auch das Rahmenprogramm überzeugte. Die zahlreichen Zuschauer wurden mit einem warmen Mittagessen und reichlich Verpflegung bestens versorgt. Im Vorfeld haben alle regionalen Zeitungen über die Landesmeisterschaft berichtet und ein Fernsehteam des NDR war vor Ort, um die Atmosphäre in Bildern einzufangen. Am Ende des Wochenendes blickt ein erschöpftes, aber stolzes Team auf eine rundum gelungene Landesmeisterschaft zurück.

 

Ergebnisse: https://www.ndsb-sh.de/bogensport/landesmeisterschaften

Staffelstabübergabe Pistolen Club Rendsburg

Staffelstabübergabe beim Pistolensport Club Rendsburg von 1966 e. V. (PCR)

Nach nunmehr 27 Jahren an der Spitze des PCR übergibt Rolf Eckstein den Ersten Vorsitz an Henning Martens.

Rolf Eckstein ist ein Urgestein im Schießsport, Waffenrechtler beim NDSB, Kampfrichter bei vielen,  vielen Meisterschaften, Kreisvorsitzender beim Kreisschützenverband Rendsburg – Eckernförde und natürlich Erster Vorsitzender des PCR. Die Mitglieder des PCR danken Rolf für sein Engagement und seine starke Schulter in den schönen Zeiten, aber auch in den schlechten Zeiten, wie beispielsweise Corona.  

Henning übernimmt einen reinen Schießsportverein mit mehr als 160 Mitgliedern und in Summe noch mehr Starts bei Kreis-, Landes- und Deutschenmeisterschaften im Jahr 2025. In dem Wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist, sind die Mitglieder des PCR sehr froh, einen adäquaten Nachfolger gefunden zu haben.

Die Verabschiedung von Rolf Eckstein gestaltete sich fröhlich – aber auch emotional – mit kurzen herzlichen Worten des PCR – Vorstanden, vertreten durch Rainer Winter, und einer schönen Ansprache des  stellvertretenden Kreisschützenvorsitzenden, Nikolas Träuptmann.

Abschließend ist nur eins zu sagen: Danke Rolf!

Willy Koitsch verstorben

Am 23. Januar 2026 verstarb nach kurzer Krankheit unser ehemaliger stellvertretender Landesjugendleiter Willy Koitzsch.
Seine Verbundenheit zum Schützenwesen begann bereits im Jahr 1969, als er als Jugendlicher in den Schützenverein Tolk eintrat. Von 2003 bis 2008 prägte er als Jugendwart maßgeblich die Nachwuchsarbeit des Vereins. Er führte viele Talente zu sportlichen Höchstleistungen, indem er sich unermüdlich engagierte und sie intensiv förderte. Unter seiner Leitung errangen viele junge Schützen Landestitel und qualifizierten sich für die Deutschen Meisterschaften.
2005 wurde Willy Koitzsch zum stellvertretenden Jugendleiter des Kreisschützenverbandes Schleswig-Flensburg gewählt und war dort zudem noch als Rundenwettkampfleiter tätig.
Im Jahr 2009 übernahm Willy Koitzsch in einer entscheidenden Phase Verantwortung auf Landesebene. Auf dem außerordentlichen Landesjugendtag in Kronshagen wurde er einstimmig zum stellvertretenden Landesjugendleiter gewählt. Dieses Amt führte er bis 2014 aus.
Bis 2024 blieb er auch sportlich aktiv und schoss erfolgreich Luftgewehr- und Kleinkaliber-Auflage für den VfL Eiche Idstedt.
Wir verlieren mit ihm einen aufrichtigen Schützen, für den die Förderung der Jugend stets am Herzen lag.
Die Schützen des Norddeutschen Schützenbundes verneigen sich vor dem Verstorbenen.
Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie und allen Angehörigen.


Norddeutscher Schützenbund von 1860 e.V.
 (Präsidium)
 

Engagierte Jugendarbeit im Fokus

Engagierte Jugendarbeit im Fokus:

Erfolgreiches Jugendbasisseminar des NDSB in Husum

 

Am 17. und 18. Januar 2026 stand die Husumer Schützengilde von 1586 (Kreis Nordfriesland) ganz im Zeichen der Jugendarbeit: Insgesamt 22 engagierte Schützinnen und Schützen nahmen an einem Jugendbasisseminar des Norddeutschen Schützenbundes (NDSB) teil. Der Lehrgang richtet sich an alle, die Verantwortung in der Nachwuchsarbeit übernehmen möchten, und bildet eine unverzichtbare Grundlage für die Arbeit mit jungen Menschen im Schießsport.

Hintergrund ist eine klare gesetzliche Vorgabe: Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur dann trainiert werden, wenn eine Person mit gültiger Jugendbasislizenz anwesend ist. Darüber hinaus stellt der Lehrgang die Voraussetzung für weiterführende Aus- und Fortbildungen im Bereich der Jugendarbeit dar.

Inhaltlich bot das Seminar ein breit gefächertes und anspruchsvolles Programm. Themen wie Kindeswohl, Entwicklungsstufen von Kindern und Jugendlichen sowie pädagogische Grundlagen standen ebenso auf der Agenda wie Emotionsregulation und rechtliche Aspekte. Eine große Stoffmenge, die innerhalb von zwei Tagen vermittelt werden musste – und dennoch gelang es, die Teilnehmenden durchgehend mitzunehmen.

Maßgeblichen Anteil daran hatten die beiden erfahrenen Referenten Martina und Kuno Eckhardt vom Oberpfälzer Schützenbund (Zweitverband NDSB). Mit viel Fachwissen, Praxisnähe und persönlichem Engagement gestalteten sie den Lehrgang abwechslungsreich und kurzweilig. Zahlreiche Beispiele aus der Vereinsarbeit sorgten dafür, dass auch komplexe oder eher trockene Themen greifbar und verständlich wurden. Kleine Dialektfärbungen ließen sich dabei nicht immer ganz vermeiden, da sich beide bemühten, Hochdeutsch zu sprechen – was bei den Teilnehmenden eher für zusätzliche Sympathiepunkte sorgte.

Sollte zwischendurch dennoch einmal die Konzentration nachlassen, wusste insbesondere Martina Eckhardt Abhilfe zu schaffen: Mit kurzen sportlichen Aktivierungsübungen brachte sie die Gruppe schnell wieder in Schwung und sorgte für neue Energie im Seminarraum.

Am Sonntagnachmittag stand schließlich die Prüfung an – mit einem erfreulichen Ergebnis: Alle Teilnehmenden bestanden erfolgreich. Im Anschluss wurden auf dem Schießstand praktische Übungen durchgeführt, bei denen insbesondere die Sicherheit im Umgang und die Verantwortung gegenüber dem Nachwuchs im Mittelpunkt standen.

Gegen 17:00 Uhr endete der Lehrgang nach einer gemeinsamen Feedbackrunde. Sowohl Dirk Heim als auch Thilo Berg bedankten sich im Namen aller Teilnehmenden herzlich bei den Referenten für das gelungene Seminar. Bereits jetzt blickt man mit Vorfreude auf den nächsten Lehrgang im Herbst, bei dem Martina und Kuno Eckhardt voraussichtlich erneut als Referenten im Einsatz sein werden.

Dramatik pur beim Saisonschluss in Wathlingen

Dramatik pur beim Saisonschluss in Wathlingen: Fahrdorf rettet sich in letzter Sekunde!

Was für ein aufregendes Match zwischen Bassum und Fahrdorf! Die Spannung hätte nicht größer sein können. Gagik Sahakian gegen Sascha Sandmann sowie Stefan Vollertsen gegen Martin Mohnke sorgten früh für einen 2:0-Vorsprung - das sah schon mal ganz gut aus für Fahrdorf. Doch die Bassumer glichen aus: Thomas Hoppe gegen Michelle Wehage und Denis Rother gegen Tjark Buchwald sorgten für das zwischenzeitliche 2:2.

Besonders spannend wurde es dann bei Jonas Hansen, der zur Halbzeit bereits mit acht Ringen hinten lag. Doch wie ein Phoenix aus der Asche drehte er auf und besiegte seinen Gegner Pierre Michel am Ende mit 366:370. Der direkte Abstieg war damit vom Tisch – eine Erleichterung, aber noch nicht das Ende der Fahnenstange!

Um auch die Relegation zu vermeiden, war nun Fremdhilfe gefragt. Da kamen Leegmoor und Kriftel ins Spiel. Leegmoor machte es richtig spannend und entschied ihr Match gegen Lindwedel erst nach dem zweiten Stechschuss mit 4:1. Und Kriftel? Die zogen ihre Sache erwartungsgemäß durch und gewannen gegen Teutoburger Wald mit 5:0. Damit war die Entscheidung gefallen: Fahrdorf bleibt erstklassig.

Ein Herzschlagfinale, das die Zuschauer in Atem gehalten hat – und Fahrdorf kann endlich aufatmen! Was für eine Saison.